Neurologie - Neurologische Klinik, Göttingen, Prof. Dr. med. Mathias Bähr
Kontaktdaten
Universitätsmedizin Göttingen
Neurologische Klinik
Prof. Dr. med. Mathias Bähr
Direktor der Abteilung
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen
Standort & Anfahrt
140 km – ca. 1 Stunde, 12 Minuten
Behandlungsschwerpunkte
- Diagnostik und Therapie neurovaskulärer Erkrankungen, besonders des ischämischen Schlaganfalls
- Diagnostik und Therapie neuroimmunologischer Erkrankungen, insbesondere der Multiplen Sklerose
- Diagnostik und Therapie von Bewegungsstörungen, hauptsächlich des M. Parkinson
- Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen, speziell atypische Demenzen
- Diagnostik und Therapie neuromuskulärer Erkrankungen
Wir über uns
In der Neurologischen Klinik der Universitätsmedizin Göttingen werden auf drei Normalstationen, einer überregional zertifizierten Stroke Unit (Schlaganfallstation) mit zehn Betten und einer Intensivstation mit zwölf Beatmungsplätzen Patienten aus dem gesamten Gebiet neurologischer Erkrankungen stationär versorgt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer stationären Frührehabilitation sowie die Option der tagesklinischen, teilstationären Behandlung. Ambulanten Patienten steht unsere Poliklinik werktäglich von 8.00-16.00 Uhr offen. Auf ausgewählte Erkrankungen spezialisierte Kolleginnen und Kollegen betreuen Patienten zusätzlich in den Spezialambulanzen. Die Klinik bietet ein umfangreiches Spektrum an zusatzdiagnostischen Verfahren: extra und transkranielle Doppler-/Duplexsonographie, Elektromyographie (EMG), Elektroenzephalographie (EEG), evozierte
Potenziale (EP), sowie Liquoruntersuchung im neurochemischen Labor. In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neuroradiologie erfolgen bildgebende Untersuchungen des Nervensystems (CT, MRT, Angiographie) sowie interventionelle endovaskuläre Therapien. Operative Eingriffe an den Halsschlagadern werden in Kooperation mit der Abteilung für Thorax-, Herz-, und Gefäßchirurgie durchgeführt. Der wissenschaftliche Fokus der Abteilung liegt auf einem besseren Verständnis der Entstehung neurologischer Erkrankungen mit dem Ziel, wichtige zelluläre und molekulare Mechanismen zu identifizieren und neue therapeutische Strategien zu entwickeln. Die verschiedenen Arbeitsgruppen unserer Klinik arbeiten an den Schwerpunkten neurodegenerative Erkrankungen (M. Parkinson, ALS, M. Huntington, SCA), ZNS-Trauma und Neuroregeneration, Ischämie, Multiple Sklerose, Neuroinfektiologie sowie Demenz/Prionerkrankungen. Gemeinsam ist allen Arbeitsgruppen ein besonderes molekularbiologisches und zellbiologisches Interesse, was eine enge Vernetzung und Kooperationen innerhalb der Klinik und mit vielen neurowissenschaftlichen Gruppen in Göttingen und außerhalb möglich macht.
Diagnostisches Leistungsspektrum
- EEG
- Schlafscreening
- EMG/ENG
- VEP/SEP/AEP/MEP
- Dopplersonographie
- Duplexsonographie
- Liquoruntersuchungen
- Neuropsychologische Testverfahren
Therapeutisches Leistungsspektrum
- Intraarterielle und intravenöse Lysetherapie beim ischämischen Schlaganfall
- Immunmodulatorische Therapie (ivIgG, Plasmapherese, etc.)
- Pumpentherapie beim M. Parkinson
- Intensivneurologie, Schwerpunkt intracerebrale Blutungen und Encephalitiden
- ExperimentelleTherapie bei Creutzfeldt-Jakob-Erkrankungen
Besondere Angebote / Service / Zimmer
- Durchweg 2-Bett-Zimmer mit integrierter Nasszelle, Option der Einzelzimmerbelegung bzw. Unterbringung von Angehörigen
- Wahlmöglichkeiten bei Patientenessen hinsichtlich diätetischer und persönlicher Präferenzen
- Gastronomischer Service für Angehörige und Patienten in der Cafeteria im Haus
- Buchausleihe über die hauseigene Patientenbibliothek (mehrmals wöchentlich auch mobil auf jeder Station)
- Regelmäßige kulturelle Angebote, zum Beispiel Patientenkonzerte in der Osthalle des Klinikums
- Kurze Transportzeiten und gute Erreichbarkeit zu Fuß zeichnen die Einrichtungen der Universitätsmedizin Göttingen aus, da fast alle Abteilungen und Serviceeinrichtungen in einem Gebäude untergebracht sind
- Göttingen ist zentral in der Mitte Deutschlands gelegen und Haltestelle für alle Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Nord-Südverbindung. Somit besteht eine direkte Non-stop Zuganbindung nach Hannover und Frankfurt Airport. Hotelunterkünfte befinden sich fußläufig vom Klinikum.
