Professor Dr. med. Peter Schräder ist als Chefarzt und Ärztlicher Leiter der Klinik für Orthopädie und Traumatologie am OrthoCentrum Jugenheim ein anerkannter Spezialist mit herausragender Expertise auf dem Gebiet der konservativen und operativen Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Mit seiner umfassenden Facharztausbildung in Orthopädie, Unfallchirurgie, Endoprothetik, Kinderorthopädie, Sporttraumatologie, Rheumatologie und Gelenkchirurgie deckt Prof. Dr. Schräder das gesamte Spektrum seines Fachgebiets ab – und das sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern.
Besonderes Ansehen genießt er für seine Spezialisierung auf Knie- und Hüftendoprothetik sowie auf gelenkerhaltende Verfahren wie Knorpeltransplantationen und Bandrekonstruktionen. Ein zentrales Anliegen von Prof. Dr. Schräder ist es, Patienten zunächst konservativ, also ohne Operation, zu helfen – und dabei alle modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten individuell und gezielt zu nutzen. Sollte ein operativer Eingriff notwendig sein, steht für ihn stets der Gelenkerhalt im Vordergrund. Dabei kommen minimal-invasive, gewebeschonende Techniken ebenso zum Einsatz wie komplexe rekonstruktive Eingriffe – auch im Bereich der Wechselendoprothetik. Die Klinik in Jugenheim ist auf modernstem medizinischem Niveau ausgestattet und legt Wert auf eine individuelle Behandlung, bei der Diagnostik, Therapie und Nachsorge optimal aufeinander abgestimmt sind.
Mit über 1.200 Gelenkersatzoperationen jährlich, darunter auch viele anspruchsvolle Wechseloperationen, verfügt das Team unter Prof. Dr. Schräders Leitung über eine beachtliche Erfahrung in der Endoprothetik. Die Klinik in Seeheim-Jugenheim profitiert von seiner internationalen Vernetzung und der kontinuierlichen Qualitätskontrolle, wodurch innovative Behandlungsverfahren zeitnah in den klinischen Alltag integriert werden können. Dazu zählt beispielsweise der präzise, robotisch unterstützte und navigierte Gelenkersatz, der langfristig eine verbesserte Funktionalität und eine höhere Lebensdauer der Prothesen ermöglicht. Durch diese konsequente Ausrichtung auf höchste Standards und patientenorientierte Versorgung hat sich Prof. Dr. Schräder weit über die Region hinaus einen exzellenten Ruf erarbeitet.
Zu den einzelnen Abteilungen der Spezialklinik in Jugenheim und welche Erweiterungen für die Zukunft geplant sind, unterhielt sich die Redaktion des Leading Medicine Guide mit Prof. Dr. Schräder. 
Das OrthoCentrum Jugenheim (OCJ) ist eine spezialisierte Einrichtung der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg und Teil der Spezialklinik Jugenheim, die sich auf die interdisziplinäre Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates konzentriert, sowohl operativ als auch konservativ. Organisatorisch ist das OCJ in verschiedene Fachbereiche gegliedert, die von erfahrenen Ärzten geleitet werden.
„Das Orthozentrum wird aktuell komplett umgebaut und soll künftig das Centrum für muskuloskelettale Medizin (CMSM) heißen. Es umfasst dann zwei Standorte: Jugenheim und Groß-Umstadt. An beiden Standorten werden einzelne Departments mit bestimmten Schwerpunkten eingerichtet. In Jugenheim wird das Zentrum als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung geführt, mit Abteilungen für Schmerztherapie, Wirbelsäulenchirurgie, plastische Chirurgie und Rehabilitation. Der Standort in Groß-Umstadt wird als Notfallstandort dienen, mit einer eigenen Notfallchirurgie und einem Alterstraumatologischen Zentrum, sowie ebenfalls Abteilungen für Wirbelsäulenchirurgie und plastische Chirurgie. Zudem wird dort eine orthopädische Klinik als Zweigstelle des Endoprothetikzentrums entstehen. Das Ziel ist, den gesamten Bereich der muskuloskelettalen Erkrankungen unter einem Dach abzudecken – ambulant, stationär und mit Reha. Für die ambulante Reha sind sogar spezielle Zulassungen vorhanden. Durch diese Struktur, mit über 40 Ärzten und 30 Physiotherapeuten, die jährlich mehr als 1200 Endoprothetikoperationen, außerdem zahlreiche Wirbelsäuleneingriffe und plastische Operationen durchführen, wird das Ganze noch moderner organisiert. Diese Department-Struktur schafft eine große medizinische Eigenständigkeit und Verantwortung für die einzelnen Fachbereiche. Für die Patienten bedeutet das eine gezielte, spezialisierte Versorgung. Die Zentralisierung im Zentrum ist ein Schritt in die Zukunft, weil immer mehr Fachärzte sich auf bestimmte Bereiche konzentrieren, was die Behandlung deutlich verbessert. Das Ganze ist auch ein Beispiel dafür, wie eine moderne Krankenhausstruktur aussehen sollte: mehrere Fachdisziplinen unter einem Dach, effizient, spezialisiert und auf höchstem Niveau“, erklärt Prof. Dr. Schräder am Anfang unseres Gesprächs. 
