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Erkrankung · Allgemeine Augenheilkunde

Strabismus: Wenn die Augen schielen – Ursachen, Symptome und Behandlung

Hier finden Sie ausgesuchte medizinische Experten und Spezialisten in Kliniken und Praxen für die Diagnose, Behandlung, Operation und Rehabilitation im Bereich Strabismus. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.

Sabine_Schneider.pngChefredakteurinSabine SchneiderStand: ICD-10: H49, H50

Kurzübersicht — das Wichtigste zuerst

Strabismus ist eine Erkrankung bei der ein Auge oder beide Augen nicht korrekt ausgerichtet sind. Das Schielen kann angeboren sein, später auftreten, latent verlaufen oder als sichtbare Form bestehen. Zu den Formen des Strabismus zählen unter anderem Strabismus Convergens, Strabismus Divergens, Strabismus Concomitans und Strabismus Paralyticus. Auch Mikrostrabismus, Heterophorie, manifestes Schielen und sekundäres Schielen können zu den wichtigen Einteilungen gehören. Typische Symptome des Schielens sind eine sichtbare Fehlstellung, Kopfschmerzen, rasche Ermüdung, Unsicherheit beim Sehen und Doppelbilder. Für eine gute Diagnose und Therapie ist der frühe Termin beim Augenarzt entscheidend. Je früher Ärzte das Problem erkennen, desto besser lassen sich Amblyopie, Sehschwäche und Schwachsichtigkeit vermeiden. Ziel jeder Behandlung von Strabismus ist es, die Stellung der Augen zu verbessern und das Zusammenspiel von beiden Augen zu fördern.

Unter dem medizinischen Begriff Strabismus wird im allgemeinen Sprachgebrauch das Schielen verstanden. Gemeint ist damit die Störung des Gleichgewichts der Augenmuskeln. Charakteristisch ist eine Fehlstellung der Augen, bei der die Blickachsen nicht mehr in die gleiche Richtung verlaufen. Ein Auge kann dabei nach innen, außen oder oben abweichen und sichtbar schielend wirken. Je nach Ausprägung betrifft Strabismus nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch das Sehen und die Zusammenarbeit von beiden Augen.

Was ist Strabismus?

Normalerweise sind beide Augen so ausgerichtet, dass sie denselben Punkt fixieren. In der Ferne verlaufen die Bildachsen parallel, in der Nähe bewegen sich die beiden Augen gleichmäßig nach innen.

Beim Schielen ist dieses Zusammenspiel gestört. Ein Auge weicht ab, während das andere das Ziel genauer hält. Diese Abweichung kann nur gering sein oder deutlich sichtbar werden.

Die Spannbreite reicht von einem kaum bemerkbaren Mikrostrabismus bis zu einer ausgeprägten Schielstellung. In manchen Fällen ist nur ein Auge betroffen, in anderen Fällen wechseln sich beide Seiten ab. Ein einseitig auftretendes Schielen ist besonders relevant, weil das Gehirn das Bild aus dem betroffenen Auge auf Dauer ausblenden kann. Wird das schielende Auge langfristig nicht ausreichend genutzt, drohen Amblyopie und verminderte Sehstärke.

Für Betroffene ist nicht nur die Stellung der Augen entscheidend, sondern auch die Funktion. Nur wenn beide Augen gemeinsam arbeiten ist ein stabiles räumliches Sehen möglich. Bei einer länger bestehenden Fehlstellung der Augen ist diese Zusammenarbeit gestört.

Welche Formen von Schielen gibt es?

Die verschiedenen Formen des Schielens unterscheiden Mediziner nach unterschiedlichen Kriterien:

Arten des Strabismus

Beim Schielen unterscheiden Ärzte zunächst zwischen zwei Arten:

  • Der primäre Strabismus: tritt ohne eine weitere Augenerkrankung auf.
  • Der sekundäre Strabismus: das Schielen hat eine andere Erkrankung als Ursache.

Das klinische Erscheinungsbild dient als weiteres Unterscheidungskriterium, um die Art zu definieren.

  • Beim manifesten Strabismus (Begleitschielen) weichen die Blickrichtungen beider Augen ständig voneinander ab. 
  • Beim latenten Strabismus (Heterophorie) handelt es sich oftmals nur um eine Überlastungserscheinung.

Am häufigsten tritt latenter Strabismus (Heterophorie) auf. Diese Fehlstellung bleibt meist unbehandelt, da es oft nur auftritt, wenn das Auge belastet ist. Meist ist das Gehirn aber trotzdem in der Lage, das Schielen durch die geringfügige Störung auszugleichen. Bei nur zehn Prozent der Betroffenen mit latentem Schielen kommt es zu Beeinträchtigungen.

Der Strabismus concomitans (Begleitschielen) und Strabismus paralyticus (Lähmungsschielen) werden hingegen medizinisch behandelt. Das Begleitschielen tritt häufig bereits im Baby- oder Kindesalter auf. 

Beim sogenannten Lähmungsschielen kommt es zu einer Augenmuskellähmung, meist durch eine vorangegangene Entzündung oder Verletzung.

