Dr. med. Ali Abdeen ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Sektionsleiter des Zentrums für Postbariatrische und Rekonstruktive Chirurgie auf Schloss Heiligenberg in Seeheim-Jugenheim. Mit über 15 Jahren klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung zählt er zu den profilierten Spezialisten auf dem Gebiet der Körperformung nach massivem Gewichtsverlust.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der chirurgischen Straffung überschüssiger Hautpartien, wie sie häufig nach bariatrischen Eingriffen oder erheblicher Gewichtsabnahme auftreten. Dabei kommen modernste Techniken der plastischen Chirurgie zum Einsatz – stets mit dem Ziel, funktionelle Beschwerden zu lindern und gleichzeitig ein harmonisches ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Im Zentrum auf Schloss Heiligenberg bietet Dr. Abdeen ein breites Spektrum an rekonstruktiven Eingriffen an, darunter Bauchdecken-, Oberarm- und Oberschenkelstraffungen, Brustverkleinerungen, -straffungen und umfassende Bodylift-Operationen. Seine hohe chirurgische Präzision, gepaart mit einem tiefen Verständnis für die individuellen anatomischen Voraussetzungen seiner Patienten, macht ihn zu einem geschätzten Experten auf diesem Gebiet.
Darüber hinaus deckt Dr. Abdeen das gesamte Feld der ästhetischen plastischen Chirurgie ab. Neben Eingriffen im Gesichtsbereich – etwa Faceliftings oder Lidstraffungen – bietet er auch körperformende Maßnahmen wie Fettabsaugungen oder Gesäßstraffungen an. Ein weiterer Fokus liegt auf minimalinvasiven Verfahren wie Medical Needling, Hyaluronbehandlungen und Botulinumtherapie. Dr. Abdeen war an renommierten Kliniken im In- und Ausland tätig, darunter das Schwerbrandverletztenzentrum im Unfallkrankenhaus Berlin, die Schlossparkklinik sowie die Parkklinik von Dr. Viola Moser. Seine fundierte Ausbildung, seine operative Expertise und seine kontinuierliche wissenschaftliche Weiterbildung machen ihn zu einer führenden Persönlichkeit in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie. Im Zentrum für Postbariatrische Chirurgie verbindet er medizinische Exzellenz mit individueller Patientenorientierung – für nachhaltige Ergebnisse und neue Lebensqualität.
Mehr Details hierzu erfuhr die Redaktion des Leading Medicine Guide in einem Gespräch mit Dr. med. Ali Abdeen..png)
Ein starker Gewichtsverlust – sei es durch eine bariatrische Operation oder durch konsequente Lebensstilveränderungen – bedeutet für viele Menschen einen großen gesundheitlichen und persönlichen Erfolg. Doch nach dem Erreichen des Wunschgewichts bleiben häufig überschüssige Hautpartien zurück, die sowohl funktionelle Beschwerden als auch ästhetische Einschränkungen mit sich bringen können. Die postbariatrische Straffungschirurgie setzt genau hier an: Sie hilft Betroffenen, ihre Körperkonturen wiederherzustellen, das Wohlbefinden zu steigern und Beschwerden wie Hautreizungen oder Bewegungseinschränkungen nachhaltig zu lindern. In spezialisierten Zentren wie dem auf Schloss Heiligenberg in Jugenheim steht dabei eine individuelle, medizinisch fundierte Betreuung im Mittelpunkt – von der Beratung über die Antragstellung bei der Krankenkasse bis hin zur präzisen operativen Umsetzung.
Eine Straffungsoperation nach massivem Gewichtsverlust – die sogenannte postbariatrische Chirurgie – ist weit mehr als ein ästhetischer Eingriff. Sie kann aus medizinischer und funktioneller Sicht notwendig sein und einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen körperlichen und psychischen Gesundheit der Patienten leisten.
