Po-Vergrößerung: Informationen & Spezialisten für Po-Vergrößerungen

Männer oder Frauen, die mit ihrer Po-Form unzufrieden sind, können eine Po-Vergrößerung durchführen lassen. Dabei werden Implantate in die Gesäßregion eingebracht, um dem Po eine vollere, zum restlichen Körper passende Optik zu verleihen. Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie ausgewählte Spezialisten und Zentren für Po-Vergrößerungen.

Empfohlene Spezialisten für Po-Vergrößerungen

Artikelübersicht

Po-Vergrößerung - Weitere Informationen

Was sind mögliche Gründe für eine Po-Vergrößerung?

Viele Frauen und Männer sind mit ihrer Po-Form nicht zufrieden. Eine Formveränderung des Gesäßes kann genetisch bedingt oder durch

  • Gewichtsreduktion,
  • Verletzung oder
  • Erkrankung

entstanden sein. Eine Po-Vergrößerung kann kleine Gesäßregionen und flache Gesäßformen korrigieren und damit das Po-Volumen erhöhen.

Eine operative Po-Vergrößerung kann Ihre Ausstrahlung positiv verändern und harmonische Körperproportionen herstellen. Die Gründe für eine Po-Vergrößerung sind daher sehr persönlich.

Worum geht es bei einer Po-Vergrößerung?

Ziel der Po-Vergrößerung ist es, durch Implantate den hängenden oder schlaffen äußeren Eindruck des Gesäßes zu korrigieren. Der Po soll danach ein harmonisches Bild mit dem restlichen Körper ergeben.

Die Firma Polytech-Silimed stellt Implantate mit kohäsiver Silikongelfüllung zur Verfügung. Sie sind in drei Profilen mit runder oder ovaler Basis zur Augmentation und zur Wiederherstellung bei Weichteildefekten geeignet.

Die stark belastbare, hochelastische Hülle mit Barriereschicht ist mit einem hochvernetzten Silikongel gefüllt. Dieses Silikongel entspricht durch seine festere Konsistenz den Anforderungen an die Belastungen eines Gluteusimplantats. Als Füllstoff ist jedoch auch Kochsalz möglich.

Die Implantate haben eine glatte oder texturierte (mikrostrukturierte) Oberfläche.

Vor- und Nachteile

  • des runden und des ovalen Implantates, sowie
  • der texturierten und der glatten Oberfläche

werden mit dem Patienten erörtert.

Po-Vergrößerung
Bei einer Po-Vergrößerung sorgen zwei Implantate für eine vollere, straffere Gesäßoptik © Lin | AdobeStock

Tendenziell wird beim männlichen Patienten, dem eine Projektion fehlt, eher ein rundes und glattes Implantat verwendet. Wenn die Kontur seitlich verbessert werden soll, kommen hauptsächlich ovale Implantate zum Einsatz.

Sowohl die Füllmaterialien als auch die Hüllen sind in umfangreichen internationalen wissenschaftlichen Studien

  • untersucht,
  • geprüft und
  • als geeignet bewertet

worden. Hinweise darauf, dass Silikonimplantate schwere Krankheiten im Körper verursachen würden, gab es dabei nicht.

Die Gefahr einer Implantatsverforumg ist bei heutigen Implantaten sowie einer fachgerecht durchgeführten Implantation sehr gering. Ständige Produktprüfungen und Weiterentwicklungen sowie Entwicklungen moderner schonender Operationstechniken garantieren größtmögliche Sicherheit.

Beratung und Untersuchung vor der Po-Vergrößerung

Welche Ergebnisse können durch eine Po-Vergrößerung erzielt werden?

Sie erhalten durch Ihre Po-Vergrößerung die gewünschte volle und natürliche Form. Sie fühlt sich auch genauso natürlich an wie der natürliche Po.

Das Gesäßimplantat hält viele Jahre. Aufgrund normaler Alterungsprozesse des Gewebes und der Schwerkraft wird sich die Po-Form im Laufe der Zeit wieder verändern. Es ist jedoch jederzeit eine erneute Verjüngung des Pos durch eine Gesäßstraffung oder einen Implantataustausch möglich.

Vor der Gesäßoperation

Vor einer Po-Vergrößerung sind klärende Gespräche mit dem Chirurgen notwendig. Es geht dabei um den Aufbau eines Vertrauensverhältnis, aber auch um die Ermittlung eines speziell Ihren Vorstellungen entsprechenden Implantates. Nur so kann Ihnen der Eingriff zu ästhetischeren Proportionen und einem besseren Körperbewusstsein verhelfen.

