Viszeralchirurgie - Klinik für Chirurgie, Lübeck, Prof. Dr. med. Hans-Peter Bruch
Kontaktdaten
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck
Klinik für Chirurgie
Prof. Dr. med. Hans-Peter Bruch
Direktor
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Standort & Anfahrt
74 km - ca. 1 Stunde 10 Minuten Flughafen Lübeck-Blankensee
6 km - ca. 15 min
Behandlungsschwerpunkte
- Laparoskopische kolorektale Chirurgie
- Hepato-biliäre und Pankreaschirurgie, offen und laparoskopisch
- Chirurgie des oberen Gastrointestinaltraktes, offen und laparoskopisch
- Endokrine Chirurgie
- Nieren- und Pankreastransplantation
- Peritonektomie mit HIPEC
- Thoraxchirurgie, offen und minimal-invasiv
- Operative und interventionelle Gefäßchirurgie
- Differenzierte Koloproktologie
- Adipositaschirurgie
Wir über uns
Die Klinik für Chirurgie bietet eine fachübergreifende und hochqualifizierte Patientenbehandlung. Es ist unser erklärtes Ziel, eine freundliche und individuelle Betreuung unserer Patienten mit einer medizinischen Behandlung auf höchstem Niveau zu verbinden.
Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten umfassen das gesamte Spektrum der operativen und konservativen Behandlungsverfahren. Alle Verfahren der minimal-invasiven Chirurgie sind etabliert, so dass die Klinik zu den anerkanntesten Zentren für minimal-invasive Chirurgie des gesamten Magen-Darm-Traktes zählt. Es werden darüber hinaus regelmäßig laparoskopische Operationskurse für interessierte Kollegen aus aller Welt durchgeführt. In der Leberchirurgie wird neben resezierenden Verfahren die Hochfrequenzthermoablation eingesetzt. In der Proktologie- und Kontinenzchirurgie kommen standardisiert modernste Verfahren wie die Staplerhämorrhoidektomie, STARR-OP und Sakralnervenstimulation zum Einsatz.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung schwerer Infektionskrankheiten des Bauchraumes. Die Klinik verfügt über ein interdisziplinäres Transplantationszentrum. Durch die enge Zusammenarbeit der Fachabteilungen bieten wir eine interdisziplinäre und patientenorientierte Behandlung.
Entsprechend dem Status einer Universitätsklinik bestehen beste Erfahrungen mit Eingriffen hoher Schwierigkeitsgrade, zum Beispiel nach Voroperationen und bei Hochrisikopatienten.
Therapeutisches Leistungsspektrum
Als Referenzzentrum der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Minimal-invasive Chirurgie (CAMIC) der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC) sind nahezu sämtliche abdominellen Eingriffe in minimal-invasiver Technik durchführbar:
- Laparoskopische Eingriffe bei allen gut- oder bösartigen Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms
- Laparoskopische Cholecystektomie sowie die laparoskopische Hernienchirurgie
- Laparoskopischen Magenchirurgie zur Therapie der Refluxkrankheit und des Ulkusleidens
- Adipositaschirurgie
- Laparoskopische Entfernung von Milz, Niere, Nebenniere
- Laparoskopische Entfernung der Speiseröhre
- Nieren-Lebendspende mit laparoskopischer Entnahme des Spenderorganes
- Therapie sämtlicher Erkrankungen von Leber, Gallenblase, Gallenwegen und Pankreas
- Anwendung moderner Therapieverfahren bei Hämorrhoidalleiden, Defäkations- und Inkontinenzproblematiken
- Onkologische Nachsorge aller Tumorpatienten zur Gewährleistung
- Hochpräzises laparoskopisches Instrumentarium mit digitaler Bilddokumentation und Hochleistungsoptiken (HDTV)
- Instrumentarium zur Radiofrequenzablation (RFA), RITA und Ultraschall-Skalpell (Söring, CUSA), die auch laparoskopisch eingesetzt werden können
- Peritonektomie und HIPEC
Besondere Angebote / Service / Zimmer
Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik für Chirurgie liegt nicht nur in der unmittelbar prä- und postoperativen Versorgung, sondern insbesondere auf der langfristigen onkologischen Nachsorge der Patienten. Seit nunmehr über 20 Jahren wird allen Patienten mit bösartigen Tumoren eine umfassende, individualisierte und personalisierte Nachsorge angeboten, die weit über die geforderten gesetzlichen Standards hinausreicht.
Im wöchentlich abgehaltenen interdisziplinären Tumorboard werden alle Patienten mit onkologischen Erkrankungen im fachübergreifenden Konsens evaluiert und somit eine Therapie auf höchstem wissenschaftlichem Standard garantiert.
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