Das OrthoCentrum Jugenheim legt großen Wert auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit, um eine ganzheitliche und individuell abgestimmte Patientenversorgung zu gewährleisten. Dazu sind verschiedene Fachbereiche und Spezialisten organisatorisch eng miteinander vernetzt und arbeiten koordiniert zusammen.
Bereits bei der Aufnahme eines Patienten findet eine umfassende Fallbesprechung statt, bei der Ärzte aus Orthopädie, Unfallchirurgie, Plastischer Chirurgie, Neurochirurgie sowie weitere Fachrichtungen wie Anästhesie, Physiotherapie und Schmerztherapie gemeinsam den optimalen Behandlungsplan erarbeiten. Durch regelmäßige interdisziplinäre Teamsitzungen werden Therapieerfolge kontrolliert, Anpassungen vorgenommen und postoperative Verläufe besprochen, sodass jede Behandlung dynamisch auf die Bedürfnisse des Patienten reagiert. 
„Wenn wir das interdisziplinäre Arbeiten betrachten, was ich auch immer ganz wichtig finde, würde ich das folgendermaßen darstellen: Wir haben täglich gemeinsame Besprechungen, meist am Nachmittag, bei denen die Patienten gemeinsam durchgesprochen werden. Dabei wird geschaut, ob ein Patient für einen anderen Fachbereich relevanter ist oder besser dort versorgt werden kann. Es gibt auch standortübergreifend regelmäßige Abstimmungsgespräche, in denen geklärt wird, ob ein Patient eher für Standort A oder B geeignet ist, oder für Department A oder B. Wenn Patienten bei der Erstanmeldung nicht eindeutig sagen können, was genau sie brauchen – zum Beispiel, ob sie ein neues Knie benötigen oder einfach nur Schmerzen im Bein haben, ohne das genau zu sortieren – gibt es eine allgemeine Schmerzsprechstunde, die als Filter dient. Zudem gibt es eine allgemeine orthopädische Sprechstunde sowie eine Wirbelsäulensprechstunde. Die Oberärzte haben jeweils bestimmte Schwerpunkte, beispielsweise Kinderorthopädie oder Schulterchirurgie, sodass man hier schon vorsondieren kann. Falls in einer dieser Sprechstunden auffällt, dass doch eine andere Fachrichtung oder ein anderer Kollege zuständig ist, greifen wir auf die kurzen Wege in unserem kleinen Haus zurück. Dann wird beispielsweise einfach zum Telefon gegriffen, um den Kollegen anzurufen und zu fragen, ob er sich den Patienten anschauen kann. Das funktioniert hier grundsätzlich sehr gut, weil wir in einem überschaubaren Umfeld arbeiten, auch wenn wir eine große Abteilung sind. So kann man schnell und unkompliziert die beste Versorgung für den Patienten gewährleisten“, macht Prof. Dr. Schräder deutlich.
