Warum Bruststraffung manchmal sinnvoll ist

Meine beiden Freundinnen Franziska (48) und Iris (47) kamen gestern bei unserem monatlichen Kaffeeplausch für mich völlig unerwartet auf das Thema Bruststraffung zu sprechen. Bislang dachte ich immer, diese beiden selbstbewussten Frauen, beide Akademikerinnen, wären niemals an so etwas Oberflächlichem wie einer Schönheitsoperation interessiert. Nach meiner anfänglichen Überraschung wurde ich aber neugierig, warum gerade diese beiden ernsthaft darüber nachdachten. Iris bekam Hängebrüste im Zuge ihrer drei Schwangerschaften. Franziska dagegen, eigentlich froh über eine beachtliche und medizinisch notwendige Gewichtsabnahme um gut 50 kg, ist umso frustrierter über ihren dadurch entstandenen schlaffen Busen.

Zu diesem Thema konnte ich mich bei Dr. Colette Carmen Camenisch, leitende Ärztin und Inhaberin der Clinic Beethovenstrasse AG in Zürich informieren. Sie ist seit 2012 Fachärztin für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie und ist führend auf dem Gebiet der Brustchirurgie, aber auch der Intimchirurgie und der ästhetisch – chirurgischen Gesichtsverjüngung.

Eine Expertin ist gefragt

Dr. Colette C. Camenisch bestätigt die Entstehung von schlaffen Brüsten gerade nach Schwangerschaften oder starken Gewichtsabnahmen. Da die Brust nicht nur aus Drüsengewebe sondern auch aus Fett besteht, kann der Verlust von Fett zu Hängebrüsten führen. Bei Übergewicht oder in der Schwangerschaft wird die Haut oft so stark gedehnt, dass Schwangerschaftsstreifen entstehen. In diesen Fällen, die zu einer starken Überdehnung der Haut führen, kann zumeist nicht mit Sport oder speziellen gymnastischen Übungen einer Hängebrust vorgebeugt bzw. eine erneute Straffung erzielt werden. Sie erlebt es tagtäglich in der eigenen Clinic, dass Frauen kommen, die sich mit ihrem Körper sehr unwohl fühlen, was bis hin zu psychischen Belastungen führen kann, in der Folge auch mit negativen Auswirkungen auf Partnerschaft und Sexualität.

Es geht um mehr als gutes Aussehen

Im Gespräch mit Dr. Camenisch wird schnell klar, dass es sich bei der Bruststraffung, medizinisch Mastopexie, nicht einfach nur um eine Schönheitsoperation handelt, bei der Frau wie auf Bestellung straffe Brüste über Nacht hingezaubert bekommt – mit einem Ergebnis, das womöglich gar nicht zu ihr passt. Ein besonderes Anliegen ist ihr, die Patientin als Ganzes zu sehen und ihre natürliche Ausstrahlung zu unterstützen. Sie versetzt sich sehr einfühlsam in die Problematik der Patientin und erarbeitet mit ihr gemeinsam eine Lösung, die für sie individuell und typgerecht passt. Dabei verfügt sie über eine hervorragende Expertise und langjährige Erfahrung in der Behandlung von Hängebrust, Mammaptose oder ptotische Brust genannt.

Bruststraffung – eine der häufigsten Schönheitsbehandlungen 

Bei der Bruststraffung wird die Brust in Form gebracht und neu ausgerichtet. Dabei wird die Brustwarze, die bei einer Hängebrust zumeist unverhältnismäßig groß ist, medizinisch Areolahypertrophie, verkleinert und nach oben versetzt. Das, was noch zu viel an Haut vorhanden ist, wird entfernt.

Der Eingriff dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden und kann vielfach sogar, besonders bei jungen Patientinnen, ambulant erfolgen. Ansonsten besteht die Möglichkeit der Nachsorge über ein bis zwei Tage in der Klinik.

Dr. Camenisch nennt aber auch die Risiken der Operation, die nicht nur Komplikationen und Infektionen betreffen. Darüber hinaus können sich auch mögliche Störungen bei der Narbenbildung einstellen. Auch könnte sich die Sensitivität der Brust erheblich verändern. Außerdem betont sie, dass es keine Garantie geben kann, ob die Patientin auch wirklich Gefallen an der neuen Brust findet. Ihr ist es wichtig, all diese Aspekte – im Vorfeld der Operation – mit der Patientin eingehend zu besprechen.

Nach der Operation sollten in den ersten 6 Wochen Sport BHs getragen werden, da sie die Brust gut stützen und somit eine bessere Narbenbildung ermöglichen. In diesem Zeitraum sollte aber Sport vermieden werden. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht für mindestens 5 bis 7 Tage.

Geduld für das Endergebnis ist gefragt. Denn erst nach mehreren Monaten stellt sich das Ergebnis der Bruststraffung vollständig ein.

All diese Aspekte sollte die Patientin vor dem Eingriff gut überdenken. Außerdem handelt es sich in der Regel um einen medizinisch nicht notwendigen Eingriff und muss somit selbst bezahlt werden. Dr. Camenisch ist es sehr wichtig die Patientin entsprechend aufzuklären und mit ihr alle offenen Fragen zu erörtern.

Gut einmal über das Thema Bruststraffung gesprochen zu haben

Aufgrund der überaus nützlichen Informationen verstehe ich die Beweggründe meiner Freundinnen sehr viel besser. Ich sehe auch ihre seelischen Belastungen sehr viel klarer. Gerade Iris kenne ich als Wasserratte, aber sie meidet inzwischen wegen ihrer schlaffen Brüste öffentliche Schwimmbäder. Es beeinträchtigt ihre Lebensqualität und nicht zuletzt versagt sie sich den Spaß mit ihren Kindern im Schwimmbad. Franziska ist sehr frustriert, trotz Gewichtsabnahme immer noch keine gute Figur zu haben. Beide haben wegen ihres Aussehens Schwierigkeiten beim Zulassen von intimer Nähe.

Wie gut, dass gerade Dr. Camenisch zum Thema Bruststraffung einen ganzheitlichen Ansatz bietet mit dem Ziel die natürlichen Proportionen zu berücksichtigen und ein möglichst natürliches Aussehen wieder herzustellen. Sie bietet eine herausragende Expertise als führende Spezialistin in der plastischen Chirurgie gerade auf dem Gebiet der ästhetischen Brustchirurgie. Meine beiden Freundinnen wüsste ich bei ihr aufgrund ihrer Fachkompetenz und langjährigen Erfahrung in guten Händen, zumal sie darüber hinaus gründlich über alle Aspekte des Eingriffes aufklärt und diese bespricht.

 


Hat Ihnen unser Beitrag gefallen? Wollen Sie mehr erfahren? Dann besuchen Sie Leading Medicine Guide und nehmen Sie direkt Kontakt zu Dr. Camenisch auf.

 

 

CA443AC / LMG19 / Bildquelle: (c) AntonioDiaz (c) hanack (c) focusandblur – Adobe Stock

Ähnliche Beiträge

Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.