Bakterielle Vaginose: Informationen & Spezialisten

29.11.2022
Leading Medicine Guide Redaktion
Autor des Fachartikels
Leading Medicine Guide Redaktion

Als bakterielle Vaginose bezeichnen Mediziner ein krankhaftes Ungleichgewicht der Scheidenflora. Das Erkrankungsbild ist auch als Gardnerellen-Infektion, Haemophilus-vaginalis-Infektion oder Aminkolpitis bekannt. Es wird durch eine verstärkte Besiedelung der Scheide mit der Bakterienart Gardnerella vaginalis und anderen Keimen verursacht. Eine bakterielle Vaginose äußert sich typischerweise durch einen verstärkten Ausfluss, der einen unangenehmen, fischigen Geruch hat. Behandelt wird eine bakterielle Vaginose meist mit Antibiotika und/oder Milchsäurepräparaten.

Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie ausgewählte Spezialisten für bakterielle Vaginose.

ICD-Codes für diese Krankheit: N76.0

Empfohlene Spezialisten für Bakterielle Vaginose

Bakterielle Vaginose Fälle in Deutschland

1.186 Fälle im Jahr 2020
1.206 Fälle im Jahr 2023 ( Prognose )

Das prognostizierte Fallzahlwachstum basiert auf Angaben zur Bevölkerungsentwicklung der statistischen Bundes- & Landesämter. Die Berechnung erfolgt je Altersklasse, sodass demographische Effekte berücksichtigt werden. Die Fallzahlen basieren aus einer Vernetzung von unterschiedlichen öffentlich zugänglichen Quellen. Mittels Datenanalyseverfahren werden diese Zahlen aufbereitet und unseren Usern zugänglich gemacht.

Artikelübersicht

Ursachen - Wie entsteht eine bakterielle Vaginose?

Die gesunde Scheidenflora einer geschlechtsreifen Frau besteht überwiegend aus verschiedenen Arten von Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Sie werden nach dem deutschen Frauenarzt Albert Döderlein auch Döderlein-Bakterien genannt. Diese sorgen in der Scheide normalerweise für ein saures Milieu mit einem pH-Wert von 3,8 bis 4,4. Damit unterdrücken sie die Vermehrung krankheitsauslösender Keime.

Bei einer bakteriellen Vaginose werden die "guten" Milchsäurebakterien jedoch von krankheitserregenden (pathogenen) Keimen verdrängt. Dazu gehört hauptsächlich die Bakterienart Gardnerella vaginalis, aber auch

  • Chlamydien,
  • Mykoplasmen und
  • Bacteroides-Bakterien.

Dadurch kommt es zu einer übermäßigen Besiedelung der Scheide mit den pathogenen Bakterien. Die Zahl der milchsäureproduzierenden Laktobazillen nimmt ab, der pH-Wert der Scheidenflora steigt auf ca. 5 an. So gerät das Scheidenmilieu in Ungleichgewicht - das Krankheitsbild "bakterielle Vaginose" liegt vor.

Risikofaktor ist insbesondere eine falsche Vaginalhygiene. Weiter unten erfahren Sie, wie Sie der Erkrankung vorbeugen können.

Symptome - Wie äußert sich eine bakterielle Vaginose?

Eine bakterielle Vaginose verursacht nicht zwangsläufig Beschwerden. So verläuft eine bakterielle Vaginose in etwa 40 bis 50 Prozent der Fälle asymptomatisch, d.h. die betroffenen Frauen sind beschwerdefrei.

Ansonsten klagt etwa die Hälfte Patientinnen über einen verstärkten Scheidenfluss (Fluor vaginalis). Er ist dünnflüssig, manchmal auch schaumig und hat eine grau-weißliche bis gelbliche Farbe. Darüber hinaus riecht er meistens unangenehm fischartig, manchmal auch süßlich.

