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Moderne Wirbelsäulenchirurgie: Effektive Lösungen bei Rückenschmerzen - Experteninterview mit PD Dr. Christopher Becker

16.06.2025

 Priv.-Doz. Dr. Christopher Becker ist ein erfahrener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit besonderer Spezialisierung auf Wirbelsäulen- und Beckenschmerzen. Seit August 2024 führt er seine eigene Praxis spectrum MED im Herzen Münchens und ist zugleich als Leitender Arzt für Wirbelsäulenchirurgie am Artemed Klinikum München Süd tätig. PD Dr. Becker hat sich insbesondere durch seine Expertise in der minimal-invasiven Beckenring- und Wirbelsäulenchirurgie einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Sein umfassendes Verständnis der komplexen Anatomie und Funktion des Beckens ermöglicht ihm eine präzise und individuelle Behandlung verschiedenster Schmerzsyndrome, darunter postpartale Symphysenschmerzen, Iliosakralgelenkbeschwerden und Steißbeinschmerzen.

Neben seiner klinischen Tätigkeit in einem modernen und interdisziplinär ausgerichteten Umfeld legt PD Dr. Becker großen Wert auf eine patientenzentrierte Versorgung. Seine Behandlungskonzepte verbinden innovative minimal-invasive Techniken mit einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl operative als auch konservative und rehabilitative Maßnahmen umfasst. Dabei steht die Wiederherstellung der Lebensqualität seiner Patienten stets im Vordergrund. Durch sein Engagement in zahlreichen Fachgesellschaften und Expertengruppen bleibt PD Dr. Becker stets auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Entwicklungen und integriert aktuelle Erkenntnisse kontinuierlich in seine Arbeit. So verbindet er medizinische Exzellenz mit empathischem Umgang und schafft so die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung von Wirbelsäulen- und Beckenschmerzen. Mit PD Dr. Becker konnte die Redaktion des Leading Medicine Guide in einem Gespräch mehr zur modernen Wirbelsäulenchirurgie erfahren, insbesondere bei Patienten mit Rückenschmerzen.

Dr. med. Christopher Becker

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden weltweit und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Moderne Wirbelsäulenchirurgie bietet heute vielfältige, schonende Behandlungsmöglichkeiten, um Schmerzen gezielt zu lindern und die Funktionalität der Wirbelsäule wiederherzustellen. Durch minimal-invasive Techniken und innovative Verfahren können viele Patienten schneller genesen und kehren schneller in ihren Alltag zurück. Dabei steht eine individuelle Therapie im Mittelpunkt, die sowohl den Ursachen der Beschwerden als auch den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht wird.

Die Diagnostik von Rückenschmerzen stellt eine komplexe Aufgabe dar, da deren Ursachen sehr vielfältig sein können – von muskulären Verspannungen über Bandscheibenerkrankungen bis hin zu degenerativen oder entzündlichen Veränderungen an Wirbeln, Gelenken oder Nervenstrukturen.

Die meisten Patienten kommen zunächst wegen Rückenschmerzen zu uns – bei einigen treten zusätzlich auch Beinschmerzen auf. Wichtig ist in solchen Fällen eine gründliche Anamnese, denn schon aus der Vorgeschichte lassen sich viele Hinweise ableiten. Beispielsweise, ob bereits Blockierungen im Iliosakralgelenk oder an den Facettengelenken bestanden haben. In der anschließenden klinischen Untersuchung zeigt sich dann meist recht schnell, in welche Richtung die Beschwerden gehen. Wenn die Symptome schon länger bestehen, veranlasse ich in der Regel ein MRT der Lendenwirbelsäule – das ist für mich Standard. So kann man auch die Weichteilstrukturen beurteilen: Facettengelenke, Bänder, Iliosakralgelenk – all das lässt sich damit gut darstellen. In den allermeisten Fällen ergibt sich dadurch bereits ein klarer Hinweis auf die Ursache der Beschwerden. Auf dieser Grundlage bespreche ich dann mit den Patienten, welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen – insbesondere im Bereich der interventionellen Verfahren, auf die wir besonders spezialisiert sind. Und natürlich auch operative Optionen, wobei sich gerade im Bereich der minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie heute sehr viel machen lässt“, erklärt PD Dr. Becker.