„Nach einem starken Gewichtsverlust findet sich häufig überschüssige Haut an verschiedenen Körperstellen. Die Haut, die sich über viele Jahre gedehnt hat, verliert mit der Zeit ihre Elastizität und kann sich nach der Gewichtsreduktion nicht mehr vollständig zurückbilden. Besonders betroffen sind Bereiche wie Bauch, Oberarme, Oberschenkel, Brüste und der Rücken. Diese sogenannten Hautüberschüsse sind nicht nur ein ästhetisches Problem. In vielen Fällen haben sie auch medizinische und funktionelle Relevanz. Betroffene klagen über wiederkehrende Hautreizungen, Entzündungen in den Hautfalten, Pilzinfektionen sowie chronisch wunde Stellen. Auch unangenehme Gerüche, mechanische Reibung und Bewegungseinschränkungen können auftreten, was den Alltag erheblich beeinträchtigt. Neben den körperlichen Beschwerden spielt auch die psychische Belastung eine große Rolle: Viele Patienten berichten über Schamgefühle, depressive Verstimmungen und sozialen Rückzug. Eine Straffungsoperation ist in solchen Fällen nicht nur aus ästhetischen Gründen sinnvoll, sondern kann medizinisch notwendig sein, um Beschwerden zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und das körperliche Wohlbefinden wiederherzustellen“, erklärt Dr. Abdeen zu Beginn unseres Gesprächs.
Eine stabile Gewichtslage vor einer Straffungsoperation ist essenziell, da weitere Gewichtsveränderungen das Operationsergebnis negativ beeinflussen oder zu neuen Hautüberschüssen führen können. Ebenso entscheidend ist der allgemeine Gesundheitszustand: Der Ernährungsstatus sollte ausgewogen sein, insbesondere mit ausreichender Eiweißzufuhr, um die Wundheilung nicht zu gefährden. Auch etwaige Mangelzustände (z. B. Eisen, Vitamin D, Zink) sollten vor der Operation ausgeglichen werden. Eine gute psychische Stabilität, realistische Erwartungen an das Ergebnis sowie eine sorgfältige ärztliche Aufklärung und Vorbereitung sind weitere Voraussetzungen für den Erfolg solcher Eingriffe.
„Der richtige Zeitpunkt für eine Straffungsoperation nach einer starken Gewichtsabnahme hängt vor allem von der Stabilität des Körpergewichts ab. In der Regel gilt: Erst wenn das neue Gewicht über mindestens sechs bis neun Monate konstant geblieben ist, lässt sich zuverlässig einschätzen, wie sich die Haut zurückgebildet hat. Meist ist dieser Punkt etwa zwölf bis 18 Monate nach der Gewichtsreduktion erreicht“, verdeutlicht Dr. Abdeen. Zu frühe Eingriffe können das Ergebnis beeinträchtigen, da sich die Haut möglicherweise noch weiter verändert. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, lässt sich gemeinsam besprechen, welche operativen Maßnahmen sinnvoll und medizinisch oder ästhetisch möglich sind.
Die individuelle Auswahl der geeigneten Straffungsoperationen nach massivem Gewichtsverlust erfolgt im Rahmen einer umfassenden ärztlichen Untersuchung und Beratung. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Haut- und Gewebeüberschüsse tatsächlich zu Beschwerden führen und in welcher Reihenfolge eine operative Korrektur medizinisch sinnvoll und für den Patienten gut zu bewältigen ist.