Sollten Sie nach der OP eine Gewichtsreduktion planen, sollten Sie dies Ihrem Chirurgen rechtzeitig mitteilen. Eine Gewichtsreduktion wird die Po-Form deutlich verändern und somit das operative Ergebnis möglicherweise beeinträchtigen. Sie sollten außerdem Allergien und eventuell familiär bestehende Gerinnungsstörungen angeben.

Der Chirurg sollte die Vor- und Nachteile von Formen und Größen sowie texturierter oder glatter Oberfläche mit Ihnen gemeinsam erörtern. Ein geübter Plastischer Chirurg wird mit Ihnen zusammen ein geeignetes Inlay wählen, um während der Operation zügig arbeiten zu können. Kurze OP-Zeiten minimieren das Narkose- und Keimkontaminationsrisiko.

Die postoperative Erholungszeit verringert sich dadurch auf ein Minimum. Der Patient kann dadurch schnell wieder den familiären und beruflichen Tätigkeiten nachgehen.

In der Regel führen Sie auch ein ausführliches Narkoseaufklärungsgespräch mit dem Anästhesisten.

Die für die Operation benötigten Laborbefunde sollten vor dem OP-Termin erstellt werden und nicht älter als 14 Tage sein.

Für die Dauer von ca. 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf

  • Alkohol,
  • Schlafmittel und
  • Schmerzmitteln, die die Blutgerinnung verzögern (z.B. Aspirin)

verzichten.

Rauchen führt zu einer Verengung der Blutgefäße und beeinflusst damit negativ die Wundheilung. Daher ist ein Rauchverzicht oder Verminderung vor und nach der Po-Vergrößerung sehr zu empfehlen.

Wie läuft die Operation zur Po-Vergrößerung ab?

Vor der Operation erfolgt gemeinsam mit dem Patienten vor dem Spiegel die exakte Positionierung des Implantates. Es erfolgt die Aufzeichnung der wichtigen anatomischen Strukturen in verschiedenen Positionen:

  • Im Stehen,
  • im Sitzen und
  • anschließend die Fotodokumentation.

Der Patient wird auf dem Bauch gelagert und das Operationsfeld steril abgewaschen und abgedeckt. Die OP erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Das bedeutet für den Patienten eine stress- und problemfreie Operation gewährleistet dem Chirurgen die Ruhe für die erforderliche Präzisionsarbeit. 

Der Operateur injiziert eine Kochsalzlösung mit Adrenalin und Lokalanästhetikum in die Region des Steißbeins. Die Lokalanästhesie

  • erleichtert die Ablösung der Gewebe,
  • ermöglicht eine lokale Blutstillung und
  • führt zu einer zusätzlichen Schmerzlinderung im postoperativen Verlauf.

Der Schnitt ist ca. 6 cm lang und kann unauffällig in den oberen Bereich der Gesäßfalte (Interglutealfalte) platziert werden. Von diesem Zugang aus wird die Gewebstasche (Implantatloge) für das ausgewählte Implantat in die vorangezeichneten Grenzen präpariert. Durch

  • die stumpfe Präparation mit einem speziell entwickelten glatten Instrument (Dissektor nach Solz) und
  • die Lokalanästhesie

wird das angrenzenden Gewebe geschont. Daher ist auch mit wenig Blutverlust zu rechnen.

Nach exakter Präparation der Implantatloge erfolgt sodann das Einsetzen des Implantates. Die Implantation erfolgt in der Regel zwischen der Gesäßmuskulatur (intermuskulär), kann jedoch auch unter der Haut (subcutan) erfolgen.

Der Wundverschluss erfolgt durch eine feine Naht, die in der Pofalte kaum sichtbar ist.

Nach sterilem Verband wird dem Patienten eine Kompressionsmiederhose angezogen. Diese sollte der Patient etwa 4 bis 6 Wochen postoperativ tragen. Die reine Operationszeit beträgt etwa 90 Minuten.

Was passiert nach der Po-Vergrößerung?

Die ersten Tage nach der Operation werden Sie ein deutliches Spannungsgefühl der Gesäß-Region verspüren. Es kommt von der Schwellung und Dehnung des Gewebes. Ferner können leichte Blutergüsse entstehen. Sie bilden sich jedoch ebenso wie die Schwellung innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen vollständig zurück. Wundschmerzen sind mit einem stärkeren Muskelkater zu vergleichen.