Schielrichtung

Die Mediziner unterscheiden zwischen:

  • Einwärts gerichteten Schielen (Strabismus convergens oder Esotropie), bei dem ein Auge zur Nase gerichtet ist
  • Auswärts gerichtetem Schielen (Strabismus divergens oder Exotropie)

Nach innen gerichteter StrabismusNach innen gerichteter Strabismus @ Alessandro Grandini /AdobeStock

Von den üblichen waagerechten Blickachsenabweichungen gibt es außerdem senkrechte Abweichungen. Der Oberbegriff für diese Form lautet Vertikalotropie. Steht das rechte Auge höher als das linke, sprechen Ärzte von Hypertropie. Befindet sich das linke Auge höher als das rechte, ist von Hypotropie die Rede.

Mit Hilfe einer Strabismus-Therapie kann der Patient die normale Augenstellung häufig wieder erreichen. Das ist notwendig, um beide Seheindrücke der Augen zu einem einzigen Bild zu verschmelzen (Fusion). Durch die Fusion ist das räumliche Sehen erst möglich. Betroffene sehen hingegen häufig Doppelbilder.

Schielende Kleinkinder unterdrücken das stereotype Sehen häufig, indem sie nur ein Auge nutzen. In diesen Fällen kann sich aus dem Strabismus eine weitere Sehschwäche entwickeln. 

Deshalb ist es wichtig, bereits bei Kleinkindern und Babys zu überprüfen, ob ein Schielen der Augen vorliegt. Um so früh wie möglich eine Behandlung einleiten zu können.

Häufigkeit von Schielen

Die Häufigkeit hängt von der jeweiligen Form ab. Latent verlaufende Störungen sind sehr häufig. Viele Menschen haben eine leichte Heterophie, ohne dies im Alltag bewusst zu bemerken. Erst unter Belastung wird ein Auge kurzzeitig schielend oder das Lesen anstrengend.
Sichtbares Schielen im Kindesalter ist seltener, aber medizinisch besonders bedeutsam. Schielen bei Kindern tritt bei etwa 4% aller Kinder auf, häufig zeigt sich die Auffälligkeit bereits in den ersten Lebensmonaten. Ein Kleinkind kann schon früh schielend wirken, besonders wenn ein Einwärtsschielen vorliegt. Das frühkindliche Schielen ist oft angeboren oder entwickelt sich kurz nach der Geburt.
Auch Erwachsene können betroffen sein, vor allem bei Lähmungsschielen. Hier fällt das Schienen oft plötzlich auf, weil zuvor unauffällige Augenstellung bestanden hat.

Ursachen von Schielen

Die Ursache des Schielens ist nicht immer eindeutig festzustellen. Insgesamt gibt es viele Ursachen. Häufig liegt ein Ungleichgewicht der Augenmuskeln vor, dann können beide Augen nicht mehr stabil auf dasselbe Ziel ausgerichtet werden und ein Auge beginnt abzuweichen. Beim Begleitschielen besteht oft eine erbliche Veranlagung. Zusätzlich findet sich häufig eine Fehlseitsichtigkeit. Insbesondere Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit.

Diese Fehlsituation kann dazu führen, dass ein Auge nach innen abweicht und dauerhaft schielend erscheint. Gerade beim frühkindlichen Schielen ist diese Kombination medizinisch relevant.

Beim latenten Schielen ist das Gleichgewicht der Augenmuskeln zwar gestört, die Störung wird aber zunächst ausgeglichen. Unter Belastung reicht diese Kompensation nicht mehr aus, dann zeigt sich das Schielen vorübergehend.

Beim Lähmungsschielen liegen meist andere Ursachen zugrunde. Dazu gehören Entzündungen, Gefäßerkrankungen, Verletzungen, neurologische Prozesse und in seltenen Fällen auch ein Tumor. Das betroffene Auge kann dabei plötzlich deutlich schielend wirken. Dann handelt es sich nicht selten um eine ernst zu nehmende Erkrankung die rasch abgeklärt werden muss.

Symptome des Schielens

Charakteristisch für das Schielen ist die Fehlstellung der Augen. Dadurch richtet sich der Blick der Augen in unterschiedliche Richtungen. Es kommt zum typischen Schielen. 

Ursache ist meistens, dass eine der beiden Augenachsen von der Normalstellung (Parallelstellung) abweicht. Am häufigsten verändert sich die Stellung nach innen oder außen.

Häufig wird das Schielen von weiteren Symptomen begleitet:

  • Brennende oder zitternde Augen
  • Konzentrationsprobleme
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schiefhalten des Kopfs
  • Blinzeln oder Zwinkern
  • Leseschwäche
  • Ungeschicklichkeit beim Greifen von Gegenständen

Treten diese Anzeichen unerwartet auf, können sie auch auf ein späteres Schielen hindeuten.

Die unterschiedlichen Symptome des Schielens hängen zudem von der jeweiligen Form von Strabismus (Schielen) ab:

Heterophorie (latentes Schielen)

Von einer Heterophorie bzw. einem latenten Schielen spricht man, wenn die Augenmuskeln nicht im Gleichgewicht zueinander stehen. Das Gehirn kann dies jedoch ausgleichen und sorgt dafür, dass die beiden Seheindrücke miteinander verschmelzen. 

