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Experteninterviews

Männergesundheit: Experteninterview mit Dr. Wagner

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Alexandra Pfitzmann · 17. April 2025

Dr. med. Tobias Wagner ist Facharzt für Urologie und gehört zum renommierten Zentrum für Urologie, das an den Standorten Wiesloch, Walldorf und Sinsheim eine umfassende urologische Versorgung bietet. Mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise ist Dr. Wagner ein wichtiger Bestandteil des spezialisierten Ärzteteams, das sich durch erstklassige Fachkompetenz und einen ganzheitlichen Ansatz in der Behandlung urologischer Erkrankungen auszeichnet. Das Zentrum für Urologie ist bekannt für seine hochmoderne Diagnostik und Therapie, insbesondere in den Bereichen der Männergesundheit und urologischen Onkologie. Dr. Wagner spielt eine Schlüsselrolle in der Behandlung von Patienten mit urologischen Krebserkrankungen und Krebsvorstufen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit angesehenen Institutionen wie der Charité in Berlin und die Verwendung modernster Diagnosetechniken wie der Fusionsbiopsie und der Rezumbehandlung der Prostata gewährleistet er eine präzise und moderne Versorgung. Besonders hervorzuheben ist Dr. Wagners Engagement in der Behandlung von Potenzstörungen und Erektionsschwäche, wo er eine Vielzahl innovativer Therapieoptionen anbietet, darunter medikamentöse Behandlungen und stoßwellentherapeutische Verfahren. Auch im Bereich der Andrologie und der Behandlung von unerfülltem Kinderwunsch bietet er eine exzellente Diagnostik und therapeutische Unterstützung. Dr. Wagner ist zudem in der präventiven Vorsorge und der Behandlung von Harninkontinenz aktiv, beides Bereiche, die sowohl Männer als auch Frauen betreffen und eine differenzierte, einfühlsame Betreuung erfordern.

Die Patienten profitieren von seiner fundierten Expertise und der Fähigkeit, individuelle, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapieansätze zu entwickeln. Mit seiner Zugehörigkeit zum Zentrum für Urologie bietet Dr. Wagner eine ausgezeichnete medizinische Versorgung in einem Netzwerk, das überregionale Bekanntheit erlangt hat, insbesondere im Bereich der ambulanten Operationen. Durch den Einsatz moderner Techniken und seine empathische Patientenbetreuung trägt Dr. Wagner maßgeblich zur hohen Qualität der urologischen Versorgung bei.

Zum Thema Männergesundheit konnte die Redaktion des Leading Medicine Guide mit Dr. Wagner sprechen.

Dr. med. Tobias Wagner

Männergesundheit ist ein zentraler Aspekt der modernen Medizin, der oft zu wenig Beachtung findet, obwohl viele Männer im Laufe ihres Lebens mit spezifischen gesundheitlichen Problemen konfrontiert werden. Besonders im mittleren und höheren Alter treten häufig Beschwerden im Bereich der Prostata und der erektilen Dysfunktion auf. Die Prostata ist ein wesentliches Organ des männlichen Fortpflanzungssystems, und ihre Erkrankungen, wie eine benigne Prostatahyperplasie oder Prostatakrebs, können sowohl körperliche als auch psychische Belastungen mit sich bringen. Zudem leiden viele Männer unter der erektilen Dysfunktion, die das sexuelle Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen kann. Beide Themen sind oft mit Scham und Zurückhaltung verbunden, was dazu führen kann, dass Männer zu spät ärztliche Hilfe suchen. Eine frühzeitige Diagnostik und ein individueller Therapieansatz sind jedoch entscheidend, um die Lebensqualität zu erhalten und langfristige gesundheitliche Folgen zu vermeiden.

Die Prostatakrebsvorsorge als Früherkennung ist auch bei beschwerdefreien Patienten sehr sinnvoll. Erkennt man den Tumor in einem frühen, auf die Prostata begrenzten Stadium, so kann der Patient von der Erkrankung vollständig geheilt werden. Eine frühzeitige Behandlung verbessert aber nicht nur die Lebenserwartung, sondern auch die funktionellen Ergebnisse und damit die langfristige Lebensqualität. Daher sollten alle Männer ab dem 45. Lebensjahr regelmäßig zu einer Vorsorgeuntersuchung kommen. Der Arztbesuch wird jedoch häufig vermieden, das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist das Thema für viele Männer schambesetzt, zum anderen bestehen häufig falsche Vorstellungen zum Thema Vorsorgeuntersuchung, die oft als unangenehm antizipiert und bereits im Vorfeld abgelehnt wird. Auch ist die Vorsorge bei Männern noch nicht so etabliert wie bei Frauen. Hier gehört der regelmäßige Besuch des Gynäkologen oder der Gynäkologin zur Routine. Da müssen wir Männer nachziehen. Häufig beginnen Patienten den Besuch mit dem Satz: ´meine Frau hat mich geschickt, sonst wäre ich nicht gekommen´. Daher freue ich mich auch jedes Mal über viele Teilnehmerinnen an Informationsabenden und Patientenveranstaltungen“, schildert Dr. Wagner zu Beginn unseres Gesprächs.

