Mohamed Issam Zabad ist ein engagierter Facharzt für Urologie, der durch seine fundierte Ausbildung und weitreichende klinische Erfahrung in Deutschland und im internationalen Kontext eine besondere Expertise in der Behandlung urologischer Erkrankungen entwickelt hat. In seiner Tätigkeit in der urologischen Praxis „Bliesurologen“ in Neunkirchen/Saar betreut er Patienten aller Altersgruppen mit einem breiten Spektrum urologischer Beschwerden. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei einer einfühlsamen, individuell abgestimmten Behandlung, bei der modernste Verfahren und Technologien zum Einsatz kommen. Zabad hat sich auf mehrere hochspezialisierte Bereiche der Urologie fokussiert, darunter die rekonstruktive Andrologie, Intimchirurgie, Urogynäkologie und die Behandlung der Harninkontinenz.
Er verfügt über tiefgehendes Wissen in der endourologischen Steintherapie sowie in der minimalinvasiven operativen Urologie. In der Chirurgie des äußeren Genitals und der Penischirurgie verbindet Zabad funktionale Wiederherstellung mit hoher ästhetischer Präzision. Seine Rolle als geschäftsführender Oberarzt und Sektionsleiter für Inkontinenz und Urogynäkologie am Klinikum Idar-Oberstein SHG unterstreicht seine fachliche Autorität in diesem zentralen urologischen Bereich. Die Zertifizierung der Klinik als Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft spricht für die hohe Qualität der unter seiner Leitung durchgeführten Therapien.
Mit seiner Arbeit treibt er maßgeblich die Spezialisierung der Urologie in Südwestdeutschland voran. Auch im überregionalen Versorgungsnetzwerk ist Mohamed Issam Zabad aktiv: Als Geschäftsführer des Deutsch-Französischen Medizinischen Versorgungszentrums in Saarbrücken bringt er seine organisatorische Kompetenz ebenso ein wie seine medizinische Erfahrung. Diese Kombination aus klinischer Exzellenz, internationaler Vernetzung und interdisziplinärer Führungsarbeit macht ihn zu einer zentralen Figur in der modernen urologischen Versorgung der Region. Sein beruflicher Werdegang, der an der Misr Universität für Wissenschaft und Technologie in Kairo begann und über Stationen in Syrien schließlich nach Deutschland führte, prägt seine Fähigkeit, Patienten unterschiedlicher kultureller Hintergründe empathisch und individuell zu betreuen.
Zum Thema erektile Dysfunktion und der Möglichkeit von Penisprothesen Implantaten konnte die Redaktion des Leading Medicine Guide mit Mohamed Zabad in einem Gespräch mehr erfahren.

Erektile Dysfunktion (ED) ist ein häufiges, jedoch oft tabuisiertes Gesundheitsproblem, das Männer jeden Alters betreffen kann und nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Wenn konservative Therapien wie Medikamente, Injektionen oder Vakuumpumpen keine ausreichende Wirkung zeigen, kann die Implantation einer Penisprothese eine wirkungsvolle und dauerhafte Lösung bieten.
Moderne Penisprothesen ermöglichen eine zuverlässige Erektion und damit die Wiederherstellung eines erfüllten Sexuallebens. Sie gelten als sichere und erprobte Option bei therapierefraktärer erektiler Dysfunktion – insbesondere dann, wenn andere Ursachen wie Diabetes, Nervenschäden oder nach Prostataoperationen vorliegen. In erfahrenen Händen kann der operative Eingriff sehr erfolgreich verlaufen und zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität führen.
Erektile Dysfunktion (ED) kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Häufig liegen vaskuläre Probleme zugrunde, etwa eine gestörte Durchblutung aufgrund von Arteriosklerose oder venöser Insuffizienz. Auch neurologische Erkrankungen wie Nervenschäden durch Diabetes oder Rückenmarksverletzungen können die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen. Hormonelle Ursachen, insbesondere ein Testosteronmangel, spielen ebenfalls eine Rolle, genauso wie psychische Faktoren wie Stress, Angst oder Depressionen. Zudem können bestimmte Medikamente, etwa Betablocker oder Antidepressiva, die sexuelle Funktion negativ beeinflussen. Weitere Einflüsse sind Alkohol- oder Drogenkonsum sowie Rauchen.