„Ob mehrere Straffungsoperationen in einem Eingriff durchgeführt werden können, hängt stark von der individuellen Ausgangssituation des Patienten ab. Entscheidend sind dabei unter anderem das Ausmaß der Hautüberschüsse, die betroffenen Körperregionen, der allgemeine Gesundheitszustand sowie die körperliche Belastbarkeit. Auch funktionelle Einschränkungen und ästhetische Wünsche spielen eine wichtige Rolle bei der Planung. Grundsätzlich gehören Bauchdeckenstraffung, Oberarm-, Oberschenkel-, Brust- sowie Gesäß- und Rückenstraffungen zu den häufigsten Eingriffen nach massivem Gewichtsverlust. In der Praxis wird jedoch meist davon abgeraten, mehrere dieser Operationen in einem einzigen Eingriff zu kombinieren – vor allem aus Sicherheitsgründen. Längere Operationszeiten erhöhen die Belastung für Kreislauf und Atmung und bergen ein erhöhtes Komplikationsrisiko. Da es sich bei diesen Eingriffen nicht um Notfalloperationen handelt, kann und sollte die Planung bewusst schrittweise erfolgen. Kürzere, gezielt geplante Einzeloperationen sind in der Regel besser verträglich, führen zu schnelleren Erholungszeiten und verringern das Risiko für Wundheilungsstörungen oder andere Komplikationen“, so Dr. Abdeen und führt weiter aus:
„Die Operationsdauer unterscheidet sich je nach Körperregion. Eine Bauchdeckenstraffung dauert im Durchschnitt etwa zweieinhalb Stunden, eine Oberschenkelstraffung rund zwei Stunden. In komplexeren Fällen – etwa bei stark hängendem Gewebe über mehrere Bereiche des Bauchs oder ausgedehnten Hautüberschüssen an den Oberschenkeln – kann sich die OP-Zeit entsprechend verlängern. Auch hier zeigt sich: Jeder Eingriff muss individuell geplant und auf den konkreten Befund abgestimmt werden“.
Entscheidend ist zudem die Lebenssituation des Patienten: Berufliche und familiäre Verpflichtungen, Mobilität, Schmerzempfinden, Wundheilungskapazität und persönliche Erwartungen an das ästhetische Ergebnis fließen ebenfalls in die individuelle OP-Planung ein. Ziel ist ein schonender, medizinisch sinnvoller und für den Patienten nachvollziehbarer Behandlungsweg – mit maximaler Verbesserung der Funktion und Lebensqualität bei möglichst geringer körperlicher Belastung.
Bei postbariatrischen Straffungsoperationen, die nach massivem Gewichtsverlust durchgeführt werden, sollten Patienten realistisch mit möglichen Risiken und Komplikationen rechnen, auch wenn moderne Operationsverfahren und sorgfältige Planung diese Risiken erheblich reduzieren können.
„Neben den allgemeinen Risiken, die jede Operation mit sich bringt – wie etwa Infektionen, Nachblutungen oder Kreislaufreaktionen – bergen Straffungsoperationen einige spezifische Komplikationen, auf die besonders geachtet werden muss. Gerade bei Eingriffen nach massivem Gewichtsverlust handelt es sich um komplexe, mitunter psychisch und körperlich belastende Operationen, bei denen Heilungsverlauf und Ergebnis stark von der individuellen Ausgangssituation abhängen. Ein zentrales Risiko besteht in Wundheilungsstörungen. Diese treten häufiger auf, wenn das Gewebe stark gedehnt oder vorbelastet ist, wie es bei ehemals übergewichtigen Patienten oft der Fall ist. Auch Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes oder Mangelernährung können die Heilung erheblich beeinträchtigen. Ein weiteres mögliches Problem sind Serome, also Flüssigkeitsansammlungen im Wundbereich, die punktiert oder drainiert werden müssen. Ebenso kann es in manchen Fällen zu Wundinfektionen kommen, insbesondere in Regionen mit tiefen Hautfalten oder bei unzureichender Nachsorge und Hygiene. Auch aus ästhetischer Sicht kann es zu Komplikationen kommen: Narben können trotz präziser OP-Technik auffällig, breit oder verhärtet ausfallen und erfordern gelegentlich eine spätere Korrektur. Asymmetrien oder verbliebene Hautüberschüsse lassen sich bei stark deformierter Ausgangsanatomie nicht immer vollständig vermeiden, was ebenfalls eine Nachoperation notwendig machen kann. Daher ist eine sorgfältige Planung, die ausführliche Aufklärung und eine professionelle Nachbetreuung essenziell für ein gutes Ergebnis – medizinisch wie ästhetisch“, erläutert Dr. Abdeen.