In einigen Fällen tritt der unangenehme Fischgeruch auch ohne den begleitenden Ausfluss auf. Andere Frauen wiederum berichten von einem vermehrten Ausfluss, während jedoch der fischige Geruch fehlt.

Vor allem den fischartigen Intimgeruch empfinden Betroffene als sehr belastend und unangenehm.

Er hat nichts mit mangelnder Intimhygiene zu tun. Er entsteht vielmehr dadurch, dass die ursächlichen Erreger der bakteriellen Vaginose bestimmte Proteine zu sogenannten Aminen abbauen.

Bakterielle Vaginose
Unter bakterieller Vaginose versteht man den übermäßigen Befall der Scheide mit Krankheitserregern © Kateryna_Kon | AdobeStock

Beschwerden wie

  • Juckreiz,
  • Brennen,
  • Rötungen und
  • Hautreizungen

im äußeren Scheidenbereich sind eher untypisch für eine bakterielle Vaginose. Sie können aber in seltenen Fällen auch vorkommen.

Darüber hinaus sind auch Symptome wie

  • leicht stechende Schmerzen und
  • Probleme beim Geschlechtsverkehr oder Wasserlassen

möglich.

Diagnose einer bakteriellen Vaginose

Der Frauenarzt führt zur Diagnose eine gynäkologische Untersuchung durch. Dabei nimmt er einen Abstrich aus der Scheide Frau und führt anschließend eine Reihe von Tests und Untersuchungen durch.

Hierzu gehören

  • die pH-Untersuchung,
  • der Amintest,
  • die zytologische Untersuchung unter dem Mikroskop zur Beurteilung der Scheidenzellen und
  • das Anlegen einer Bakterienkultur.

Eine bakterielle Vaginose liegt vor, wenn dabei mindestens drei der folgenden vier Befunde erhoben werden können:

  • Es tritt ein vermehrter dünnflüssiger bis schaumiger und grau-weißlicher bis gelber homogener Scheidenausfluss (Fluor vaginalis) auf.
  • Der pH-Wert der Scheidenflora (Vaginalflora) ist größer als 4,5.
  • Der Scheidenausfluss riecht fischartig (Amingeruch).
  • Im Scheiden-Abstrich können bei mindestens 20 Prozent der Scheidenzellen sogenannte Schlüsselzellen (clue cells) nachgewiesen werden.

pH-Untersuchung zur Diagnose einer bakteriellen Vaginose

Der pH-Wert lässt sich ganz unkompliziert mit einer Pinzette und einem pH-Indikatorstreifen ermitteln.

Darüber hinaus gibt es auch spezielle, in der Apotheke erhältliche Handschuhe. Damit lässt sich der pH-Wert ganz einfach zu Hause bestimmen.

Amintest zur Diagnose einer bakteriellen Vaginose

Mit dem sogenannten Amintest, auch "whiff-Test" genannt, kann der fischartige Geruch besser beurteilt werden. Hierzu entnimmt der Arzt zunächst einen Abstrich aus der Scheide.

Auf das Abstrichmaterial träufelt er anschließend ein bis zwei Tropfen einer zehnprozentigen Kalilauge. Der typische Fischgeruch des Scheidenausflusses wird durch die Kalilauge verstärkt. So kann der Arzt besser Rückschlüsse auf das Vorliegen einer bakteriellen Vaginose ziehen.

Zytologische Untersuchung zur Diagnose einer bakteriellen Vaginose

Im Rahmen der zytologischen Untersuchung wird das Nativpräparat mikroskopisch untersucht. Das Nativpräparat besteht aus Abstrichmaterial der Scheide.

Können unter dem Mikroskop bei mindestens 20 Prozent der Scheidenzellen (vaginale Epithelzellen) sogenannte Schlüsselzellen (clue cells) nachgewiesen werden, weist dies auf eine bakterielle Vaginose hin. Schlüsselzellen sind mit Bakterien besetzte Zellen, die unter dem Mikroskop als kleine Körnchen erkennbar sind.

