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Type 1 Diabetes Typ 1 – Informationen zum Diabetes mellitus Typ 1, Symptom und die Diagnose Diabetes

24.04.2026

Diabetes Typ 1, auch Type 1 oder Diabetes mellitus Typ 1 genannt, ist eine chronische Erkrankung des Stoffwechsels. Bei Typ-1-Diabetes zerstört das Immunsystem die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. Dadurch kann das Hormon Insulin nicht mehr ausreichend gebildet werden. Der Blutzuckerspiegel steigt an, weil die Körperzelle den Zucker aus dem Blut nicht mehr richtig aufnehmen kann. Typische Symptome treten oft plötzlich auf und betreffen vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Menschen mit Typ-1-Diabetes sind deshalb auf eine dauerhafte Insulintherapie angewiesen. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um Komplikationen wie Ketoazidose oder Überzuckerung zu vermeiden. Mit der richtigen Behandlung und einem guten Umgang mit Diabetes können Betroffene heute gut leben.

ICD-Codes für diese Krankheit: E10

Kurzübersicht:

Type 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung mit absolutem Insulinmangel. Die Bauchspeicheldrüse produziert bei Diabetes Typ 1 wenig oder gar kein Insulin. Typische Symptome sind starker Durst, häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust und erhöhte Blutzuckerwerte. Die Behandlung erfolgt dauerhaft mit Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.

Artikelübersicht

Symptome von Diabetes mellitus Typ 1

Wenn 80% der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört sind, reicht das vorhandene Insulin nicht aus, um den Zucker abzubauen.

Innerhalb von Tagen und Wochen treten dann typische Symptome eines Typ-1-Diabetes auf:

  • Unstillbarer Durst
  • Starke Harnproduktion
  • Gewichtsverlust
  • Erschöpfungszustände
  • Häufige Infektionen

Bei zunehmender Stoffwechselentgleisung kann es zum Koma kommen. Auch Azetongeruch der Atemluft kann auf Diabetes Typ I hinweisen.

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Ursachen und Risikofaktoren

Für die Entstehung der Erkrankung werden bisher viele mögliche Ursachen diskutiert (genetische, umwelt- und ernährungsbedingte Faktoren). Eindeutige Erkenntnisse gibt es bislang jedoch nicht.

Wie kommt es durch Insulinmangel zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel im Blut?

Insulin ist ein Botenstoff, das die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) bilden und in den Blutkreislauf abgeben. Insulin spielt bei der Regulation des Blutzuckers eine herausragende Rolle. Es ist das einzige Hormon des Körpers, das den Blutzuckerspiegel absenkt.

Insulin steuert den Kohlenhydratstoffwechsel und sorgt dafür, dass die Leber oder die Muskeln den Blutzucker aufnehmen, verwerten oder speichern. Daher hemmt Insulin die Zuckerproduktion der Leber. Bei hohem Energiebedarf (Stress, Sport, Fieber) kann der Körper eine Versorgung der Organe mit Zucker als Brennstoff gewährleisten. Wenn dieses feine Zusammenspiel der Hormone aus dem Gleichgewicht gerät, kommt es zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels. In diesem Fall spricht man dann von Diabetes mellitus – der Zuckerkrankheit.

Wie kann man Diabetes mellitus feststellen?

Spezialisten für die Therapie von Diabetes sind Fachärzte aus dem Bereich der Diabetologie. Für die Diagnose, ob Diabetes mellitus vorliegt, führen Ärzte einen Blutzuckertest durch.

Aussagekräftig ist der Nüchtern-Blutzuckerspiegel (bei wiederholter Messung) und der HbA1c-Wert. Der HbA1c-Wert drückt den Langzeit-Zuckerspiegel im Blut aus. Ebenso ziehen Ärzte einen Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest) für die Diagnose heran. Hier misst der Arzt den Verlauf des Blutzuckerspiegels im Blut, nachdem der Patient eine Zuckerlösung getrunken hat.