Darüber hinaus nutzt das OCJ moderne Kommunikations- und Dokumentationssysteme, die den schnellen Austausch von Informationen ermöglichen und Doppeluntersuchungen oder Informationsverluste vermeiden. Physiotherapeuten, Pflegekräfte und Sozialarbeiter sind ebenfalls in den Behandlungsprozess eingebunden, um die medizinische Therapie durch gezielte Rehabilitation und psychosoziale Unterstützung zu ergänzen. Dies stellt sicher, dass nicht nur die akuten Beschwerden behandelt werden, sondern auch die langfristige Mobilität, Schmerzfreiheit und Lebensqualität des Patienten im Fokus stehen. Durch diese umfassende Vernetzung verschiedener Disziplinen gelingt es dem OrthoCentrum Jugenheim, komplexe Krankheitsbilder ganzheitlich zu betreuen und individuell zugeschnittene Therapiekonzepte umzusetzen. 
Die Zertifizierung als „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“ hat für das OrthoCentrum Jugenheim eine große Bedeutung, da sie sowohl die hohe Qualität der Versorgung als auch die umfassende Kompetenz der Klinik in der Endoprothetik bestätigt.
Für Patienten bedeutet diese Auszeichnung, dass sie an einem Zentrum behandelt werden, das besonders strenge Anforderungen an Fachwissen, technische Ausstattung und organisatorische Abläufe erfüllt. So können sie sicher sein, dass die Implantationen von Hüft- und Kniegelenken nach neuesten wissenschaftlichen Standards und mit modernster Technologie durchgeführt werden. Dies erhöht die Sicherheit der Eingriffe, minimiert Komplikationen und verbessert langfristig die Funktionalität und Lebensdauer der eingesetzten Prothesen.
„Es müssen bestimmte Fachkompetenzen vorgehalten werden, zum Beispiel in der Gefäßchirurgie, Intensivmedizin oder Anästhesie, also medizinische Bereiche, die außerhalb der reinen Endoprothetik liegen, aber für den Behandlungserfolg wichtig sind. Zudem ist eine bestimmte Fallzahl erforderlich, die jährlich erfüllt werden muss. Darüber hinaus werden Qualitätskriterien im Ergebnis überprüft, beispielsweise die Anzahl der Komplikationen, die Genauigkeit der postoperativen Röntgenaufnahmen bezüglich der Achsenverhältnisse sowie die Zahl der Patienten, die verlegt werden müssen. Diese Kriterien werden jährlich überprüft. Als wir kürzlich die Rezertifizierung bekommen haben, war es besonders interessant zu sehen, dass unsere Fallzahl innerhalb eines Jahres um über 20 % gestiegen ist. Der Zertifizierer fand das beeindruckend und sagte, das sei sehr selten, und dass wir wohl alles richtig gemacht hätten. Solche Erfolge zeigen, dass sich die harte Arbeit in Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität auszahlt, weil die Patienten am Ende genau das merken. Das Vorbereiten auf eine Rezertifizierung ist eine intensive Zeit, aber auch eine sehr positive. Es ist eine Phase, in der wir uns selbst sehr genau hinterfragen, weil wir ja immer glauben, dass wir eine gute Arbeit leisten. Jetzt müssen wir jedoch anhand strenger Kriterien überprüfen, ob wir wirklich so gut sind, wie wir denken. Dazu werten wir Daten aus, analysieren OP-Zeiten und Zahlen – sowohl mit den Physiotherapeuten, in der Pflege, als auch im ärztlichen Team. Es entsteht eine Art interdisziplinäre Zusammenarbeit, bei der alle Berufsgruppen gemeinsam reflektieren. Am Ende führt das oft zu einem stärkeren Zusammenhalt, was den Patienten nur zugutekommt“, so Prof. Dr. Schräder und führt weiter aus:
„Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Zertifizierung – die festgelegten Kriterien von der Fachgesellschaft – mehr bringt als nur ein Stück Papier. Dass sich das Beschäftigen mit den eigenen Ergebnissen und die kritische Reflexion dadurch verbessern, ist für mich klar. Es führt dazu, dass wir bestimmte Abläufe hinterfragen und kontinuierlich verbessern. Was die Patienten betrifft, so ist eine Nachbefragung verpflichtend. Wir bekommen Patienten von niedergelassenen Kollegen überwiesen, und umgekehrt. Wenn die Patienten zufrieden sind und die Zusammenarbeit positiv bewerten, schicken sie uns auch wieder neue Patienten. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie zufrieden unsere Einweiser mit uns sind. Zudem werden klassische Patientenzufriedenheitsfragebögen ausgewertet, um die Rückmeldungen der Patienten systematisch zu erfassen“. 