„Erektile Dysfunktion ist ein komplexes Krankheitsbild mit sehr unterschiedlichen Ursachen. Am häufigsten liegen Durchblutungsstörungen zugrunde, aber auch Nervenschäden, hormonelle Veränderungen oder psychische Belastungen wie Stress und Depressionen können eine Rolle spielen. Wenn ein Patient mit diesem Anliegen in meine Sprechstunde kommt, beginne ich grundsätzlich mit einem ausführlichen persönlichen Gespräch. Dabei ist es mir wichtig, sensibel und respektvoll mit dem Thema umzugehen, denn viele Patienten schämen sich und brauchen Zeit, Vertrauen zu fassen.
Deshalb führe ich solche Gespräche schrittweise und nie unter Zeitdruck. Nach dem ersten Gespräch folgen eine körperliche und urologische Untersuchung sowie gegebenenfalls weiterführende diagnostische Verfahren wie eine Doppler- oder Duplexsonografie, um die Durchblutungssituation zu prüfen. Ergänzend wird eine umfassende Laboruntersuchung durchgeführt, insbesondere ein Hormonstatus. All diese Schritte erfolgen in enger Absprache mit dem Patienten und angepasst an seine individuelle Situation. Häufig teile ich begleitende Informationsmaterialien aus – Broschüren, Fragebögen oder Videos –, die der Patient zu Hause in Ruhe anschauen oder ausfüllen kann. Das hilft, die Informationen zu verarbeiten und sich gezielter auf Folgetermine vorzubereiten.
Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf Risikofaktoren wie Alkohol und Nikotin. In moderaten Mengen mögen sie keinen unmittelbaren Einfluss haben, doch bei regelmäßigem oder starkem Konsum sind negative Effekte auf die Erektionsfähigkeit klar belegt. Auch das Thema Doping oder Hormonmissbrauch, etwa bei Bodybuildern, spielt eine zunehmende Rolle. Künstlich zugeführte Hormone wie Testosteron können die körpereigene Hormonproduktion unterdrücken.
Langfristig führt das nicht nur zu einem Hormonmangel, sondern kann im schlimmsten Fall auch zu schweren Folgeschäden wie Nierenerkrankungen führen. Die Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion ist ein Prozess, der sowohl medizinische Präzision als auch menschliches Einfühlungsvermögen erfordert. Mein Ziel ist es dabei, gemeinsam mit dem Patienten einen gangbaren Weg zu finden, der seinen individuellen Bedürfnissen entspricht“, schildert Mohamed Zabad am Anfang unseres Gesprächs.
Bevor operative Maßnahmen in Erwägung gezogen werden, sollten zunächst konservative Therapien ausgeschöpft werden.
„Die Therapie beginnt in der Regel mit einer Veränderung des Lebensstils – dazu zählen eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, Gewichtsreduktion bei Übergewicht und der Verzicht auf schädigende Gewohnheiten wie Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum. Diese Veränderungen sind essenziell, nicht nur im Hinblick auf die Sexualfunktion, sondern auch für die allgemeine Gesundheit. Oft können allein diese Maßnahmen bereits zu einer spürbaren Verbesserung führen. Wenn diese ersten Schritte nicht ausreichen, kommen medikamentöse Therapien ins Spiel.
Am häufigsten werden sogenannte PDE-5-Hemmer wie Sildenafil eingesetzt – besser bekannt unter dem Markennamen Viagra. Diese Medikamente verbessern die Durchblutung im Penis und können dadurch die Erektionsfähigkeit unterstützen. Wichtig ist dabei eine individuelle Abstimmung: Dosierung, Einnahmezeitpunkt und mögliche Kombinationen mit anderen Medikamenten sollten in enger Absprache mit dem Arzt erfolgen, um eine optimale Wirkung zu erzielen.
Sollten auch diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, stehen weitere konservative Optionen zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Vakuumpumpen, die mechanisch eine Erektion herbeiführen, sowie Hormontherapien bei nachgewiesenem Testosteronmangel. In bestimmten Fällen können auch Injektionstherapien helfen, bei denen Medikamente direkt in das Schwellkörpergewebe eingebracht werden. Diese führen in der Regel zuverlässig zu einer Erektion, sind jedoch in ihrer Anwendung erklärungsbedürftig und nicht für jeden Patienten geeignet“, erklärt Mohamed Zabad und führt weiter aus:
„Wenn alle konservativen Therapien ausgeschöpft sind und keine ausreichende Wirkung erzielen, kann in besonders ausgeprägten Fällen ein operatives Verfahren in Betracht gezogen werden – zum Beispiel die Implantation einer Penisprothese. Sollte ein Patient trotz Einnahme von Medikamenten wie Viagra weiterhin unter Erektionsproblemen leiden, ist dies meist ein Hinweis auf eine zugrunde liegende schwere Störung des Erektionsmechanismus. Das kann etwa eine ausgeprägte Durchblutungsstörung oder eine irreversible Nervenschädigung sein. In solchen Fällen sind die medikamentösen Optionen oft nicht ausreichend wirksam, und es bedarf weiterer diagnostischer Abklärung und individueller Therapiekonzepte“.