Um Komplikationen vorzubeugen, ist eine sorgfältige präoperative Vorbereitung essenziell. Dazu gehört eine umfassende medizinische Untersuchung, bei der Begleiterkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gut eingestellt werden sollten. Auch der Verzicht auf Nikotin vor und nach der Operation verbessert die Wundheilung maßgeblich. Die Ernährung spielt ebenfalls eine Rolle, denn ein ausgeglichener Eiweißhaushalt und gute Nährstoffversorgung unterstützen den Heilungsprozess. Während der Nachsorge sind regelmäßige Kontrolltermine, das Tragen von Kompressionskleidung zur Unterstützung der Gewebeheilung sowie die Anleitung zu vorsichtiger Mobilisation und Schonung wichtige Maßnahmen, um einen komplikationsfreien Verlauf zu fördern. Letztlich ist die offene und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Patienten und Chirurg entscheidend, um individuelle Risiken realistisch einzuschätzen und geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Das Bariatrische Zentrum Seeheim-Jugenheim bietet Patienten umfassende Unterstützung bei der Antragstellung zur Kostenübernahme postbariatrischer Straffungsoperationen durch die gesetzliche Krankenkasse. Dieser Prozess kann komplex und zeitaufwendig sein, weshalb das Zentrum eng mit den Patienten zusammenarbeitet, um alle notwendigen medizinischen Unterlagen und Gutachten sorgfältig vorzubereiten und fristgerecht einzureichen.
Ein wichtiger Bestandteil der Antragstellung ist die ausführliche Dokumentation des medizinischen Bedarfs. Hierbei wird detailliert aufgezeigt, welche funktionellen oder gesundheitlichen Einschränkungen durch überschüssige Haut nach massivem Gewichtsverlust bestehen, etwa Hautreizungen, Infektionen, Bewegungseinschränkungen oder psychosoziale Belastungen. Diese Nachweise sind entscheidend, um der Krankenkasse die medizinische Notwendigkeit der Operation plausibel darzulegen und eine positive Entscheidung zu fördern.
Dr. Abdeen erklärt hierzu: „Die Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen für postbariatrische Straffungsoperationen ist nicht automatisch gewährleistet und unterliegt keiner einheitlichen Regelung. Auch wenn es sich bei diesen Eingriffen häufig nicht um rein ästhetische Maßnahmen handelt, sondern klare medizinische Gründe vorliegen, lehnen Krankenkassen Anträge dennoch mitunter ab. Eine erfolgreiche Bewilligung hängt maßgeblich von einer sorgfältigen und fundierten Antragstellung ab. In unserer Praxis unterstützen wir die Patienten aktiv bei diesem Prozess. Dazu gehört ein umfassender Befundbericht mit der genauen medizinischen Indikation, eine professionelle fotografische Dokumentation der betroffenen Körperregionen sowie der Nachweis funktioneller Beeinträchtigungen wie wiederkehrende Entzündungen oder Einschränkungen im Alltag. Ebenso dokumentieren wir die Gewichtsstabilität, den Body-Mass-Index und gegebenenfalls bereits ausgeschöpfte konservative Maßnahmen wie spezielle Hautpflege. Liegt eine fachärztliche Bestätigung chronischer Beschwerden vor, steigen die Chancen auf eine Genehmigung deutlich. Wird ein Antrag dennoch abgelehnt, begleiten wir unsere Patienten auch im Widerspruchsverfahren“.
Die operativen Möglichkeiten an den beiden Standorten Jugenheim und Groß-Umstadt sind grundsätzlich auf einem vergleichbar hohen medizinischen Niveau, unterscheiden sich jedoch in bestimmten Aspekten, die bei der Planung der postbariatrischen Straffungsoperation berücksichtigt werden.
