Dr. Rahmanzadeh – Fuß- und Gelenkexperte für Mobilität im Alltag

Wenn Sie sich als betroffene Person in eine endoprothetische Behandlung in Berlin begeben möchten, sollten Sie Dr. Masyar Rahmanzadeh kennenlernen. Der Ärztliche Direktor des Zentrums für Hüft- und Kniegelenkersatz und Fußchirugie am Gelenkzentrum in Berlin praktiziert bereits seit 2001. Dieses hat er damals mit seinem Vater Prof. Rahim Rahmanzadeh gegründet. Hier wird nicht nur deutsch, englisch, französisch oder russisch gesprochen, sondern auch arabisch, persisch, ungarisch, serbokroatisch, türkisch, aserbaidschanisch, polnisch und armenisch.

Doch kommen wir zurück zu den Behandlungsschwerpunkten dieses Mediziners: Neben dem künstlichen Gelenkersatz an Hüfte und Knie (Endoprothetik der Hüft- und Kniegelenke), ist Dr. Rahmanzadeh spezialisiert auf die Korrektur komplexer Deformitäten des Vorfußes, operative Behandlungen des Hallux valgus, des Hallux rigidus und degenerativer Gelenkerkrankungen der unteren Extremitäten (siehe auch Beispiele auf der Homepage). Der Facharzt für Chirurgie nimmt auch komplexe Korrektureingriffe bei Achsfehlstellungen an Hüft- und Kniegelenken vor. Erfahren Sie mehr über Dr. Rahmanzadeh im folgenden Gespräch.

 


INFO   

Was ist ein Hallux valgus bzw. ein Hallux rigidus?

Der Hallux valgus wird auch Ballenzeh genannt. Darunter versteht man eine schmerzhafte Fehlstellung der Großzehen. Allein in Deutschland leiden über 10 Millionen Menschen darunter.

Unter einem Hallux ridigus versteht man eine Erkrankung (Arthrose) des Grundgelenks der Großzehen. 

 


 

Herr Dr. Rahmanzadeh, neben der operativen Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen der unteren Extremität ist die Fußchirurgie Ihr Steckenpferd. Wieso haben Sie sich ausgerechnet auf dieses Fachgebiet spezialisiert?

Dr. Rahmanzadeh: Richtig, ich habe mich von jeher auf den Hüft- und Kniegelenkersatz spezialisiert und führe als einer von wenigen auch den Oberflächenersatz am Hüftgelenk weiterhin mit Erfolg durch. Die Technik, die ich damals im Jahre 2001 für die Hallux-Chirurgie entwickelt habe, hatte so durchschlagenden Erfolg, dass auch die Behandlung der Vorfußdeformitäten einen Großteil meiner Operationen ausmachen. Hierzu zählen in erster Linie Hallux valgus sowie Hallux rigidus.

Ich habe meine Operationsmethode unter der Verwendung einer Titanplatte (dazu gleich mehr) in den letzten 16 Jahren immer weiterentwickelt. Im Sommer dieses Jahres werde ich den 10.000. Hallux mit dieser speziellen Methode operiert haben.

Bei all meinen Operationen steht die rasche Mobilisierung des Patienten im Vordergrund. Besonders bei den Hallux-Patienten wird das als großer Vorteil gesehen, da bei den meisten anderen Techniken immer eine gewisse Entlastungszeit mit Vorfußentlastungsschuh, Gips oder gar Gehhilfen erforderlich ist. Durch die volle Belastbarkeit des Fußes nach einem Eingriff, ist bei Bedarf auch eine beidseitige Operation mit meiner Methode durchführbar. Dies ist bei über etwa 2/3 meiner Patienten der Fall.

 

Welche Behandlungen werden bei Ihnen am Gelenkzentrum am meisten angefragt/ in Anspruch genommen?

Dr. Rahmanzadeh: Die kürzere Operationszeit bedingt natürlich, dass die Hallux-Operationen zahlenmäßig im Vordergrund stehen. Ich bin jedoch Spezialist für die Endoprothetik am Hüft-und Kniegelenk, als auch für die Hallux-Chirurgie gleichermaßen.

 

Was versteht man unter einer komplexen Deformation des Vorfußes, haben Sie ein Beispiel?