Im Rahmen der mikroskopischen Untersuchung kann auch die Anzahl der Bakterien beurteilt werden. Der Arzt erkennt auch, ob es sich bei der Besiedelung um eine Mischinfektion mit verschiedenen Bakterienarten handelt.

Durch die zytologische Untersuchung kann lediglich die Verdachtsdiagnose "bakterielle Vaginose" gestellt werden. Für eine eindeutige Diagnose sind weitere Untersuchungen notwendig. Hierzu gehört etwa das Anlegen einer Bakterienkultur.

Anlegen einer Bakterienkultur

Mithilfe einer Bakterienkultur kann der Erreger einer bakteriellen Vaginose eindeutig nachgewiesen und bestimmt werden. Sie wird in der Regel dann angelegt, wenn

  • eine bakterielle Vaginose regelmäßig erneut auftritt (hartnäckige Rezidive) oder
  • überprüft werden soll, ob eventuell andere Mikroorganismen für die Beschwerden verantwortlich sind.

Differentialdiagnostik

Eine Differentialdiagnostik soll sicherstellen, dass die Beschwerden nicht von anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen verursacht wird. Das ist auch in der Diagnostik der bakteriellen Vaginose notwendig.

Krankheiten mit ähnlichen Beschwerden wie bei einer bakteriellen Vaginose sind etwa

  • eine Scheidenentzündung (Vaginitis) und
  • eine Entzündung der Schleimhaut des Gebärmutterhalses (Zervizitis).

Darüber hinaus sollte eine Infektion mit anderen Mikroorganismen wie Trichomonaden oder Mykoplasmen ausgeschlossen werden.

Behandlung einer bakteriellen Vaginose

Eine bakterielle Vaginose ist zwar kein schweres Krankheitsbild. Die Symptome können für die betroffenen Frauen aber sehr unangenehm sein. Mitunter kann sie auch Komplikationen, d.h. ernsthafte Erkrankungen wie Entzündungen

  • der Schleimhaut des Gebärmutterhalses (Zervizitis),
  • der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis),
  • der Eileiter (Salpingitis),
  • des Scheideneingangs (Vulvitis) oder
  • der Bartholin-Drüsen (Bartholinitis),

nach sich ziehen.

Daher sollte die bakterielle Vaginose immer behandelt werden. Die Behandlung erfolgt in der Regel medikamentös mit Antibiotika.

Daneben können auch Präparate, die Milchsäurebakterien enthalten, eingesetzt werden. Sie beeinflussen das bei einer bakteriellen Vaginose vorliegende Ungleichgewicht der Scheidenflora (Vaginalflora) positiv.

Behandlung mit Antibiotika

Die Gabe von Antibiotika stellt den Goldstandard in der medikamentösen Therapie der bakteriellen Vaginose dar. Vor allem das Antibiotikum Metronidazol hat sich dabei als sehr erfolgreich erwiesen. Es wirkt besonders gut gegen anaerobe Bakterien. Daneben stehen auch andere Wirkstoffe zur Verfügung. Hierzu gehören unter anderem Clindamyzin, Amoxicillin oder Nifuratel.

Die Verabreichung der Antibiotika kann entweder

  • oral in Form von Tabletten (Metronidazol) oder
  • intravaginal in Form von Vaginalzäpfchen oder Vaginaltabletten

erfolgen. Zudem ist auch eine topische Behandlung mit einer antibiotischen Vaginalcreme (Metronidazol, Clindamycin) möglich.

Die Dauer der Behandlung hängt von der Schwere der Erkrankung und der Regenerationsfähigkeit der Scheidenflora ab.

