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Diagnostik · Prävention & Vorsorge

SPECT in der Nuklearmedizin – moderne Bildgebung mit Single-Photon-Emissionscomputertomographie in der Radiologie

Hier finden Sie ausgesuchte medizinische Experten und Spezialisten in Kliniken und Praxen für die Diagnose, Behandlung, Operation und Rehabilitation im Bereich Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.

Kurzübersicht — das Wichtigste zuerst

SPECT ist eine nuklearmedizinische Untersuchung zur funktionellen und dreidimensionalen Bildgebung. Mithilfe einer radioaktiv markierten Substanz werden Stoffwechselaktivitäten und Organfunktionen sichtbar gemacht. Die Untersuchung wird häufig mit einer CT kombiniert und unterstützt die Diagnostik zahlreicher Erkrankungen. SPECT liefert wertvolle Informationen für Diagnose, Therapieplanung und klinisch relevante Befunde.

SPECT ist ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das Stoffwechselvorgänge und die Funktion verschiedener Organstrukturen sichtbar macht. Die Abkürzung steht für Single Photon Emission Computed Tomography. Bei einer SPECT-Untersuchung wird eine radioaktiv markierte Substanz als Tracer beziehungsweise Radiopharmakon injiziert.

Die Substanz reichert sich im Gewebe oder Organ an und sendet radioaktive Strahlung aus, die von einer Gammakamera erfasst wird. Daraus entstehen dreidimensionale Schnittbilder für die Diagnostik von Tumor, neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen. Häufig wird SPECT mit einer CT  bzw. Computertomographie kombiniert, um anatomische und funktionelle Informationen zu verbinden. Die Untersuchung zählt zu den wichtigsten nuklearmedizinischen Untersuchungen der modernen molekularen Bildgebung.

Was ist Spect?

SPECT steht für Single Photon Emission Computed Tomography beziehungsweise Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie und ist ein Verfahren der Nuklearmedizin. Bei der SPECT wird eine radioaktiv markierte Substanz beziehungsweise ein Radiopharmakon oder Tracer über eine Armvene injiziert und verteilt sich im Organ oder Gewebe.

Die ausgesendete Gammastrahlung wird von einer Gammakamera erfasst, die um den Körper rotiert und dreidimensionale Schnittbilder erstellt. Die SPECT-Untersuchung gehört zu den funktionellen bildgebenden Verfahren und liefert neben anatomischen Informationen auch Daten zur Stoffwechselaktivität und zu Stoffwechselvorgängen.

Häufig wird SPECT mit einer Computertomographie oder anderen Verfahren der Radiologie kombiniert, um die Diagnostik und Befundung weiter zu verbessern.

Wann ist Spect sinnvoll?

SPECT ist sinnvoll, wenn die Funktion eines Organs oder die Aktivität von Gewebe beurteilt werden soll. In der Nuklearmedizin wird die Untersuchung unter anderem bei Tumor, Parkinson, Krebserkrankung, orthopädischen Fragestellungen oder zur Abklärung von Auffälligkeiten eingesetzt.

Die Methode unterstützt die Diagnose, liefert wichtige Informationen für die klinische Anwendung und hilft dabei, Krankheitsherde oder Veränderungen frühzeitig zu diagnostizieren. Besonders in Kombination mit CT, MRT oder einer Szintigraphie verbessert SPECT die Bildgebung und ermöglicht sogenannte Fusionsbilder, die funktionelle und anatomische Strukturen miteinander verbinden.

Die Untersuchung wird je nach Fragestellung ambulant durchgeführt und ist ein wichtiger Bestandteil nuklearmedizinischer Untersuchungen sowie der modernen molekularen Bildgebung.

Vor-und Nachteile von Spect

Ein großer Vorteil von SPECT ist die detaillierte Darstellung von Stoffwechselaktivitäten, wodurch Veränderungen häufig bereits vor strukturellen Schäden erkannt werden können.

Durch die Verwendung einer radioaktiv markierten Substanz und moderner Scanner liefert die Methode aussagekräftige Informationen für die Diagnostik zahlreicher Erkrankungen und ergänzt PET, CT oder die Magnetresonanztomographie sinnvoll. Die Untersuchung ist in der Regel ambulant möglich und die Strahlenbelastung bleibt durch die verwendeten radioaktiven Substanzen vergleichsweise gering.

Zu den Nachteilen gehören die Exposition gegenüber radioaktiver Strahlung, die Wartezeit nach dem Verabreichen des Tracers sowie eine geringere räumliche Auflösung im Vergleich zu manchen anderen bildgebenden Verfahren. Dennoch ist SPECT in der Nuklearmedizin aufgrund ihrer hohen diagnostischen Aussagekraft und der Möglichkeit, funktionelle Veränderungen sichtbar zu machen, ein etabliertes und klinisch wichtiges Verfahren.

FAQ

Was ist SPECT?

SPECT ist die Abkürzung für Single Photon Emission Computed Tomography beziehungsweise Single-Photon-Emissionscomputertomographie. Das nuklearmedizinische bildgebende Verfahren erzeugt mithilfe einer radioaktiv markierten Substanz dreidimensionale Schnittbilder und ermöglicht eine präzise Diagnostik verschiedener Erkrankungen.

Wie funktioniert eine SPECT-Untersuchung?

Vor der SPECT-Untersuchung wird ein Radiopharmakon oder Tracer über eine Armvene injiziert. Die markierte Substanz verteilt sich über den Blutkreislauf, kann sich gezielt im Gewebe oder Organ anreichern und sendet Gammastrahlung aus. Eine Gamma-Kamera beziehungsweise Gammakamera beginnt zu rotieren und erstellt mithilfe eines Computersystems SPECT-Bilder sowie gegebenenfalls sogenannte Fusionsbilder mit CT.

Wann wird SPECT eingesetzt?

SPECT kommt in der Nuklearmedizin unter anderem bei Tumor, Parkinson, degenerativen Erkrankungen sowie orthopädisch und kardiologisch relevanten Fragestellungen zum Einsatz. Das Verfahren liefert diagnostisch wertvolle Informationen über Stoffwechselaktivität, Stoffwechselvorgänge und Krankheitsherde und ergänzt häufig MRT, Szintigraphie oder Positronen-Emissions-Tomographie (PET).

Was ist der Unterschied zwischen SPECT und PET?

SPECT und PET gehören zu den funktionellen bildgebenden Verfahren der molekularen Bildgebung. Während bei der Positronen-Emissions-Tomographie Positronen verwendet werden, arbeitet SPECT mit Radionuklide verwendet und der Erfassung von Gamma-Strahlung. Beide Methoden liefern Aufschluss über Stoffwechselabläufe und werden je nach klinischer Anwendung unterschiedlich eingesetzt.

Ist eine SPECT-Untersuchung mit Risiken verbunden?

Die SPECT-Untersuchung wird in der Regel ambulant durchgeführt und gilt als gut verträglich. Die Strahlenbelastung durch die radioaktive Strahlung und radioaktiven Substanzen ist gering und wird sorgfältig abgewogen. Ein Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin beurteilt die Befundung und entscheidet anhand der Auffälligkeiten über das weitere Vorgehen.

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