Dr. Rahmanzadeh: Wie erwähnt ist vor allem der Hallux valgus zu nennen, der entgegen häufiger Meinungen weniger von falschem Schuhwerk herrührt, sondern meist genetisch bedingt ist. Zum anderen gibt es noch den Hallux rigidus, die Arthrose des Großzehengrundgelenkes.

Bei beiden Hallux-Erkrankungen steht die schmerzhafte „Beule“ an der Innenseite des Vorfußes im Vordergrund. Wird die Fehlstellung nicht rechtzeitig behoben, kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Stellung der kleinen Zehen haben. Das wird dann als Hammer- und Krallenzeh bezeichnet.

 

+++ Viele Beispiele kann man auf meinem Instagram Account sehen: www.instagram.com/gelenkzentrumberlin/ +++

 

Sie sagten, Sie verfügen über eine selbstentwickelte, weltweit einzigartige OP-Technik, mit der Sie erfolgreich therapieren. Was kann man sich darunter vorstellen?

Dr. Rahmanzadeh: Ich setze im Rahmen einer speziellen OP-Säge-Technik am ersten Mittelfußknochen ein Titanplättchen ein. Unmittelbar nach dem Eingriff können die Patienten sowohl bei ein- als auch beidseitiger Operation die Füße voll belasten. Somit beträgt der Klinikaufenthalt gerade mal drei Tage, die aber notwendig sind, um die primäre Wundheilung zu ermöglichen.

Außerdem kann bei fortgeschrittenem Hallux rigidus, der in der Regel zur Versteifung führt, das Großzehengelenk erhalten bleiben und somit eine schmerzfreie Verbesserung der Beweglichkeit ermöglicht werden. Eine Versteifung ist hierdurch in jedem Fall vermeidbar.

Zu mir kommen auch viele unglückliche Patientinnen und Patienten mit bereits erfolgter Versteifungsoperation, die andernorts durchgeführt worden ist. Diese oft sehr unnatürliche und schmerzhafte Fixierung des großen Zehs kann ich ebenso behandeln und eine Versteifung dieser Gelenke lösen. Es versteht sich von selbst, dass diese Patienten glücklich mit der wiedergewonnenen natürlicheren Abrollmöglichkeit des Großzehengrundgelenkes sind.

 

Das ist in der Tat eine erfolgreiche Behandlung. Oder wie definieren Sie einen Behandlungserfolg?

Dr. Rahmanzadeh: Ich sehe einen Behandlungserfolg darin, wenn der Patient im Anschluss einer Operation wieder mobil und ohne Schmerzen ist. Es ist für mich die größte Belohnung, zu sehen, wie Betroffene nach einer Hüft- oder Knieoperation innerhalb kürzester Zeit wieder schmerzfrei gehen können. Das schmerzfreie Tragen von bestimmtem Schuhwerk – für Frauen ein ganz besonderes Thema – nach einer Operation gehört selbstverständlich auch dazu! Oftmals erfahre ich, dass Betroffene es bereuen, den Eingriff nicht schon viel früher gemacht zu haben.

 

Herr Dr. Rahmanzadeh, Sie sind ein bedeutender national und international tätiger orthopädischer Chirurg. Sie waren auch in New York und Boston tätig. Wie hat Sie die Zeit im Ausland geprägt? 

Dr. Rahmanzadeh: Ja, es ist richtig. Während meiner Ausbildung hatte ich die Möglichkeit, an verschiedenen ausländischen Universitäten tätig zu sein. Hierzu zählen unter anderem die Mayo Clinic Rochester sowie die Harvard Medical School.
Ich kann behaupten, dass ich in den renommiertesten Kliniken der USA und Deutschlands tätig war. Es ist das größte Privileg als Chirurg, aus all den Erfahrungen, die ich während meiner Zeit dort sammeln durfte, eine gelungene Synthese zu entwickeln.

 

Haben Sie vielen Dank für die interessanten Einblicke in Ihr Fachgebiet, in Ihre Behandlungsschwerpunkte und einzigartigen Behandlungsmethoden, Herr Dr. Rahmanzadeh.

 


Wollen Sie mehr über den Spezialisten Dr. Rahmanzadeh erfahren, liebe Leserinnen und Leser? Dann besuchen Sie das Arztprofil Leading Medicine Guide und nehmen Sie hier direkt Kontakt auf.

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