Individualisierte Medizin durch Medizintechnik – Professor Weigang erklärt

Die moderne klinische Medizin steht heute vor mehreren Herausforderungen. Die Gesundheitsversorgung wird globaler, differenzierter, vernetzter – und damit immer komplexer. Eine ebenso aufgeklärte und gleichzeitig auch alternde Gesellschaft sowie eine immer stärkere Etablierung digitaler Strukturen im Gesundheitswesen rufen nach einer Medizin, die sich den einzelnen Problemen und individuellen Bedürfnissen im Gesamtkontext und unter Berücksichtigung ethischer und datenschutzrechtlicher Fragen widmet.

Dieser Herausforderung stellt sich der Leading Medicine Guide Experte Professor Weigang

Der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskulärer Therapie am evangelischen Krankenhaus Hubertus in Berlin legt besonderen Wert auf eine individualisierte Medizin – eine Medizin, die im Gesamtkonzept neu ist und etwa durch vernetzte Technik wesentlich besser darauf vorbereitet ist, flexibler auf jeden einzelnen Patienten einzugehen. Unter anderem setzt er verstärkt auf hochmoderne Medizintechnik, welche die individualisierte Medizin hervorragend unterstützen kann.

Heute ist vieles möglich, was früher undenkbar war: Denken wir etwa an die neuen Erkenntnisse aus der Zell- und Gewebetechnik, an neue verbesserte (Echtzeit-) bildgebende Verfahren (z.B. im Hybrid-OP-Saal), Telemedizin, robotergestützte Systeme, 3D-Drucker und maßgeschneiderte Prothesen und Stentgraft-Prothesen oder an das digitale Gesundheitsmanagement.


Im folgenden acatech Positionspapier informiert Professor Weigang gemeinsam mit einem Expertenteam über die Herangehensweise und Ziele  (erfahren Sie mehr über den Individualisierten Ansatz durch Medizintechnik auf dieser Seite und ausführliche Informationen hier).


Kurz gefasst: Aus den vielen möglichen Herangehensweisen, wählt der Mediziner einen individuellen biomedizinischen Ansatz (z.B. in Form von körpereigenen oder biologischen Produkten beim Gefäßersatz). Die Integration von immer besseren, sicheren und geprüften Medizinprodukten kann der Medizin von heute dabei helfen, die Patientenversorgung sektorenübergreifend zu optimieren. 

Die moderne Medizin muss den Patienten genau dort abholen, wo er auf medizinische Hilfe angewiesen ist

Der Patient steht hierbei im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg immer im Mittelpunkt! Das verlangt nicht nur nach einem ganzheitlichen Ansatz (die enge Zusammenarbeit mit benachbarten Fachdisziplinen wie Angiologie, Radiologie, Kardiologie und Nephrologie etc.), sondern einer Ökonomisierung der Prozesse – etwa durch Rückgriff auf hochtechnologisierte und wissenschaftlich geprüfte Behandlungsmethoden und künstliche Intelligenz (etwa robotergestützte Technologien).

Zentrale Fragen und Vorteile

Je nach Patient muss der Arzt also eine bedarfs-, qualitäts- und nutzenorientierte Herangehensweise wählen. Die  zentralen Fragen lauten dabei:

Wie schaffe ich mit den vorhandenen Methoden  eine hochwertige Patientenversorgung?  Wie garantiere ich eine optimale Sicherheit nach hohem Qualitätsstandard unter Berücksichtigung von Forschung und neuen technologischen Möglichkeiten?

Prof. Weigang kann jedem einzelnen Patienten mit einer solchen Strategie eine maßgeschneiderte Therapiemethode anbieten: Der Patient erhält so z.B. auf ihn individuell zugeschnittene Medizinprodukte (z.B. maßangefertigte Stentgraft-Prothesen) für seine Behandlung und Therapie.

Quelle: Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) 

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