Behandlung mit Milchsäurepräparaten

Auch lokale Behandlungen mit milchsäurehaltigen Präparaten sowie Vaginalzäpfchen, die Milchsäurebakterien (Laktobazillen) oder Ascorbinsäure (Vitamin C) enthalten, sind möglich. Diese Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Eine solche Behandlung dient dem Wiederaufbau des natürlichen Scheidenmilieus. Sie gelingt aber weder so schnell noch so gründlich wie eine Antibiotikabehandlung. Stattdessen kommt sie hauptsächlich nach einer Behandlung mit Antibiotika zum Einsatz. Sie dient zur Unterstützung der erreichten Heilung und zur Vorbeugung eines erneuten Auftretens der bakteriellen Vaginose.

Prognose bei einer bakteriellen Vaginose

Wird eine bakterielle Vaginose medikamentös mit Antibiotika behandelt, ist die Prognose insgesamt gut. Meist heilt die bakterielle Vaginose unter der Gabe von Antibiotika innerhalb einer Woche aus.

So ist die normale Scheidenflora nach der oralen Verabreichung von Metronidazol nach einer Woche wieder hergestellt. 80 Prozent der Patientinnen sind dann geheilt. Ähnlich gute Ergebnisse werden mit der intravaginalen Gabe von Metronidazol erzielt.

Allerdings ist die Rückfallquote nach einer erfolgreichen Behandlung mit 60 bis 70 Prozent recht hoch. Eine gleichzeitige Behandlung der Partner von betroffenen Frauen kann gegebenenfalls Rückfälle verhindern.

Bakterielle Vaginose in der Schwangerschaft

Bei schwangeren Frauen kann eine bakterielle Vaginose zu verschiedenen Komplikationen führen. So haben Schwangere, die an einer bakteriellen Vaginose erkrankt sind, ein erhöhtes Risiko auf

  • vorzeitige Wehen,
  • einen vorzeitigen Fruchtblasensprung oder
  • eine Frühgeburt.

Darüber hinaus kann es während der Schwangerschaft zu einer Infektion der Embryonalhülle (Amnionitis) kommen. Ursache dafür sind verschiedene biochemische Reaktionen zwischen dem Fötus und der Gebärmutter durch die bakterielle Vaginose.

Nach der Entbindung können aufgrund der bakteriellen Vaginose weitere Komplikationen auftreten. Hierzu gehören unter anderem

  • Entzündungen und ein verzögerter Heilungsprozess eines Dammschnitts,
  • ein Bauchdeckenabszess nach einem Kaiserschnitt und
  • eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis).

Eine bakterielle Vaginose sollte daher während einer Schwangerschaft stets medizinisch behandelt werden.

Häufigkeit einer bakteriellen Vaginose

Die bakterielle Vaginose stellt die häufigste mikrobiologische Störung des Scheidenmilieus bei geschlechtsreifen Frauen dar. So kann die bakterielle Vaginose in Europa

  • bei 5 Prozent der Frauen, die zur Vorsorgeuntersuchung kommen, und
  • bei 30 Prozent der Frauen, die in einer Klinik für sexuell übertragbare Erkrankungen behandelt werden,

nachgewiesen werden.

Von den schwangeren Frauen sind in Europa etwa 7 bis 22 Prozent von einer bakteriellen Vaginose betroffen. Insgesamt leiden rund 20 Prozent aller Frauen mindestens einmal im Leben an einer bakteriellen Scheideninfektion, meist einer bakteriellen Vaginose.

Vorbeugung einer bakteriellen Vaginose

Einer bakteriellen Vaginose vorzubeugen ist nur indirekt möglich. Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie regelmäßig Vorsorgetermine beim Frauenarzt wahr! Dadurch kann eine bestehende bakterielle Vaginose erkannt und behandelt werden. Der Frauenarzt kann auch sich andeutende Komplikationen abfangen.

Doch auch psychosozialer Stress gilt als Risikofaktor. Daher sollten Frauen mit viel Alltagsstress diesem mit Sport und gezielten Entspannungstechniken entgegen wirken. Insbesondere dann, wenn sie bereits mehrmals an bakterieller Vaginose erkrankt waren.

