Schmerzen in den Beinen? Bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie zum Experten

Krampfadern (Varikose), Besenreiser, Beinvenenthrombosen oder oberflächliche Venenentzündungen gehören zu den gängigsten Gefäßerkrankungen in unserer Gesellschaft. Viele Menschen leiden an solchen Gefäßveränderungen, die durch krankhafte Erweiterung von Venen oder Verstopfung durch Blutgerinnsel verursacht werden.

Einer, der sich besonders gut auf dem Gebiet Phlebologie und endovaskuläre Chirurgie auskennt, ist Dr. Jochen Peter mit Sitz in Wiesbaden. Der Leading Medicine Guide Experte ist Facharzt für Gefäßchirurgie mit Fortbildungszertifikat Phlebologie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP).

Sein Alleinstellungsmerkmal kann man wie folgt zusammenfassen:

„Mein Ziel ist immer die bestmögliche Behandlung von Krampfadern. Zu meinen Grundsätzen zählen daher eine gründliche, standardisierte Diagnostik, genügend Zeit und individuelle Therapieempfehlungen. Eine OP-Indikationen kommt nur vor, wenn ein Benefit für den Patienten zu erwarten ist. Weitere Merkmale des Konzepts sind, dass in meinem Venenzentrum keine von der Pharmaindustrie bezahlten Studien durchgeführt werden und dass ich ausschließlich erprobte Verfahren anwende.“ (Dr. Peter)

Gerne wollten wir mehr erfahren und freuen uns deshalb, Dr. Peter für ein exklusives Experteninterview gewonnen zu haben.


Herr Dr. Peter, Ihre Praxis befindet sich in Wiesbaden. Wo haben Sie studiert und warum haben Sie sich ausgerechnet auf die endovenöse Chirurgie spezialisiert?

Peter: Studiert habe ich an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Dort lernte ich während einer Famulatur das Fach Gefäßchirurgie näher kennen. Mir gefiel dabei besonders die filigrane Arbeit, die an den Blutgefäßen nötig ist. Nach dem Studium ging ich daher in dieses Fach und wurde selbst Gefäßchirurg an der Universitätsklinik Frankfurt. Dort konnte ich bei einem der renommiertesten deutschen Gefäßchirurgen, Prof. Schmitz-Rixen, endovenöse Operationstechniken von Grund auf erlernen. In dieser Zeit habe ich viel operative Erfahrung sammeln können, wofür ich heute noch dankbar bin. Endovenöse Chirurgie ist ein interessantes, spannendes Thema, weil es meine Behandlungsmöglichkeiten ungemein erweitert. Ich kann damit meinen Patienten minimalinvasive Eingriffe anbieten, die früher so nicht möglich waren.

Wieso eigentlich Wiesbaden? Was macht den Standort so besonders?

Peter: Wiesbaden ist eine wunderbare Stadt, der man auch heute noch die Vergangenheit als noble Kurstadt ansieht. Dieses besondere Flair schätze ich sehr und auch das oft mediterrane Klima gefällt mir gut. Die Lage im Rhein-Main-Gebiet nur 20 Autominuten vom Flughafen Frankfurt entfernt ist ziemlich praktisch. Mein Venenzentrum liegt mitten in der Stadt an der Wilhelmstraße, oder „Rue“, wie die Wiesbadener ihre Prachtstraße mit dem Kurhaus nennen. Ich könnte mir keine schönere Lage vorstellen.

Wann haben Sie sich für eine (Privat-) Praxis entschieden? Und was war der Grund?

Peter: Die Praxis führe ich seit 2015. Es fiel mir damals sehr schwer, meine lange erarbeitete Position an der Universitätsklinik Frankfurt aufzugeben. Aber jeder Klinikarzt hat einen Geschäftsführer, der ihm Vorgaben macht. Als alleiniger Inhaber eines Venenzentrums kann ich jetzt meine eigene Vorstellung von guter Medizin umsetzen. Eine Freiheit, die ich sonst nicht gehabt hätte.

Sie haben ein Praxismotto: „safe, simple, short“, was irgendwie auch Ihre Grundregeln sind. Erklären Sie uns das mal genauer.

Peter: „Safe, simple, short“ ist kein Motto, das ich mir irgendwie ausgedacht habe. Vielmehr ist es eine traditionelle chirurgische Grundregel, die oft in Vergessenheit gerät. Denn je länger und komplexer ein Eingriff ist, desto mehr Möglichkeiten für Komplikationen und Probleme entstehen. Um Komplikationen von meinen Patienten fernzuhalten, sind diese drei „S“ für mich bei der Planung und Durchführung von Eingriffen eine Grundregel, die es unbedingt einzuhalten gilt.

Ihre Praxis ist hochmodern eingerichtet und sie verfügt über die neusten Technologien. Welches neueste technische Gerät haben Sie sich zuletzt für Ihre Praxis angeschafft? Welche Vorteile sehen Sie darin?

Peter: Das neueste Gerät in unserer Praxis ist ein ENDOTEQ 1470 nm Laser, den wir seit Anfang 2017 verwenden. Damit können wir spezielle, besonders dünne Katheter verwenden. Die Einstichstelle zum Einführen des Katheters verringert sich damit auf nur noch 1,7 Millimeter.

Würden Sie auch telemedizinische Dienste (Videochat) anbieten?

Peter: Leider nein. Ein Videochat kann in meinem Spezialgebiet den Praxisbesuch nicht ersetzen. Denn für eine vernünftige Beurteilung der Venenfunktion ist immer eine Ultraschalluntersuchung erforderlich, selbst bei einfachen Kontrolluntersuchungen. In anderen Fachbereichen, wie z.B. Dermatologie, wo es mehr Blickdiagnosen gibt, kann ein Videochat unter Umständen sinnvoll sein.

Vielen Dank für das tolle Gespräch, Herr Dr. Peter! 

 


Wollen Sie mehr erfahren? Dann besuchen Sie den Leading Medicine Guide oder nehmen direkt hier Kontakt zu Dr. Peter auf.

Dieses Interview steht Ihnen auch auf Englisch zur Verfügung.

 

 

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