Moderne Technologien wie Navigation und minimalinvasive Verfahren spielen im OrthoCentrum Jugenheim eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der Behandlungsergebnisse und der Patientenzufriedenheit.
Hierzu kommentiert Prof. Dr. Schräder: „Es gibt definitiv modernere Ansätze, die wir schon seit vielen Jahren in der Klinik verwenden. Allerdings fallen diese Innovationen derzeit nicht in den Bereich der Zertifizierung, da die Zertifizierungsvorgaben sich vor allem auf Standardprozesse beschränken. Wir haben uns bereits vor mindestens 15 Jahren intensiv mit der Einführung von navigationsgestützten Verfahren und robotischen Systemen in der Knieendoprothetik beschäftigt. Damals waren wir sogar Referenzklinik für erste Versuche in der Robotik. Nach einer längeren Phase, in der die Robotik eher in den Hintergrund trat, setzen wir seit einigen Jahren wieder auf diese Technologie. Wir haben mittlerweile einen Operationsroboter im Einsatz, der regelmäßig für die Knieendoprothetik genutzt wird. Damit können wir die präzise, anatomiegerechte Ausrichtung der Implantate individualisiert umsetzen. Der Roboter macht dabei absolut präzise Fräsarbeiten, die mit einer halbautomatischen Technik möglich sind, was die Ergebnisse noch einmal deutlich verbessert. Diese moderne Technik hat unser Behandlungsspektrum auf ein neues Niveau gehoben. Wir merken schon, dass unsere Patienten subjektiv davon profitieren: Sie können schneller mobil werden, häufig vorzeitig, und die Mobilisation erfolgt schon in den ersten Tagen nach der OP. Wir planen, diese Effekte wissenschaftlich noch weiter zu untersuchen und aufzuarbeiten“ und ergänzt:
„Das bedeutet auch, dass die Patienten bei uns normalerweise nicht lange im Krankenhaus bleiben. Wir arbeiten nach dem sogenannten Fast-Track-Konzept, das in vielen Fachdisziplinen angewendet wird. Ziel ist es, die Patienten frühzeitig selbstständig zu machen, weil sie das in der Regel sehr schätzen und sich ungern abhängig fühlen. Nicht nur beim Gehen, sondern auch beim Waschen oder bei der Hygiene wollen die meisten ihre Selbstständigkeit bewahren. Um das zu erreichen, passen wir die Schmerztherapie, Ernährung und Pflege individuell an, sodass die Liegezeit je nach Genesungsfortschritt variiert. Wenn ein Patient nach drei Tagen fit ist, kann er nach Hause gehen, in eine Reha beziehungsweise Weiterbehandlung, und bei anderen dauert es eben etwas länger. Es besteht keine Vorgabe, dass alle nach einem bestimmten Zeitraum entlassen werden; die Individualität ist uns wichtig. Gerade bei vielen Patienten spielt auch die psychologische Komponente eine große Rolle. Das Gefühl, im Krankenhaus in sicheren Händen zu sein, ist für manche ein entscheidender Punkt, um den Aufenthalt aktiv mitzugestalten. Im internationalen Vergleich ist das deutsche System anders aufgestellt, auch weil andere Länder oft auf ambulante Strukturen setzen oder die Versorgungskultur anders ist. Wir können in Deutschland das System nicht einfach umbauen, ohne die gesamten Begleitstrukturen zu verändern. Das bedeutet, wir brauchen flexible Konzepte, die individuell auf den Patienten eingehen. Das Wichtigste ist, dass wir heute die Betreuung so gestalten können, dass die Bedürfnisse jedes Einzelnen berücksichtigt werden, was sowohl die physische als auch die psychische Seite betrifft“. 
Das OrthoCentrum Jugenheim erweitert sein Leistungsspektrum kontinuierlich, um den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Patientengruppen gerecht zu werden und eine möglichst umfassende Versorgung des Bewegungsapparates zu gewährleisten.