Auch die Behandlung zugrundeliegender Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck ist essenziell. Erst wenn all diese Maßnahmen keine ausreichende Wirkung zeigen, werden operative Eingriffe, etwa die Implantation von Penispumpsystemen oder gefäßchirurgische Verfahren, in Betracht gezogen.
Die Voraussetzungen für eine Penisprothese sind eine klar dokumentierte, therapieresistente erektile Dysfunktion, ausgeschöpfte konservative Behandlungsmöglichkeiten, eine stabile körperliche Verfassung ohne Infektionsrisiken und die Bereitschaft des Patienten, die operativen Risiken und Konsequenzen zu akzeptieren. Erst dann wird der operative Eingriff als sinnvolle letzte Therapiemöglichkeit angesehen.
Zunächst muss die Diagnose der ED eindeutig sein und durch eine umfassende Diagnostik abgesichert werden. Das bedeutet, dass organische Ursachen, wie vaskuläre Störungen, neurologische Erkrankungen oder hormonelle Defizite, sorgfältig untersucht und soweit möglich behandelt worden sind. Auch psychogene Faktoren sollten beurteilt und gegebenenfalls durch psychotherapeutische Maßnahmen adressiert worden sein. Nur wenn diese konservativen Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist eine operative Lösung sinnvoll.
„Wenn klar ist, dass die konservativen Maßnahmen keine ausreichende Wirkung mehr zeigen, beginne ich in der Regel bereits beim entsprechenden Termin damit, dem Patienten erste Informationen zur Prothetik an die Hand zu geben. Ich zeige dann zum Beispiel in meinem Büro anatomische Modelle oder lasse Lernvideos anschauen, damit der Patient sich ganz in Ruhe einen ersten Eindruck verschaffen kann.
Dabei ist mir wichtig, dass nichts überstürzt wird – ich sage immer: Nehmen Sie sich Zeit, denken Sie darüber nach und bringen Sie Ihre Fragen zum nächsten Termin mit. Beim nächsten Gespräch nehmen wir uns dann gezielt mehr Zeit, um alles ausführlich zu besprechen. Wenn es darum geht, über die möglichen Prothesen zu sprechen, erkläre ich natürlich auch die Unterschiede zwischen den Varianten. Es gibt grundsätzlich zwei Hauptformen: die semirigiden Prothesen und die hydraulischen Implantate.
Die medizinische Indikation ist in beiden Fällen ähnlich – der Unterschied liegt in der Funktionsweise. Die hydraulischen Prothesen sind die Variante, die wir heute am häufigsten verwenden. Sie bieten eine sehr natürliche Erektion, sind von außen nicht sichtbar und lassen sich vollständig deaktivieren. Das ist für viele Patienten ein großer Vorteil. Sie sind technisch zwar etwas anspruchsvoller, aber was die Funktionalität und Zufriedenheit betrifft, sehr überzeugend.
Die semirigiden Prothesen dagegen sind einfacher aufgebaut, benötigen keine aktive Bedienung und sind daher manchmal für ältere oder motorisch eingeschränkte Patienten besser geeignet. Allerdings sind sie dauerhaft steif, was im Alltag weniger diskret ist. In Ländern mit eingeschränkten Ressourcen werden sie deshalb häufiger eingesetzt, auch aus Kostengründen. Wichtig ist immer, dass der Patient versteht, worum es geht, und dass er sich mit der Entscheidung wohlfühlt. Deswegen nehme ich mir die Zeit, alles Schritt für Schritt zu erklären und gemeinsam den besten Weg zu finden“, Mohamed Zabad.
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Semirigide vs. hydraulische Penisprothesen
Semirigide Prothesen bestehen aus biegsamen Stäben, die dauerhaft eine gewisse Festigkeit aufweisen. Sie sind einfach in der Handhabung, robust und günstiger, wirken jedoch weniger natürlich, da das Glied nie ganz erschlafft. Hydraulische Prothesen ermöglichen per Pumpe im Hodensack eine kontrollierbare, natürliche Erektion und vollständige Erschlaffung. Sie bieten ein diskreteres Ergebnis und eine höhere Patientenzufriedenheit, sind jedoch technisch komplexer und teurer.
