Medizin der Zukunft schon heute

smart-watch-821559_1920eHEALTH, CYBERDOCTOR und MEDIZIN 4.0 – das sind nur einige der neuen Bezeichnungen, die das Thema Medizin der Zukunft umschreiben. Doch es handelt sich hierbei nicht um Zukunftsprognosen, sondern um bereits gelebte Alltagspraxis in vielen Kliniken und Praxen.

Der Gesundheitsmarkt ist im Wandel. Allein in den letzten zehn Jahren hat sich im Bereich Medizintechnologie viel getan: wir denken an die bildgebenden Verfahrenstechnologien, an verbesserte Krebstherapien, interventionelle Methoden und an die Fortschritte in der Immunologie.

 

So viele Smartphone-Nutzer wie nie zuvor

Unsere Lebenserwartung wächst und gleichzeitig steigt auch das Informations- und individuelle Gesundheitsbedürfnis des einzelnen Bürgers. Außerdem besitzt bereits jeder Fünfte weltweit ein Smartphone. Jeder Zweite nutzt irgendeine Gesundheits-App, um beispielsweise seine Fitness zu verbessern, sich zur gesünderen Lebensweise zu motivieren oder um sich allgemein über Gesundheit zu informieren.

Bevor man heute also zum Arzt geht, werden Gesundheitsinformationen im Netz eingeholt. Dieser „aufgeklärte Patient“ besorgt einige Ärzte. Er habe eine hohe Erwartungshaltung, komme manchmal mit falschen Selbstdiagnosen und berufe sich teilweise auf fragwürdige Quellen.

 

Vorteile in Sachen Gesundheit

phone-916392_1920Trotzdem hat der Fortschritt der neuen Kommunikations- und Informationstechnologien durchaus seine Vorteile: die eigene Gesundheit kann dank Smartphone & Co. unterstützt und gefördert werden.

  • Für den gesunden Bürger bedeutet das eine individualisierte Gesundheitsprävention (etwa durch die Ermittlung von Vitalwerten, als Motivation zu mehr Bewegung oder gesünderer Ernährung usw.)
  • für den Patienten kann es örtliche und zeitliche Unabhängigkeit, eine bessere Überwachung (genannt Remote Controlling) und eine umfassende Aufklärung über das eigene Krankheitsbild bedeuten
  • und für den Arzt sowohl eine Zeit- und Kosteneinsparung (durch Telemedizindienste, elektronisches Wissensmanagement, Vernetzung mit Fachexperten usw.), als auch eine Erleichterung des  administrativen Klinik- und Praxismanagements.

Das wäre mit Sicherheit eine Bereicherung, so sagte kürzlich erst die ÄRZTEZEITUNG, wenn man etwa sein Smartphone auf den Brustkorb legen würde, um seinen Herzschlag zu messen. Unregelmäßigkeiten, die auf ein Vorhofflimmern hinweisen, könnten mithilfe der App selbst aufgenommen werden.

 

Smart Health am Beispiel von Singapur

Ein hervorragendes Beispiel zeigt das eHealth-Modell im asiatischen Inselstaat Singapur. Die Löwenstadt möchte ein flächendeckendes Smart Health System integrieren, dass Menschen (vor allem Ältere) miteinander vernetzen soll. Mithilfe von Telemedizin, Fernüberwachung und der Nutzung einer elektronischen Patientenakte, verspricht man sich die großen gesundheitlichen Herausforderungen der Zukunft effizienter zu meistern.

 

Onlinepräsenz für mehr Reichweite und Sichtbarkeit

Auch hierzulande ist eHealth ein aktuelles Thema – auch wenn noch sehr zögerlich angenommen: ein Teil davon ist die immer stärkere Positionierung von medizinischen Einrichtungen im Internet, um ihr Leistungsspektrum sichtbar zu machen. Wie sonst gelangen Patienten an den richtigen Facharzt? Ärzte und Kliniken nutzen Social Media Kanäle, können sich aber auch in bekannten Online-Fachportalen mit ihrer medizinischen Einrichtung darstellen. Dadurch haben sie den Vorteil, die komplexe Online-Marketing-Arbeit auszulagern und sich auf ihr eigentliches Tagesgeschäft zu konzentrieren.

Der Leading Medicine Guide bietet einen solchen Service an. Auf diesem Online-Portal erhält der interessierte Leser nicht nur allgemeine Informationen zur Gesundheit, zu möglichen Diagnose-, Behandlungs- und Therapieformen, sondern kann gleich den passenden Fachexperten auswählen.

 

marketing-1466315_1920Erfahren Sie mehr über das Thema Medizin 4.0 bei der Veranstaltung am 28. September 2016 in Innsbruck. Dort stellen wir unter anderem unsere jahrelang erprobte und erfolgreiche Online-Marketing-Strategie vor. Medizin 4.0 ist eine gemeinsames Projekt von CEMIT, MCI, UMIT, Tirol Kliniken, Medizinischer Universität Innsbruck, dem Deutschen Verlag für Gesundheitsinformation und der Cluster Life Sciences und Informationstechnologien Tirol.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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