Lungenkrebs-Therapie: Infos & Spezialisten für die Lungenkrebs-Therapie

Bei Lungenkrebs können verschiedene Therapieformen zum Einsatz kommen. Die Säulen der Behandlung sind die OP, die Chemotherapie und die Strahlentherapie. Welche Lungenkrebs-Therapie die besten Aussichten hat, hängt vom individuellen Fall ab. Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie ausgewählte Spezialisten und Zentren für die Lungenkrebs-Therapie.

Empfohlene Lungenkrebs-Therapie-Spezialisten

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Lungenkrebs-Therapie - Weitere Informationen

Wovon hängt die Wahl der Lungenkrebs-Therapie ab?

Die behandelnden Mediziner berücksichtigen bei der Wahl der Therapieform bei Lungenkrebs stark die individuelle Situation des Patienten. Die entscheidenden Faktoren bei der Situationsanalyse sind

  • der Gesamtgesundheitszustand des Patienten,
  • das Krebsstadium und
  • der Typ des Karzinoms.

Kleinzellige Karzinome sprechen beispielsweise meist besser auf eine Chemotherapie an als nicht-kleinzellige Karzinome. Letztere werden in der Regel im Stadium I und II vorzugsweise durch eine Operation behandelt.

Lungenkrebs im histologischen Befund
Darstellung von Lungenkrebszellen unter dem Mikroskop © Kateryna_Kon | AdobeStock

Die Operation als Lungenkrebs-Therapie

Die operative Entfernung von Tumoren ist vor allem bei nicht-kleinzellige Karzinomen die Therapie der Wahl. Das Ziel des Eingriffs ist, den Lungentumor vollständig zu entfernen.

Ist der Tumor bereits in anliegende Organe eingewachsen oder hat Metastasen gebildet, ist allerdings häufig keine Operation mehr möglich. Der Patient muss außerdem über einen ausreichend guten Gesundheitszustand verfügen.

Chemotherapie bei Lungenkrebs

Bei der Chemotherapie werden Medikamente eingesetzt, die die Zellteilung verlangsamen. Dadurch wird das Wachstum des Tumors gehemmt. Diese Medikamente werden Zytostatika genannt und können Zellen des gesamten Körpers über das Blut erreichen.

Die Chemotherapie spielt bei kleinzelligem Lungenkrebs die größte Rolle. Sie kann in einem frühen Krankheitsstadium zur Heilung führen. 

Häufig wird die Chemotherapie zusätzlich zur Operation eingesetzt. Sie kann dann im Voraus den Tumor verkleinern oder nach der OP nicht entfernbare Tumorreste bekämpfen.

Eine Chemotherapie kann auch palliativ zum Einsatz kommen. Ist der Tumor inoperabel oder liegen bereits Fernmetastasen vor, ist eine Heilung nicht mehr möglich. Die Chemotherapie lindert dann die Symptome und verbessert die Lebensqualität des Patienten. Auch eine Verlängerung der Lebenszeit wird angestrebt.

Strahlentherapie bei Lungenkrebs

Bei der Strahlentherapie richten die Mediziner gezielt energiereiche Strahlen auf den Tumor. Die Strahlung schädigt dessen DNA und führt dazu, dass die Krebszellen absterben. Sie kommt hauptsächlich in zwei Fällen zum Einsatz:

  • bei inoperablen, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen ohne Fernmetastasierung und
  • als postoperative Bestrahlung befallener Lymphknoten.

Heutzutage kommt bei der Strahlentherapie ein Linearbeschleuniger zum Einsatz. Dieser hat deutlich geringere Nebenwirkungen als die zuvor verwendete Kobalt-Strahlenquelle.

Konventionell erfolgt die Bestrahlung von außerhalb des Körpers durch die Haut hindurch. Im Gegensatz dazu gibt es auch die interne Strahlentherapie, auch Brachytherapie genannt. Dabei wird die Strahlenquelle direkt an den Tumor herangeführt.

Diese Strahlenbehandlung kann beim Lungenkrebs dann zum Einsatz kommen, wenn der Tumor die Atemwege einzuengen droht.

Radiochemotherapie

Eine gleichzeitige Behandlung via Chemotherapie und Strahlentherapie gewährleistet eine bessere Kontrolle des Tumors. Eine solche Behandlung sollte jedoch aufgrund der erhöhten Nebenwirkungen nur stationär erfolgen.

Die Radiochemotherapie ist häufig wirksamer als eine alleinige Behandlung durch Strahlen- oder Chemotherapie.

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