Aufgrund der relativ raschen Manifestation der Erkrankung fallen Typ-1-Diabetiker meist durch stark erhöhte Blutzuckerspiegel auf. Oft haben die Patienten auch schon ausgeprägte Symptome, die auf die Erkrankung hindeuten. Zusätzlich zum erhöhten Blutzuckerspiegel finden sich bei Typ-1-Diabetikern häufig spezifische Autoimmunmarker im Blut. Hierdurch lässt sich diese Erkrankung von anderen Diabetesformen abgrenzen, was für die Therapie wichtig ist.

Behandlung von Diabetes mellitus Typ 1

Das kurzfristige Behandlungsziel besteht beim Typ-1-Diabetes darin, Stoffwechselentgleisungen zu vermeiden und die damit verbundenen Symptome zu lindern. Dies bedeutet, starke Erhöhungen des Blutzuckerspiegels oder Unterzuckerungen zu vermeiden.

Da beim Typ-1-Diabetes ein Insulinmangel besteht, erhält der Patient zur Behandlung Insulin. Dies erfolgt in der Regel durch Spritzen oder über eine Insulinpumpe. Darüber hinaus setzen Ärzte in Einzelfällen auch Verfahren wie die natürliche Inselzelltransplantation ein.

Weiterhin arbeiten Forscher an experimentellen Therapieverfahren („künstliches Inselzellorgan“). Das langfristige Ziel einer Insulintherapie besteht darin, Folgeerkrankungen zu verhindern.

Mögliche Folgeerkrankungen sind Schäden an:

Die Ernährung spielt bei Patienten mit Diabetes Typ 1 eine große Rolle. Wie viel und wann sie Insulin spritzen, hängt mit den Mahlzeiten zusammen. Eine richtige und bewusste Ernährung ist deshalb ein lebenslanger Bestandteil der Diabetestherapie.

Die Inselzelltransplantation

Die Inseltransplantation ist eine Therapieform, die insulinproduzierende Zellen ("Inseln") aus einem Spenderorgan übertragen. 

Wer kommt in Frage?

Patienten (vorwiegend Typ 1 Diabetiker), bei denen Insulingaben oder Insulinpumpen nicht ausreichen und die weiterhin unter schweren Entgleisungen (Unterzuckerungen) leiden.

Wie funktioniert die Isolation der Inseln und deren Transplantation?

Experten isolieren die Inseln aus einem Spenderorgan durch einen aufwendigen Verdauungsprozess. Die Inseln werden nach strengen Kriterien wie Reinheit, Sterilität und Funktion geprüft. Anschließend schwemmen Mediziner dem Patienten die Inseln über die Lebervene in die Leber ein. Dort siedeln sie sich an und nehmen die Insulinproduktion auf.

Was passiert nach der Transplantation?

Das Immunsystem des Empfängers erkennt die transplantierten Zellen als "fremd". Dies würde normalerweise eine Abstoßung des Transplantats zur Folge haben. Um dies zu verhindern, müssen Insel-Empfänger immunsupprimierende Medikamente einnehmen. 

Das wichtigste Therapieziel der Inselzelltransplantation besteht im Wiedererlangen der körpereigenen Insulinproduktion und einer Stabilisierung des Glukosestoffwechsels. In manchen Fällen ist sogar eine Insulinunabhängigkeit für mehrere Jahre möglich.

Fazit

Diabetes Typ 1 ist eine komplexe Erkrankung, bei der wenig Insulin vorhanden ist und der Zucker im Blut nicht mehr richtig reguliert wird. Die Erkrankung entsteht, weil die insulinproduzierenden Betazellen bzw. die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört werden und somit kein ausreichend Insulin produzieren können. Häufig entwickeln sich meist erste Anzeichen im Kindes- und Jugendalter, weshalb viele Kinder mit Diabetes betroffen sind und der Begriff juveniler Diabetes verwendet wird. Wenn Typ 1 diagnostiziert wird, ist eine sofortige Behandlung von Diabetes notwendig, um Komplikationen wie die diabetische Ketoazidose zu vermeiden.