Bevor eine operative Therapie erwogen wird, steht immer ein konservativer Behandlungsversuch im Vordergrund. Hierzu gehören krankengymnastische Übungen zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur, Haltungsschulung, Bewegungsprogramme sowie Manualtherapie. Ergänzend können physikalische Maßnahmen wie Wärme- oder Kälteanwendungen, Elektrotherapie, Stoßwelle oder Ultraschall eingesetzt werden. Schmerzmedikamente – von NSAR über Muskelrelaxantien bis hin zu zentral wirksamen Substanzen – werden individuell abgestimmt, wobei eine frühzeitige interdisziplinäre Schmerztherapie insbesondere bei chronischen Schmerzen oft nachhaltigere Effekte erzielt. In Reha-Konzepten oder im Rahmen multimodaler Programme werden auch psychotherapeutische Elemente einbezogen, um den Patienten ganzheitlich zu unterstützen. Erst wenn diese konservativen Ansätze nach Wochen oder Monaten keine ausreichende Besserung bringen oder bei akuten, schwerwiegenden Symptomen wie Lähmungen, Gangunsicherheit oder Blasen-Mastdarm-Störungen, wird eine operative Therapie in Erwägung gezogen. Dabei ist das Ziel stets, die individuell am besten geeignete Behandlungsform zu wählen – möglichst minimal-invasiv, gewebeschonend und mit dem Ziel einer schnellen Wiederherstellung der Mobilität und Lebensqualität.

Patientenfaktoren wie Alter, Vorerkrankungen oder Lebensstil spielen eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine operative Behandlung im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie. Die individuelle körperliche Verfassung und die funktionelle Reserve des Patienten beeinflussen maßgeblich die Risikoabwägung sowie die Auswahl des operativen Verfahrens.

Das biologische Alter eines Patienten – nicht allein das kalendarische – ist oft entscheidend: Während ein rüstiger 75-Jähriger mit guter Herz-Kreislauf-Funktion und aktiver Lebensweise durchaus für eine minimal-invasive Operation in Frage kommt, kann ein deutlich jüngerer, aber schwer multimorbider Patient mit eingeschränkter Organfunktion ein deutlich höheres Komplikationsrisiko tragen. Typische Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Erkrankungen, Osteoporose oder chronische Lungenerkrankungen beeinflussen nicht nur die Operations- und Narkosefähigkeit, sondern auch die Heilungsverläufe und Infektionsanfälligkeit nach dem Eingriff. Auch der Lebensstil hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss: Starkes Übergewicht kann sowohl die technische Durchführung der Operation erschweren als auch die postoperative Regeneration verzögern, während ein hohes Aktivitätsniveau und gute muskuläre Voraussetzungen die Rehabilitation unterstützen.

Gerade bei bestimmten Rückenschmerz-Patienten sollte man gezielt minimalinvasive Verfahren in Betracht ziehen – also Eingriffe, die besonders schonend sind, nur kurze OP-Zeiten erfordern und einen kurzen Krankenhausaufenthalt mit sich bringen. Ein wichtiger Einflussfaktor auf die Heilung ist der Lebensstil. Besonders das viele Sitzen – etwa durch Büroarbeit – wirkt sich negativ auf die Prognose aus, gerade nach Operationen wie etwa bei einem Bandscheibenvorfall. Wenn Betroffene direkt danach wieder täglich lange sitzen, kann das den Heilungsverlauf erheblich beeinträchtigen. Auch Rauchen spielt eine Rolle – vor allem bei größeren Eingriffen wie Versteifungsoperationen. Hier weiß man heute, dass Rauchen die Knochenheilung stören kann, da es die Durchblutung und die Mikrozirkulation negativ beeinflusst. Bei Eingriffen, bei denen z. B. ein Implantat im Bandscheibenfach verknöchern soll, kann Rauchen die Chancen auf eine erfolgreiche Heilung deutlich verringern. Deshalb raten viele Ärzte – je nach Eingriff – ihren Patienten dazu, das Rauchen aufzugeben. In einigen Ländern wie den USA ist dies sogar Voraussetzung für bestimmte Operationen“, macht PD Dr. Becker deutlich.

Neben medizinischen Faktoren spielen auch persönliche Erwartungen, berufliche und soziale Anforderungen sowie die Motivation zur aktiven Mitarbeit in der Nachbehandlung eine Rolle. Ein Patient, der z. B. möglichst schnell wieder eine körperlich belastende Arbeit aufnehmen möchte oder sportlich sehr aktiv ist, hat andere Anforderungen an die Stabilität und Belastbarkeit seiner Wirbelsäule als jemand mit überwiegend sitzender Lebensweise. Die Entscheidung für eine Operation basiert daher nicht allein auf bildgebenden Befunden oder standardisierten Algorithmen, sondern immer auf einer sorgfältigen, individuell abgestimmten Risiko-Nutzen-Abwägung. Ein interdisziplinärer Ansatz, der auch internistische, rehabilitative und psychosoziale Aspekte einbezieht, ist dabei essenziell, um für jeden Patienten die optimale Therapieform zu finden.

