Prof. Albert – Experte für Gallensteine mithilfe von Cholangioskopie

Darmerkrankungen gehören heute genauso zum alltäglichen Krankheitsbild wie Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen. Wir kennen mindestens eine Person aus unserem Bekanntenkreis, die an Magen-Darm-Problemen leidet. Auch in den Medien haben wir erst kürzlich von der Darmerkrankung des CDU-Generalsekretärs Tauber erfahren, der damit auch seinen Rückzug aus der Politik begründet.

Ernsthafte Darmerkrankungen sind auch ein Thema für Professor Jörg Albert. Allerdings beschäftigt sich der Mediziner am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart beruflich mit Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt. Der Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie ist darüber hinaus medizinischer Experte für Hepatologie und Endokrinologie und hat sich insbesondere auf die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, auf Lebererkrankungen, Stoffwechselstörungen und Interventionelle Verfahren und Endoskopie spezialisiert.

Durch seine zahlreichen Forschungsaufenthalte in Frankreich, Belgien und Afrika (Elfenbeinküste) deckt er ein breites Behandlungsspektrum ab – beispielsweise auf dem Gebiet der Infektiologie und Tropenmedizin, die auch hierzulande durch die wachsende Globalisierung eine immer größere Rolle spielt. Das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) gehört zu den wenigen Zentren Deutschlands, die über eine Isolationsstation für hochkontagiöse Patienten verfügen: Menschen, die sich mit etwas durch Reisen und Aufenthalte in tropischen Ländern angesteckt haben oder bei denen nur der Verdacht einer Infektion besteht, werden hier behandelt.

Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt

Professor Dr. Albert behandelt vor allem die besonders komplexen Fälle. Eines seiner Spezialgebiete ist die Behandlung von Gallenwegserkrankungen, die er in Wissenschaft und Forschung vorangebracht und heute schon erfolgreich in der Praxis anwendet. Dabei greift er auf eine Weiterentwicklung der Gallenwegs-Spiegelung zurück. „Mit der Cholangiologie steht uns eine neuartige Methode zur Verfügung, mit der wir Erkrankungen der Gallenwege viel genauer und schneller diagnostizieren und behandeln können“, erklärt der Experte. Prof. Albert verweist auf die deutlich bessere Darstellung der Gallenwege mithilfe des Cholangioskops. „Diese Technologie erlaubt ebenso Eingriffe unter direkter endoskopischer Sicht“.


Die Galle

Das Wort Galle stammt aus dem indogermanischen ghel und heißt übersetzt „gelb“ bzw. „grün“. Das ist auch die eigentliche Farbe der von der Leber produzierten Körperflüssigkeit, die später in der Gallenblase gespeichert und bei der Verdauung von Mahlzeiten in den Darm ausgesondert wird. Bis zu 700 ml Galle werden täglich produziert. Sie besteht hauptsächlich aus Wasser und anorganischen Stoffen (Salze und Phosphatasen), die leicht alkalisch sind. Die Gallensalze werden insbesondere für die Fettverbrennung benötigt, indem sie Fette (Lipide) spalten. Außerdem neutralisiert sie die Magenpassagen, die stark säurehaltig sind. Die Galle hilft auch bei der Ausscheidung von anderen Substanzen, wie Cholesterin, Medikamentenreste oder Stoffwechselprodukte.

Die Funktion der Galle kann allerdings durch eine Stoffwechselstörung beeinträchtigt werden, etwa wenn das Gleichgewicht zwischen Fetten, Cholesterin und Gallensalzen gestört wird (Stichwort: eine zu hohe Fettzufuhr). Ebenso kann die Gallenflüssigkeit eindicken, das heißt, es können sich Gallensteine in der Gallenblase bilden. Es kann zu Druckschmerzen, Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost und Verstopfung, aber auch zu einer Gelbsucht kommen. In seltenen Fällen klagen Betroffene auch über Rückenschmerzen. Allerdings kommt es bei bis zu zu 50% aller Fälle auch vor, dass Gallensteine unerkannt bleiben, weil sie gar keine Beschwerden aufzeigen. Sie werden immer größer und können im schlimmsten Fall  zu einem Geschwulst bzw. einem Tumor heranwachsen.


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Im Vergleich zur herkömmlichen Spiegelungstechnik ist das Cholangioskop nur fünf Millimeter dünn und sehr flexibel in der Verwendung. „Die Darstellungsqualität hat sich mit der Weiterentwicklung erheblich verbessert. Das verringert sowohl die Komplikationsrate als auch die Untersuchungszeit deutlich.“ betont der Leading Medicine Guide Facharzt. Das Robert-Bosch Krankenhaus gehört damit zum einzigen Krankenhaus in Baden-Württemberg, das unter der Leitung des Gastroenterologen Prof. Albert bereits mit dieser neuartigen video-endoskopischen Version arbeitet.  

Darmkrebsvorsorge

Dank moderner Technologie haben Mediziner wie Professor Albert verschiedene Möglichkeiten Polypen im Darm zu behandeln. „Früher mussten wir fortgeschrittene Polypen und frühe Karzinome der Speiseröhre, des Magens oder Darms immer durch einen Bauchschnitt operieren. Heute können wir in vielen dieser Fälle dank endoskopischer Techniken auf dem natürlichen Zugangsweg ohne Bauchschnitt die Polypen entfernen. Wir können Gewebeproben entnehmen, die Tumore präzise diagnostizieren und selbst bösartige Tumore häufig gut behandeln. Werden die bösartigen Polypen rechtzeitig entdeckt, können sie sogar endoskopisch entfernt werden. Neue Techniken wie die endoskopische submukosale Dissektion (ESD) machen dies möglich“. Der Patient, so erklärt Prof. Albert weiter, verbringt in der Regel lediglich zwei Tage stationär zur Überwachung. Professor Albert betont, welche wichtige Rolle die Früherkennung von Darmkrebs auf diese Weise spielt „Über minimale Einschnitte mithilfe von minimal-invasiver Methode, moderner Endoskopie, Laparoskopie und verschiedener radiologisch gesteuerter Verfahren, bin ich mit meinem Team in der Lage, ein optimales Verhältnis aus Nutzen und Risiko für den Patienten zu erreichen.“ erklärt der medizinische Fachexperte. 


Wollen Sie mehr über den Experten Professor Albert erfahren oder direkt Kontakt zum Facharzt aufnehmen, dann besuchen Sie den Leading Medicine Guide.

 

 

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