Die Diagnose Diabetes basiert auf typischen Beschwerden und Laborwerten, wobei Symptome treten oft plötzlich auf und klare Hinweise geben. Personen mit Typ-1-Diabetes müssen lernen, den Alltag aktiv zu gestalten, da der richtige Umgang mit Diabetes entscheidend ist. Im Gegensatz zu Diabetes Typ 2 liegt hier eine andere Form des Diabetes vor, während Varianten wie "latent autoimmune diabetes" oder "autoimmune diabetes in adults" besondere Unterformen darstellen.

Bei dieser Erkrankung entsteht Diabetes Typ 1 durch eine Fehlreaktion des Immunsystems, wodurch Zellen in der Bauchspeicheldrüse angegriffen werden. Dadurch werden die Zellen der Bauchspeicheldrüse geschädigt, sodass die Insulinproduktion ausbleibt. Beim Diabetes liegt somit ein absoluter Insulinmangel vor, denn Typ 1 produziert die Bauchspeicheldrüse kein ausreichendes Insulin mehr. Menschen mit Diabetes Typ 1 sowie allgemein Menschen mit Diabetes Typ sind daher dauerhaft auf Insulin angewiesen. Besonders relevant ist dies für etwa 3.700 Kinder und Jugendliche, die jährlich neu betroffen sind.

Die Ursachen für Typ-1-Diabetes sind noch nicht vollständig geklärt, jedoch spielen genetische Faktoren und Umweltfaktoren eine Rolle. Studien wie Diabetes Care zeigen, dass die Erkrankung weltweit zunimmt, insbesondere bei Children and Adolescents. Dabei entwickeln sich Typ-1-Diabetes entwickeln sich meist schnell und können innerhalb kurzer Zeit diagnostiziert werden.

Für Betroffene bedeutet Leben mit Diabetes, den Blutzucker kontinuierlich zu überwachen und die Therapie anzupassen, da Insulin mehr benötigt wird, wenn mehr Zucker aus der Nahrung aufgenommen wird. Früh erkannte mögliche Symptome weisen auf Diabetes hin und ermöglichen eine schnelle Behandlung. Auch wenn die Erkrankung nicht heilbar ist, kann Typ 1 behandelt werden, sodass Betroffene gut leben können und verstehen, dass es sich beim Typ 1 handelt um eine chronische, aber kontrollierbare Erkrankung.

FAQ

Was ist Diabetes Typ 1?

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Dadurch entsteht ein absoluter Insulinmangel, weshalb Menschen mit Typ-1-Diabetes lebenslang Insulin benötigen.

Welche Symptome treten bei Typ-1-Diabetes auf?

Typische Symptome sind starker Durst, häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust, Müdigkeit und erhöhte Blutzuckerwerte. Diese Symptome treten bei Type 1 oft plötzlich auf.

Wie wird Diabetes mellitus Typ 1 diagnostiziert?

Die Diagnose Diabetes erfolgt über Blutzucker, HbA1c-Wert und den Nachweis von Antikörpern. Wenn Typ 1 diagnostiziert wird, beginnt die Behandlung meist sofort.

Wie wird Typ-1-Diabetes behandelt?

Typ-1-Diabetes wird mit Insulintherapie behandelt. Das Insulin wird gespritzt oder über eine Insulinpumpe gegeben, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt.

Ist Diabetes Typ 1 heilbar?

Diabetes Typ 1 ist derzeit nicht heilbar. Mit einer guten Therapie, regelmäßiger Kontrolle und passender ärztlicher Begleitung können Menschen mit Diabetes jedoch ein weitgehend normales Leben führen.

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