Gutartige Prostatavergrößerungen (benigne Prostatahyperplasie, kurz BPH) und bösartige Veränderungen wie Prostatakrebs unterscheiden sich sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihrem Verlauf und ihren gesundheitlichen Konsequenzen. 

Die BPH ist ein weit verbreitetes, altersabhängiges Phänomen, das bei vielen Männern ab dem mittleren Lebensalter auftritt. Sie entsteht durch hormonelle Veränderungen, insbesondere durch eine Verschiebung des Testosteron/Dihydrotestosteron-Gleichgewichts, und führt zu einer Zunahme von Prostatagewebe, meist im inneren Bereich der Drüse. Diese Gewebevermehrung kann die Harnröhre einengen und typische Beschwerden beim Wasserlassen verursachen.

Das Gefährliche an bösartigen Veränderungen ist, dass sie in der Regel zunächst keine Symptome erkennen lassen. Häufig entstehen erst Beschwerden, wenn ein Prostatatumor lokal fortgeschritten ist oder bereits gestreut hat. Darum ist die Vorsorge so wichtig. Im Gegensatz dazu ist die gutartige Vergrößerung der Prostata (Benigne Prostata Hyperplasie) ein häufiges Krankheitsbild und der Arztbesuch erfolgt meistens aufgrund von Beschwerden. Klassischerweise berichten die Patienten über eine Abschwächung des Harnstrahls, über häufigeres und dringlicheres Wasserlassen, über das nächtliche Wasserlassen, über Nachtröpfeln und Restharngefühl. Diese Symptome sollte Man(n) ernst nehmen und zum Urologen gehen. Im späteren Stadium kommt es nämlich oft zu nicht mehr umkehrbaren Veränderungen, die Symptome werden schlimmer, und es kann zu Komplikationen wie Infekten, Blutungen, Steinbildung und am Ende sogar zu Harnverhalt und Nierenversagen kommen. Eine frühzeitige Kontrolle und Behandlung sind daher sehr wichtig“, erklärt Dr. Wagner mit Nachdruck.

Zur zuverlässigen Diagnose von Prostataerkrankungen steht heute eine Reihe moderner und bewährter Verfahren zur Verfügung, die sich je nach Verdachtsdiagnose und individueller Risikosituation sinnvoll miteinander kombinieren lassen. 

Zu unterscheiden ist hier die Diagnostik zwischen der BPH und der bei Prostatakarzinomen. Bei der BPH wird zunächst eine ausführliche Anamnese durchgeführt. Diagnostika sind hierbei der Ultraschall, die Harnstrahlmessung, die transrektale Tastuntersuchung sowie standardisierte Fragebögen. Die Prostatagröße kann am zuverlässigsten durch den transrektalen Ultraschall erhoben werden. Zur Erkennung eines Prostatakarzinoms wird derzeit in Deutschland am häufigsten die transrektale Tastuntersuchung durchgeführt. Dies hat vor allem den Hintergrund, dass dies die einzige Untersuchung in der Vorsorge ist, die die gesetzlichen Krankenkassen derzeit erstatten. Ausreichend ist dies aus meiner Sicht jedoch nicht. Mit dem PSA-Wert, der über eine Blutuntersuchung bestimmt wird, sowie mit weiteren diagnostischen Verfahren, kann man eine deutlich höhere Rate an Prostatakarzinomen feststellen. Insbesondere die Kombination aus PSA, Tastuntersuchung und transrektalem Ultraschall ist eine sensitive Form der Früherkennung. Diese Einschätzung passt auch zu den derzeitigen Veränderungen in den Leitlinienempfehlungen. Die Tendenz geht immer mehr zu einer PSA-, Ultraschall- und MRT-gestützten Früherkennung“, erläutert Dr. Wagner und führt weiter aus:

Bei Veränderungen des PSA, der Tastuntersuchung oder des Ultraschalls, kann zur weiteren Diagnostik ein multiparametrisches Prostata-MRT erfolgen. Leider ist auch hier trotz des diagnostisch hohen Potenzials und des zentralen Stellenwertes, den das MRT mittlerweile in der deutschen Prostatakrebsleitlinie einnimmt, keine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen gegeben, eine Situation, die aus meiner Sicht nur schwer zu verstehen ist und verständlicherweise oft zu Unmut bei meinen Patienten führt. Das ändert jedoch nichts am großen Zugewinn, den uns diese Untersuchung bringt. Gegebenenfalls kann dem Patienten das MRT auch eine Prostatabiopsie ersparen, wenn ein erfahrener Radiologe die Prostata als unauffällig befundet. Ist dennoch eine Biopsie notwendig, sollte diese nach modernsten medizinischen Standards trotzdem erst nach Durchführung eines Prostata-MRTs, dann als sogenannte ,Fusionsbiopsie´ der Prostata erfolgen. In dieser modernen Form der Biopsie, können die MRT und Ultraschallbilder in Echtzeit übereinandergelegt werden, um auffällige Stellen im MRT ganz gezielt treffen zu können. Sowohl bei MRT als auch bei der Fusionsbiopsie gibt es mittlerweile ausgereifte und sehr hilfreiche KI-Systeme zur Unterstützung der Diagnostik und Verfahren“.

Die transrektale Ultraschalluntersuchung (TRUS) ist eine weitere Methode, die häufig im Rahmen der Biopsie oder zur Beurteilung der Prostatagröße eingesetzt wird, liefert jedoch allein oft keine ausreichende Aussage über die Art einer Veränderung. Bei Verdacht auf Prostatakrebs ist nach wie vor die histologische Sicherung durch eine Gewebeprobe – also die Biopsie – entscheidend für die Diagnose und Therapieplanung.

Lebensstilfaktoren spielen eine erhebliche Rolle bei der Entstehung und dem Verlauf von Prostataerkrankungen sowie bei der Entwicklung von erektiler Dysfunktion. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Reduzierung von Stress können das Risiko für beide Gesundheitsprobleme erheblich verringern und die Lebensqualität positiv beeinflussen.

Insbesondere die erektile Dysfunktion wird maßgeblich durch unseren Lebensstil beeinflusst. Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes sind sehr häufige Krankheitsbilder, die in Zusammenhang mit ungesunder Ernährung, Stress und fehlender Bewegung sowie Übergewicht stehen. Gerade diese Krankheitsbilder führen sehr häufig zu einer organisch bedingten, erektilen Dysfunktion. Ebenso können Stress, Sorgen und Leistungsdruck die Psyche maßgeblich beeinträchtigen, was dann ebenfalls zu einer Manifestation einer erektilen Dysfunktion führen kann. Dementsprechend beinhalten die ersten Maßnahmen auch die Empfehlung zur Umstellung der Lebensgewohnheiten. In digitalen Gesundheitsanwendungen wird dies zum Beispiel unter Anleitung in einem mehrmonatigen Programm vorangetrieben, da der Stellenwert von Sport, Bewegung und Achtsamkeit in Bezug auf die erektile Dysfunktion erkannt wurde. Bei Prostataerkrankungen spielen diese Faktoren zwar eine geringere Rolle als bei der erektilen Dysfunktion, ein gesunder Lebenswandel ist jedoch auch hier protektiv“, empfiehlt Dr. Wagner.

Studien haben gezeigt, dass eine Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Ballaststoffen und gesunden Fetten (wie Omega-3-Fettsäuren) ist, das Risiko für Prostataerkrankungen senken kann. Andererseits kann eine fettreiche Ernährung mit einem hohen Anteil an rotem Fleisch und verarbeitetem Fleisch das Risiko erhöhen. Lebensmittel wie Tomaten, die Lycopin enthalten, und grünes Blattgemüse, das Antioxidantien bietet, haben sich in einigen Studien als vorteilhaft erwiesen, um das Risiko von Prostataerkrankungen zu senken. Auch eine ausreichende Aufnahme von Vitamin D und Zink wird mit einer besseren Gesundheit der Prostata in Verbindung gebracht.

Eine erektile Dysfunktion (ED) kann durch eine Vielzahl von medizinischen, psychischen oder hormonellen Ursachen bedingt sein. 

Wie bereits aufgezählt, führen maßgeblich Begleiterkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen zu der Ausbildung einer erektilen Dysfunktion. Aber auch psychische Belastungen können sich maßgeblich auf die Erektionsfähigkeit auswirken. In vielen Fällen tritt eine Kombination von beidem auf. Des Weiteren kann auch ein Testosteronmangel zu einer Erektionsstörung und zusätzlich zu einem Libidoverlust und weiteren Symptomen führen. Jeder Patient, der durch diese Symptomatik beeinträchtigt und belastet ist, sollte einen Urologen aufsuchen. Aber auch wenn keine subjektive Beeinträchtigung durch eine erektile Dysfunktion vorliegt, sollte ein Patient mit diesem Krankheitsbild eine internistische Untersuchung anstreben. Häufig sind Erektionsstörungen das erste Symptom einer unerkannten Herz-Kreislauferkrankung“, so Dr. Wagner.