Die Implantation einer Penisprothese ist ein operativer Eingriff, der heutzutage als sicher gilt, wenn er von erfahrenen Urologen in einem geeigneten klinischen Umfeld durchgeführt wird.
Zum Ablauf der Operation erläutert Mohamed Zabad: „Die Operation selbst ist heutzutage, wenn sie in erfahrenen Händen durchgeführt wird, ein sicherer Routineeingriff mit sehr hoher Erfolgsquote. Wir arbeiten mit modernen, antibakteriellen Prothesen und standardisierten Verfahren. Für den geübten Operateur ist das ein klar strukturierter Eingriff. Die Operationsdauer liegt meist zwischen 60 und 120 Minuten, je nach Ausgangslage – ob es ein erster Eingriff ist oder ein Rezidivfall – und natürlich abhängig von der Erfahrung des Operateurs.
Die Zufriedenheitsrate liegt mittlerweile bei 90 bis 95 Prozent, wenn die Indikation richtiggestellt wurde und die passenden Materialien verwendet wurden. Was die Risiken betrifft, so sind die typischen OP-Komplikationen wie bei jedem chirurgischen Eingriff natürlich da. Früher war vor allem das Infektionsrisiko ein großes Thema, heute ist das dank moderner OP-Technik, besserer Prothesenmaterialien und gezielter Vorbereitung deutlich reduziert. Wichtig ist: Die Operation selbst macht vielleicht 30 bis 40 Prozent des Gesamterfolgs aus – der Rest ist die präoperative Vorbereitung und die konsequente Nachsorge. Wenn das alles stimmt, gibt es in der Regel keine besonderen Probleme.
Die Patienten bleiben normalerweise zwei bis vier Tage stationär – je nachdem, ob z. B. Begleiterkrankungen wie Diabetes vorliegen oder ob eine Drainage notwendig war. Danach können sie nach Hause. Wichtig ist nur: In den ersten sechs Wochen sollten sie sich körperlich etwas schonen, keine starke Aktivität. Und ja, nach etwa vier bis sechs Wochen ist in der Regel auch wieder Geschlechtsverkehr möglich“.
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Bei der Implantation einer Penisprothese wird über einen kleinen Hautschnitt – entweder direkt am Penisansatz oder in der Leistenregion – operativ Zugang zu den Schwellkörpern geschaffen. Diese Schwellkörper, die normalerweise bei einer Erektion mit Blut gefüllt werden, werden vorsichtig eröffnet, um Platz für die Prothesenkomponenten zu schaffen. Handelt es sich um eine hydraulische Prothese, besteht das System aus drei Teilen: zwei Zylindern, die in die Schwellkörper eingesetzt werden, einem kleinen Flüssigkeitsreservoir, das im Unterbauch platziert wird, sowie einer Pumpe, die im Hodensack implantiert wird. Dieses System ermöglicht es dem Patienten später, die Erektion mechanisch auszulösen, indem er die Pumpe betätigt und so Flüssigkeit aus dem Reservoir in die Zylinder leitet. Nach dem Einsetzen aller Komponenten werden die Operationsschnitte sorgfältig vernäht. Direkt im Anschluss wird eine enganliegende Wundversorgung angelegt, um Schwellungen zu minimieren und eine komplikationslose Heilung zu fördern.
Eine Penisprothese beeinflusst in der Regel das sexuelle Empfinden und die Orgasmusfähigkeit nicht, da die Prothese selbst hauptsächlich die mechanische Fähigkeit zur Erektion wiederherstellt. Das Gefühlsempfinden des Penis, das über Nerven in der Eichel und im Schaft vermittelt wird, bleibt meist erhalten, da die Prothese in die Schwellkörper implantiert wird und die Haut, Nervenenden und den Eichelbereich nicht direkt beeinträchtigt.

Mohamed Zabad beschreibt das weitere Vorgehen nach dem operativen Eingriff: „Die Patienten kommen nach dem Eingriff regelmäßig zur Nachkontrolle. Ich mache in der Regel die erste Kontrolle nach etwa zwei Wochen, vor allem zur Wundbeurteilung. Danach folgt ein weiterer Termin in vier bis sechs Wochen, bei dem wir gemeinsam die Aktivierung der Prothese besprechen. Ich erkläre dann genau, wie die Funktion der Pumpe einzusetzen ist, und gebe auch begleitendes Lernmaterial mit. Sechs Wochen später, also insgesamt etwa zwölf Wochen postoperativ, erfolgt ein weiterer Kontrolltermin, bei dem die Patienten ihre Erfahrungen und ihr Feedback schildern.