PD Dr. Becker bemerkt hierzu „Bevor es überhaupt zur Wirbelsäulenoperation kommt, stellt sich die Frage, wann ein Eingriff gar nicht möglich ist. Aus chirurgischer Sicht gibt es dabei nur wenige Ausschlusskriterien. Deutliche Einschränkungen ergeben sich in der Regel eher durch den Allgemeinzustand des Patienten – etwa bei schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder stark eingeschränkter Lungenfunktion. In solchen Fällen entscheiden häufig die Anästhesisten, dass eine Operation zu risikoreich wäre. Rein chirurgisch wären die meisten Eingriffe – auch minimalinvasive – oft noch denkbar. Nur bei ausgeprägten Deformitäten kann es vorkommen, dass auch aus chirurgischer Sicht von einem Eingriff abgeraten wird“.

In der modernen Wirbelsäulenchirurgie kommen zunehmend minimal-invasive Techniken zum Einsatz, die sich in mehreren wesentlichen Punkten von den herkömmlichen offenen Operationsverfahren unterscheiden. Ziel dieser Verfahren ist es, den Eingriff für den Patienten so schonend wie möglich zu gestalten – bei gleicher oder sogar verbesserter therapeutischer Wirksamkeit.

Statt großer Hautschnitte und umfangreicher Muskelablösungen erfolgen minimal-invasive Eingriffe über kleinste Hautinzisionen und unter Verwendung spezieller Instrumente und Bildgebung. Häufig wird dabei ein sogenannter Tubus (ein kleines Röhrchen) eingesetzt, durch den mikrochirurgische Instrumente und eine Kamera eingeführt werden.

Heutzutage lassen sich viele Eingriffe an der Wirbelsäule minimalinvasiv durchführen – das gilt auch für komplexere Operationen wie Versteifungen. Dennoch ist nicht jeder Patient automatisch für dieses Verfahren geeignet. Insgesamt nimmt der Anteil minimalinvasiver Eingriffe deutlich zu, was vor allem an der Weiterentwicklung entsprechender Instrumente liegt. In etwa 70 bis 80 Prozent der Fälle wird heute bereits auf diese schonende Technik zurückgegriffen. Der Vorteil für die Patienten: Der Krankenhausaufenthalt ist oft kurz – in der Regel zwei Nächte, bei Versteifungen etwa vier. Auch die Belastung ist deutlich geringer als früher. Viele Patienten zeigen sich heute entspannter gegenüber Wirbelsäulenoperationen. Dennoch bleibt es wichtig, offen über mögliche Risiken zu sprechen – auch wenn schwerwiegende Komplikationen wie Lähmungen nur noch sehr selten auftreten. Dank moderner, standardisierter Techniken und einer stetigen Weiterentwicklung gilt die Wirbelsäulenchirurgie inzwischen als sehr sicheres Fachgebiet“, konstatiert PD Dr. Becker.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Chirurgen, Schmerztherapeuten und Physiotherapeuten spielt eine zentrale Rolle für den Behandlungserfolg bei Wirbelsäulenerkrankungen. Rückenschmerzen und Wirbelsäulenleiden sind komplexe Krankheitsbilder, die selten nur durch eine einzelne therapeutische Maßnahme vollständig behandelt werden können.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist bei uns sehr gut etabliert. In unserer Praxis arbeiten wir eng mit Schmerztherapeuten zusammen und stehen in regelmäßigem Austausch mit Fachärzten der physikalischen Medizin – ein Netzwerk, das auch aus unserer Zeit an der Uniklinik stammt. Zudem bestehen enge Kontakte zur Viszeral- und Gefäßchirurgie, insbesondere wenn es um differenzialdiagnostische Abklärungen geht – etwa zur Frage, ob Beschwerden aus der Leiste stammen, durch Durchblutungsstörungen in den Beinen verursacht werden oder ihren Ursprung in einem Bandscheibenproblem haben. Solche interdisziplinären Einschätzungen gehören bei uns zur Routine“, betont PD Dr. Becker.

Der Chirurg beurteilt die strukturelle Ursache des Problems und wählt das operative Verfahren, Schmerztherapeuten sorgen für eine individuell angepasste Schmerzbehandlung vor und nach dem Eingriff, und Physiotherapeuten begleiten die frühe Mobilisation sowie die langfristige funktionelle Rehabilitation. Gemeinsam entsteht so ein ganzheitliches, auf den Patienten abgestimmtes Therapiekonzept. Diese abgestimmte Teamarbeit verbessert nicht nur die klinischen Ergebnisse, sondern erhöht auch die Patientenzufriedenheit. Letztlich ist es dieser interdisziplinäre Ansatz, der moderne Wirbelsäulenmedizin auszeichnet – mit dem Ziel, nicht nur zu operieren, sondern nachhaltig Lebensqualität zurückzugeben.