„Die operativen Eingriffe finden hauptsächlich in Jugenheim statt, wo sich die zentrale Praxis und der Hauptstandort der Klinik befinden. Hier stehen umfassende OP-Kapazitäten zur Verfügung. Zusätzlich operieren wir an zwei Tagen pro Woche auch in Groß-Umstadt. Dieser Standort wird vor allem dann genutzt, wenn in Jugenheim alle Kapazitäten ausgeschöpft sind oder wenn Patienten wohnortnah versorgt werden möchten. Groß-Umstadt ist zudem ein bariatrisches Zentrum, sodass es häufig vorkommt, dass dort bereits die Adipositaschirurgie stattgefunden hat und die nachfolgende körperformende Operation ebenfalls dort erfolgen kann. In jedem Fall werden die Eingriffe an beiden Standorten durchgeführt, sodass für die Patienten keine Unterschiede in der Behandlung entstehen“, schildert Dr. Abdeen.
Langfristig zeigen Patienten nach postbariatrischen Straffungsoperationen häufig deutliche Verbesserungen ihrer Lebensqualität und Selbstwahrnehmung. Viele berichten von einem gesteigerten Körperbewusstsein, mehr Komfort im Alltag sowie einer höheren Zufriedenheit mit ihrem Erscheinungsbild.
„Nach einer erfolgreichen Schlauchmagen-Operation und anschließenden Straffungseingriffen sind die Ergebnisse für die Patienten in der Regel sehr zufriedenstellend – sowohl funktional als auch psychologisch. Viele berichten über ein deutlich verbessertes Körpergefühl, mehr Beweglichkeit und insgesamt eine gesteigerte Lebensqualität. Wichtig für den langfristigen Erfolg ist allerdings, dass das erreichte Gewicht dauerhaft gehalten wird. Sollte es nach der Operation wieder zu einer deutlichen Gewichtszunahme kommen – etwa durch ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung oder eine Schwangerschaft – kann sich erneut Hautüberschuss bilden. Zwar wächst die entfernte Haut nicht einfach nach, aber das Gewebe kann sich bei starker Belastung wieder ausdehnen, was das Ergebnis der Straffung deutlich beeinträchtigen kann. Besonders nach einer Bauchdeckenstraffung ist es daher wichtig, sicherzustellen, dass kein Kinderwunsch mehr besteht. Die Nachsorge erfolgt bei uns in mehreren Phasen: In den ersten Wochen nach der Operation stehen Wundheilung, Drainagen, Kompressionskleidung und Schmerzmanagement im Vordergrund. Anschließend folgen regelmäßige Kontrolltermine, Lymphdrainagen sowie die Begleitung durch Bewegungstherapie und auf Wunsch auch psychologische Unterstützung. Unsere Betreuung ist sehr individuell: Der Patient wird vom Erstgespräch über die OP-Vorbereitung bis hin zur Nachsorge von mir begleitet. Direkt nach dem Eingriff erfolgt eine engmaschige Kontrolle, zunächst wöchentlich, später in größeren Abständen. Etwa sechs bis neun Monate nach der Operation findet zudem eine fotografische Verlaufsdokumentation statt. Sollten im weiteren Verlauf Fragen oder Beschwerden auftreten, stehen wir jederzeit für eine Kontrolle oder ein persönliches Gespräch zur Verfügung“, so Dr. Abdeen und ergänzt zum Abschluss unseres Gesprächs:
„Es gibt nur sehr wenige Patienten, die nach einer bariatrischen Operation zögern, sich zusätzlich einer Straffungsoperation zu unterziehen. Die meisten sind nach dem massiven Gewichtsverlust – oft 70, 80 oder sogar 100 Kilo – sehr motiviert. Sie erleben sich selbst als völlig veränderte Menschen und möchten den letzten Schritt zu einem neuen Körpergefühl konsequent gehen. Die Begeisterung ist groß, denn viele fühlen sich nach der Gewichtsreduktion wie befreit und wollen das ästhetische und funktionelle Ergebnis mit einer Straffungs-OP abrunden. Dabei wird häufig unterschätzt, wie stark der psychische Druck war, unter dem diese Menschen zuvor standen. Das Übergewicht belastet nicht nur körperlich, sondern auch seelisch – und mit dem Gewichtsverlust entsteht oft der Wunsch nach einem stimmigen Gesamtbild“.
Herzlichen Dank, Dr. Abdeen, für diese Aufklärung über postbariatrische Operationen!