Wenn eine erektile Dysfunktion regelmäßig auftritt oder plötzlich ohne erklärbaren Grund auftritt, sollte ein Urologe oder Facharzt aufgesucht werden. Dies gilt besonders dann, wenn die ED mit anderen gesundheitlichen Problemen wie Schmerzen im Brustbereich, Atemnot oder Veränderungen im Hormonhaushalt einhergeht. Auch wenn sich die Symptome trotz Änderungen des Lebensstils nicht bessern oder andere sexuelle Funktionsstörungen, wie eine verminderte Libido oder Ejakulationsprobleme auftreten, ist eine ärztliche Untersuchung notwendig. Ein frühzeitiger Arztbesuch ist entscheidend, um mögliche zugrunde liegende Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck zu erkennen und die richtige Behandlung zu finden. 

Moderne Therapieansätze bei erektiler Dysfunktion (ED) und gutartiger Prostatavergrößerung umfassen eine Vielzahl von Behandlungsoptionen, die je nach Ursache und Schweregrad der Erkrankung individuell angepasst werden. 

Hierzu erklärt Dr. Wagner: „Bei der erektilen Dysfunktion ist die häufigste Behandlungsform medikamentös, mit sogenannten Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (PDE5-Inhibitoren). Diese sind mittlerweile in breiter Vielfalt und Wirkweise zu größtenteils günstigen Preisen für die Patienten verfügbar. Leider kann man diese Medikamente jedoch häufig aufgrund von bestehenden Herz-Kreislauferkrankungen nicht gefahrlos verschreiben. Dann wird die Situation schon schwieriger und Alternativen müssen herangezogen werden. Zum Glück gibt es aber auch für herzkranke Patienten sinnvolle Alternativen wie zum Beispiel die ESWT, eine Stoßwellentherapie der Schwellkörper, oder die PRP-Therapie, bei der körpereigenes Plasma, das vorher direkt aufgearbeitet wurde, in die Schwellkörper injiziert wird. Auch schon angesprochene digitale Gesundheitsanwendungen stehen zur Verfügung. Die jeweilige Therapie kann und muss entsprechend der Vorerkrankungen und der zugrunde liegenden Problematik ausgesucht und individualisiert werden. Bei der gutartigen Prostatavergrößerung gibt es ebenfalls mittlerweile eine Vielzahl an unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten, ganz besonders im operativen Bereich. Die Zeiten, in denen Patienten mit offenen Schnittoperationen behandelt werden mussten, sind längst vorbei. Eine breite Palette an schonenden und minimalinvasiven Verfahren, die endoskopisch, also mittels Kamera, durch die Harnröhre durchgeführt werden, steht zur Behandlung zur Verfügung. Bei großen Prostatavolumina haben sich laserbasierte Operationsmethoden etabliert, die auch bei extrem großen Prostatavolumina anwendbar sind. Auch werden die Verfahren immer schonender und minimalinvasiver. Bei der Rezum-Methode wird beispielsweise Wasserdampf in die Prostata injiziert, womit eine Verkleinerung des Prostatavolumens ohne Schnitt oder Laserung erreicht wird. Der Eingriff ist so wenig belastend, dass er ambulant durchgeführt werden kann und kein Krankenhausaufenthalt mehr nötig ist. Die Behandlungsmöglichkeiten werden also immer moderner und weniger belastend und können für jeden Patienten individuell auf das Krankheitsbild und die persönliche Situation zugeschnitten werden“.

Herzlichen Dank, Dr. Wagner, für diese wichtigen und hilfreichen Informationen!


Das Zentrum für Urologie ist mit insgesamt sechs Ärztinnen und Ärzten an drei Standorten verfügbar.

Im Schnitt finden jährlich folgende Operationen und Behandlungen statt:

Rezum: 52 Operationen

Vasektomien: 288 Operationen

Fusionsbiopsien: 62 Patienten

ESWT: 234 Patienten

PRP: 72 Patienten


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Über den Fachautor

Alexandra Pfitzmann

Redakteurin

Alexandra Pfitzmann – Medizinische Fachautorin: Expertenwissen, Fachbeiträge und medizinische Inhalte im Leading Medicine Guide.

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