Die Nachsorge nach einer Wirbelsäulenoperation ist ein entscheidender Bestandteil des Behandlungserfolgs und beginnt unmittelbar nach dem Eingriff. Ziel ist es, die Heilung zu fördern, Komplikationen zu vermeiden und die Rückkehr in den Alltag bestmöglich zu unterstützen.

PD Dr. Becker erläutert dazu: „Die Nachsorge ist bei uns strukturiert und gut organisiert. Uns ist wichtig, dass die Patienten auch nach dem Eingriff wiederkommen, denn wir möchten den Heilungsverlauf eng begleiten und das Operationsergebnis selbst einschätzen. Dafür haben wir standardisierte Abläufe: Zwei Wochen nach der Operation nehmen wir Kontakt auf – bei Patienten aus der Region persönlich, bei weiter angereisten oft telefonisch. Unser Nachsorgekonzept sieht außerdem feste Termine vor: nach zwei Wochen, sechs Wochen und drei Monaten. Die weitere Therapie, insbesondere wann mit der Physiotherapie begonnen wird und welche Übungen sinnvoll sind, richtet sich individuell nach dem aktuellen Befund und dem Zustand des Patienten. Bei größeren Eingriffen wie einer Versteifung dauert es im Durchschnitt etwa zwei bis drei Monate, bis Patienten wieder voll belastbar sind und ihren Alltag – auch mit einer normalen Arbeitsbelastung – gut bewältigen können“.

Viele Rückenbeschwerden lassen sich nicht ausschließlich auf Erkrankungen zurückführen – in einigen Fällen spielen auch genetische Faktoren eine Rolle. So gibt es angeborene Fehlbildungen oder Veranlagungen wie eine Bindegewebsschwäche, die das Risiko für Bandscheibenvorfälle erhöhen können.

Ein Beispiel ist das Bertolotti-Syndrom, eine oft übersehene Übergangsanomalie im unteren Wirbelsäulenbereich, die angeboren ist und Rückenschmerzen verursachen kann. Insgesamt sind solche angeborenen Ursachen jedoch relativ selten und meist nicht im Fokus der Wirbelsäulenchirurgie – schwerwiegendere Fehlbildungen, etwa bei jungen Patienten mit Zerebralparese, gehören in spezialisierte Zentren. Viel häufiger sind Rückenschmerzen jedoch Folge von Lebensstilfaktoren. Bewegungsmangel, langjähriges Sitzen – etwa im Büroalltag – sowie fehlende Rückenmuskulatur sind weit verbreitete Ursachen. Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit entwickeln fast zwangsläufig im Laufe der Jahre Beschwerden. Dabei könnten einfache Maßnahmen wie regelmäßiges Aufstehen, Dehnübungen, ergonomische Arbeitsplätze oder gezielter Muskelaufbau helfen, dem Verschleiß vorzubeugen oder ihn zumindest zu verlangsamen. Besonders der gezielte Aufbau der Rücken- und Bauchmuskulatur wird häufig vernachlässigt – dabei spielt ein kräftiges muskuläres Stützkorsett eine entscheidende Rolle für die Gesundheit der Wirbelsäule“, rät PD Dr. Becker.

In der Praxis spectrum MED München ist alles in einer Hand!

„Wir bieten Schmerztherapie, arbeiten eng mit Physiotherapeuten zusammen und decken das komplette Spektrum ab: von der einfachen Verordnung einer Physiotherapie über Infiltrationen bis hin zu interventionellen Verfahren. Ein Beispiel ist die Laserbehandlung an der Bandscheibe – eine Methode, die zwischen einer Spritze und einer Operation liegt. Wir versuchen, möglichst viel direkt bei uns in den Praxisräumen umzusetzen, bevor überhaupt über eine Operation nachgedacht wird. Sollte es doch soweit kommen, arbeiten wir mit spezialisierten Kooperationskliniken zusammen. Wenn es um Operationen geht, sollte man sich idealerweise an erfahrene Spezialisten wenden – an Ärzte, die solche Eingriffe regelmäßig durchführen. Das macht einen großen Unterschied. Wir sehen immer wieder Fälle, in denen Patienten Eingriffe erhalten haben, bei denen die nötige Routine offenbar gefehlt hat. Deshalb ist die zunehmende Bildung von spezialisierten Zentren absolut sinnvoll – und genau dort sollte man sich auch behandeln lassen“, empfiehlt PD Dr. Becker, und damit beenden wir unser Gespräch.

Herzlichen Dank, Dr. Becker für diese wertvollen Informationen!