„Wir haben das Kompetenzspektrum in den letzten Jahren deutlich erweitert, wobei einige Neuerungen relativ neu sind, andere schon lange bestehen. So streben wir an, ab dem nächsten Jahr das zertifizierte Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung an beiden Standorten, Jugenheim und Groß-Umstadt, vorzuhalten Zudem haben wir seit dem 1. April eine eigene Schmerzklinik, die inzwischen sowohl ambulant als auch ab dem 1. September stationär zugelassen ist. Das bedeutet, dass Patienten mit chronischen Schmerzen im Bereich der Muskeln und Gelenke künftig stationär in einem interdisziplinären Team behandelt werden können. Dabei steht zunächst die nicht operative, multimodale Therapie im Vordergrund, bei der verschiedene Fachbereiche gemeinsam ein Behandlungskonzept entwickeln und umsetzen. Sollte sich daraus dennoch eine operative Lösung ergeben, kann diese selbstverständlich ebenfalls durchgeführt werden. Ein weiterer neuer Baustein ist die ambulante Reha, die wir jetzt anbieten. Patienten, die beispielsweise eine Operation an Wirbelsäule, Schulter, Knie oder Hüfte hatten, können entweder stationär oder ambulant rehabilitiert werden. Wir wurden mehrfach gefragt, ob wir diese Reha bei uns im Haus durchführen, weil wir bereits sehr gute Physiotherapeuten beschäftigen und die Patienten sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Deshalb haben wir den Antrag gestellt und seit Juli eine Zusage für 20 Plätze für ambulante Rehabilitation bekommen. Die gleichen Physiotherapeuten, die vorher stationär betreut haben, kümmern sich jetzt auch ambulant um die Patienten. Zusätzlich konnten wir einen erfahrenen Reha-Arzt gewinnen, der diese Abteilung seit Anfang Juli leitet, sodass wir eine eigene ärztliche Führung haben und die Verknüpfung zur Physiotherapie sowie zum medizinischen Trainingszentrum sehr gut ist. Das sind die wichtigsten Neuerungen, die im Moment unsere Struktur ergänzen: die Schmerzklinik seit April, die ambulante Reha seit Juli und die Erweiterung des Endoprothetikzentrums auf beide Standorte ab Januar nächsten Jahres“, schildert Prof. Dr. Schräder.
Es gibt 140 Betten in den beiden Standorten. Operativ werden jährlich rund 3.500 Operationen von über 40 Ärzten durchgeführt, und mehr als 30 Physiotherapeuten kümmern sich um die gesamte Patientenversorgung. 
„Unser Einzugsgebiet ist deutlich gewachsen. Wir haben mittlerweile Patienten, die bis zu 100 Kilometer weit anreisen, auch aus Schleswig-Holstein, Berlin oder dem Süden Deutschlands. Das ist kein Zufall: Wir sind bekannt für eine besondere Versorgung und haben in der Regel ein sehr großes Patientengebiet, was zeigt, dass wir in der Region und darüber hinaus wahrgenommen werden. Vor etwa zehn Jahren habe ich hier die Leitung übernommen, und in dieser Zeit hat sich die Leistung in der Endoprothetik allein mehr als verdoppelt. Die verschiedenen Spezialisierungen sind im Laufe der Jahre sukzessive hinzugekommen. Wenn man sich das ansieht, habe ich damals die Wechselendoprothetik eingeführt, danach die Kinderorthopädie, anschließend die Wirbelsäulenoperationen, die plastische Chirurgie und schließlich die Schwerpunkte in Schmerztherapie, Rehabilitation sowie das übergreifende Zentrum für Endoprothetik der Maximalversorgung. Das sind die Entwicklungen, die in den letzten zehn Jahren stattgefunden haben. Ich sage immer, wir sind einst als Kreiskrankenhaus gestartet und sind heute eine standortübergreifende Spezialversorgung im Bereich muskuloskelettale Erkrankungen. Das ist etwas, worauf die Mitarbeiter sehr stolz sein können, das merkt man auch deutlich“, konstatiert Prof. Dr. Schräder, und damit beenden wir unser Gespräch.
Vielen Dank, Professor Dr. Schräder, für die Darstellung Ihrer neu aufgestellten Klinik OrthoCentrum!