Wichtige Rolle bei der Prävention: Die Vaginalhygiene

Viele Frauen haben das Bedürfnis, ihren Intimbereich gründlich zu reinigen. Sie benutzen dazu Seife oder Duschgel und anschließend Intimdeo. Das verursacht zwar direkt im Anschluss ein frisches und angenehmes Gefühl. Das ist aber subjektiv und hält auch nicht lange an.

Übertriebene Vaginalhygiene, wie zum Beispiel durch Scheidenspülungen, ist besonders schädlich! Eine regelmäßige Pflege nur mit Wasser reicht vollkommen aus und sie hält den pH-Wert der Vaginalflora auf einem konstanten Level.

Chemische Stoffe verursachen starke Reizungen in der Scheidenflora, die deren Gleichgewicht stört. Viele Körperpflegeprodukte haben darüber hinaus einen hohen ph-Wert, der das von Natur aus saure Milieu der Scheidenschleimhaut (niedriger pH-Wert) aus dem Gleichgewicht wirft.

Führen Sie zur Vorbeugung einer bakteriellen Vaginose daher die Intimhygiene nur mit lauwarmem Wasser durch. Auch spezielle Waschlotionen, die an den pH-Wert (< 5) des Scheidenmilieus angepasst sind, sind sinnvoll. Sie sind zum Beispiel in der Apotheke oder im Drogeriemarkt erhältlich.

Spezielle Kuren oder Milchsäure-Präparate können die Scheidenflora aufbauen und ansäuern. Das dient

  • der Regeneration der Vaginalflora,
  • dem Wiederaufbau der Besiedlung mit natürlichen Milchsäurebakterien (Laktobazillen) und
  • der Stabilisierung des pH-Wertes über einen längeren Zeitraum.

Auch die Reinigung des Afters und insbesondere die Abwischrichtung nach dem Stuhlgang kann erheblich zu einer gesunden Scheidenflora beitragen. Durch die richtige Wischrichtung von vorne nach hinten (Richtung After und darüber hinaus) werden Bakterien aus dem Darm nicht versehentlich in die Scheide eingebracht.

Den pH-Wert der Vaginalflora im Blick behalten

Neigen Sie zu einem zu sauren Scheidenmilieu, können Sie dieses mittels rezeptfrei verfügbarer pH-Tests auch selbst überwachen. Sogenannte Testsets sind als spezielle pH-Indikatorpapiere oder pH-Testhandschuhe in Apotheken erhältlich.

Sex bei bakterieller Vaginose

Die bakterielle Vaginose ist keine Geschlechtskrankheit, kann aber durch Geschlechtsverkehr begünstigt werden. Die verursachenden Bakterien können auch im männlichen Intimbereich vorhanden sein. Sie verursachen dort aber keine Beschwerden. Daher kann der Mann sie unwissentlich an die Frau weitergeben. So kann die Frau immer wieder mit den Bakterien in Kontakt kommen.

Zu einer umfassenden Therapie gehört daher auch die Behandlung des Geschlechtspartners der betroffenen Frau.

Gardnerella vaginalis ist auch ein Darmbakterium. Daher wird es häufig beim Geschlechtsverkehr aus dem Analbereich in die Scheide übertragen. Außerdem erhöht der Wechsel von Analsex auf Vaginalverkehr das Risiko, die Bakterien in die Scheide einzubringen.

Ein Kondom bietet hier Sicherheit. Insbesondere beim unmittelbaren Wechsel von Analsex auf Vaginalverkehr sollten ein frisches Kondom verwendet werden.

Bakterielle Vaginose bei Männern

Auch bei Männern ist der Intimbereich oft mit Bakterien wie Gardnerella besiedelt.

Bei diesen verursachen die pathogenen Keime aber in der Regel keine Beschwerden. Die Entstehung einer zumeist milden und kurz anhaltenden Eichelentzündung (Balanoposthitis) ist aber möglich.

Whatsapp Twitter Facebook Instagram YouTube E-Mail Print