Nach anfänglicher Bauch- oder Seitenlage ist Sitzen nach ca. 2 Tagen möglich. Leichte Tätigkeiten können Sie nach wenigen Tagen wieder aufnehmen. Duschen ist nach 4 Tagen wieder möglich. Die volle Arbeitsfähigkeit ist in der Regel nach einer Woche wiederhergestellt.

Eine Überbeanspruchung sowie Sport sollten Sie in den ersten zwei bis drei Wochen vermeiden.

Das konsequente Tragen der Kompressionsmiederhose ist von entscheidender Bedeutung für ein schönes postoperatives Ergebnis. Nach vier bis sechs Wochen benötigen Sie diese Hose nicht mehr.

Die Fäden werden in der Regel nach 21 Tagen gezogen. Auf Saunabesuche, direkte Sonnenbestrahlung oder Solarium sollten Sie ca. 6 Wochen verzichten, um eine schöne Narbenbildung nicht zu gefährden.

Eine adäquate postoperative Nachbetreuung sollte in jedem Fall gewährleistet sein und wahrgenommen werden. Sollten postoperativ irgendwelche Komplikationen oder Fragen auftreten, wenden Sie sich bitte unmittelbar an Ihren Operateur.

Der Hautschnitt hinterlässt ein kleine Narbe, die im Laufe der Zeit verblassen und bald kaum noch erkennbar sein wird.

Das endgültige Ergebnis kann meist erst nach vollständiger Narbenentwicklung nach 6 bis 9 Monaten beurteilt werden. Die Po-Form ist meistens nach 3 bis 4 Monaten stabil.

Was sind mögliche Risiken und Komplikationen einer Po-Vergrößerung?

Komplikationen sind bei einer Po-Vergrößerung sehr selten. Risiken bestehen aber dennoch: Neben Schwellungen und Blutergüssen kann es in Einzelfällen zu

  • Blutungen,
  • Nachblutungen,
  • Wundheilungsstörungen und
  • Infektionen kommen.

Solche Komplikationen erfordern eine kompetente Therapie durch Ihren Plastischen Chirurgen. In sehr seltenen Fällen kann es notwendig werden, das Implantat vorübergehend zu entfernen.

Einer gewissen Materialermüdung unterliegen auch die Silikonimplantate, was zu Defekten an der Implantathülle führen kann.

Ferner können schwere Unfälle zu einer Verletzung des Implantats führen. Hierbei kann es vorkommen, dass Füllmaterial mit Gewebe in Kontakt kommt. Kochsalzlösung wird hierbei vollständig vom Körper resorbiert. Silikon kann dagegen zu Fremdkörperreaktionen führen, aus welchen nach Jahren sogenannte Silikonome entstehen können.

Der Zustand des Implantats lässt sich heutzutage aber durch moderne nicht-invasive Untersuchungsmethoden leicht feststellen. Wenn Sie sich für Implantate namhafter Firmen entschieden haben, gewähren diese Produktgarantien. Sie können außerdem in fast allen Ländern nachbestellt und ausgetauscht werden.

Kommentar zur Po-Vergrößerung

Die Po-Vergrößerung stellt ein elegantes Verfahren zur Korrektur einer ästhetisch-störenden Gesäß-Form dar. Das verbessert in der Regel auch das seelische Wohlbefinden.

Die Po-Vergrößerung ist heute ein Standardverfahren der ästhetischen-plastischen Chirurgie. Unerlässlich für ein gutes Operationsergebnis ist die Fachkenntnis und die Routine des Operateurs. Achten Sie darauf, dass Ihr Operateur über einen Facharzttitel für Plastische Chirurgie verfügt. Er sollte darüber hinaus über ausreichende operative Kenntnisse in der ästhetischen Chirurgie nachweisen können.

Trotz sorgsamen Vorgehens handelt es sich bei der Po-Vergrößerung um einen operativen Eingriff, der einer fachärztlichen

  • Beratung,
  • Operation und
  • Nachsorge

bedarf. Hierbei spielt das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patientin eine entscheidende Rolle. Bei der Suche nach geeigneten Plastischen Chirurgen für die Po-Vergrößerung können Ihnen die Fachverbände weiterhelfen.

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