Die Rückmeldungen sind dabei sehr positiv. Ich habe über die Jahre hinweg die Erfahrung gemacht, dass nahezu alle Patienten, ich würde sagen über ca. 98 Prozent, sehr zufrieden sind – sowohl mit dem funktionellen Ergebnis als auch mit der Wirkung auf ihre Lebensqualität. Viele kommen gemeinsam mit ihren Partnerinnen, was ich sehr wichtig finde. Denn eine Erektionsstörung betrifft nie nur den Patienten allein, sondern immer auch die Beziehung, und oft ist die Partnerin aktiv in den Entscheidungs- und Genesungsprozess eingebunden. Auch von dieser Seite bekomme ich häufig sehr positives Feedback“, und er ergänzt:
„Was die Funktion angeht, werde ich häufig gefragt, ob Orgasmus und sexuelles Empfinden mit der Prothese noch möglich sind. Und ja, das sind sie. Die Prothese ersetzt rein die mechanische Erektionsfähigkeit. Die Empfindungsfähigkeit und die Fähigkeit zum Orgasmus bleiben in der Regel vollständig erhalten, da die Nervenbahnen dabei nicht beeinträchtigt werden. Es ist wichtig, das schon im Vorfeld zu erklären, damit keine falschen Erwartungen entstehen. Was die Haltbarkeit betrifft, kann man sagen, dass eine Penisprothese durchschnittlich etwa zehn bis fünfzehn Jahre funktionsfähig bleibt. Danach kann es notwendig werden, sie auszutauschen. Dieser Eingriff ist im Vergleich zur Erstimplantation in der Regel kleiner und unkomplizierter – vorausgesetzt, er wird von einem erfahrenen Operateur durchgeführt“.
Erektile Dysfunktion ist definitiv ein medizinisches Krankheitsbild und keine kosmetische Angelegenheit. Es geht hier nicht darum, etwas „Schönes“ oder „Plastisches“ zu machen, sondern um die Behandlung einer ernsthaften Funktionsstörung.
„Wenn die Indikation klar ist und alle konservativen Therapien ausgeschöpft wurden, gilt die Implantation einer Penisprothese als Regelleistung, die von den Krankenkassen vollständig übernommen wird – vorausgesetzt natürlich, alle medizinischen Voraussetzungen sind erfüllt. Und was das Thema Geschlechtsangleichung angeht, ist es tatsächlich so, dass Prothesenimplantationen in diesem Rahmen durchaus vorkommen. Dabei ist es aber wichtig zu wissen, dass es sich nicht um einen sofortigen Schritt handelt, sondern dass hier meist mehrere Operationsphasen notwendig sind. Die Prothese ist oft ein späterer, wichtiger Teil des gesamten Behandlungsprozesses, der sorgfältig geplant und begleitet wird“, so Mohamed Zabad.
Die Praxis Bliesurologen Neunkirchen – Saar / Klinikum Idar-Oberstein zeichnen sich durch ihre empathische Betreuung, moderne Diagnostik und individuelle Therapieansätze aus. Patienten schätzen besonders die diskrete und respektvolle Atmosphäre. Mit über 17 Jahren langjährige urologische Erfahrung gewährleistet Dr. Zabad eine hohe fachliche du urochirurgische Kompetenz.
„In unserer Klinik implantieren wir jährlich ca. 10-20 Penisprothesen. Im letzten Jahr waren es etwa 11 Eingriffe, und in diesem Jahr lagen wir zur Mitte des Jahres schon wieder bei rund 11 bis 12. Damit gehören wir zu den wenigen Zentren im Südwesten Deutschlands, die diese Eingriffe regelmäßig und mit großer Erfahrung durchführen.
Grundsätzlich gibt es nicht viele, die solche Operationen durchführen. Das liegt nicht daran, dass der Eingriff extrem schwierig ist, sondern weil es spezialisiertes Know-how erfordert. Nicht jeder Urologe oder Chirurg macht solche Prothesenimplantationen, weshalb Patienten oft an Spezialzentren überwiesen werden. In den letzten Jahren haben wir uns auf diesem Gebiet viel Erfahrung aufgebaut und führen diese Operationen routiniert durch“, verdeutlicht Mohamed Zabad, und damit beenden wir unser Gespräch.
Herzlichen Dank, Herr Zabad, für den spannenden Einblick und die wichtigen Informationen!