Ein Schielen der Augen ist somit oftmals nicht wahrzunehmen. Erst durch ungünstige Faktoren wie Ermüdung, Stress, Alkohol, psychische Belastung oder eine allgemeine Erkrankung tritt das Schielen auf.

Bei etwa zehn Prozent der Betroffenen treten Begleitsymptome auf:

  • Kopfschmerzen
  • Rasche Ermüdung
  • Verschwommenes Sehen
  • Doppelbilder

Strabismus concomitans (Begleitschielen)

Beim Strabismus concomitans, dem sogenannten Begleitschielen, ist es dem Betroffenen nicht möglich, das Ungleichgewicht der Augenmuskeln eigenständig auszugleichen

Die Sehachsen beider Augen richten sich nicht automatisch auf dasselbe Objekt. Der unterschiedliche Sichtwinkel bleibt auch bei der Bewegung der Augen bestehen. 

Jedoch kann die Abweichung so geringfügig sein, dass zunächst keine sichtbaren Symptome auftreten und das typische Schielen ausbleibt. Daher erkennen Ärzte den Strabismus concomitans gelegentlich erst spät oder gar nicht.

Begleitet wird der Strabismus concomitans oftmals von einer leichten Weitsichtigkeit. Tritt das Schielen nur bei einem Auge auf, kann dieses Auge zusätzlich an einer Schwachsichtigkeit (medizinisch Amblyopie) leiden. 

Bei dieser Form kann es zudem vorkommen, dass der Betroffene seinen Kopf schief hält oder seine Augen zittern.

Strabismus paralyticus (Lähmungsschielen)

Bei dieser Form des Schielens der Augen fällt einer oder mehrere der äußeren Außenmuskeln eines Auges aus. Je nach Blickrichtung ändert sich dabei auch der Schielwinkel. Durch das plötzliche Auftreten des Schielens der Augen nimmt der Betroffene meist auch die Symptome plötzlich wahr.

Typisch für diese Form von Strabismus ist die Wahrnehmung von Doppelbildern. Meist ist es die Richtung, in der sich das Auge bei intaktem Muskel richtet. Begleitet wird das Schielen häufig von Schwindel bis hin zu Übelkeit. Um die Doppelbilder auszugleichen, halten viele Betroffene den Kopf schief (kompensatorische Kopfschiefhaltung).

Krankheitsverlauf des Strabismus

Der Verlauf von Strabismus richtet sich nach Form, Ursache und Zeitpunkt des Auftretens. Früh erkanntes Schielen lässt sich oft gut beeinflussen. Problematisch ist dagegen unbehandeltes Schielen, insbesondere bei kleinen Kindern. Wenn ein Kleinkind über längere Zeit schielend ist, kann das Gehirn das Bild aus dem betroffenen Auge immer häufiger ausblenden. Daraus entwickelt sich eine Amblyopie und die volle Sehschärfe wird nicht erreicht. Das beidäugige Zusammenspiel bleibt dann eingeschränkt und das räumliche Sehen entwickelt sich nur unzureichend. Deshalb gilt je früher die Störung erkannt wird, desto besser sind die Chancen auf eine gute Entwicklung. Gerade im frühen Kindesalter ist der richtige Beginn der Behandlung entscheidend.

Diagnose des Schielens

Die Diagnose ist manchmal auf den ersten Blick möglich, manchmal aber nur durch gezielte Tests. Für Kinder ist die Vorsorgeuntersuchung besonders wichtig, weil Auffälligkeiten dort häufig erstmals bemerkt werden. Ein Standardverfahren ist der Abdecktest. Dabei wird jeweils ein Auge abgedeckt, um zu prüfen, ob das andere seine Stellung verändert. Beim Aufdecktest wird beobachtet, ob nach dem Freigeben eine Korrekturbewegung erfolgt. So lässt sich unterscheiden ob ein manifest oder latent bestehendes Problem vorliegt.
Der Augenarzt prüft zusätzlich Beweglichkeit, Stellung und Schielwinkel. Außerdem wird untersucht, ob eine Fehlsichtigkeit, eine verminderte Sehschärfe, eine Ampyropie oder ein Mikrostrabismus vorliegen. Diese Abklärung ist die Grundlage für weitere Diagnose und Therapie. Ein früher Termin beim Augenarzt ist deshalb bei jedem auffälligen Schielen sinnvoll.

Behandlung von Strabismus

Bei einem Strabismus im Kindes- oder Kleinkindalter, den Ärzte frühzeitig erkennen, reicht meist eine konservative Therapie. Den Kindern bleibt häufig eine Operation erspart.

Konservative Behandlung von Kindern

In der Regel verschreibt der behandelnde Arzt eine Brille und ein Augentraining.

Im Rahmen der Fusionsschulung lernen die Kinder das Zusammenführen der Doppelbilder.

Mit Hilfe der Okklusionstherapie behandeln Ärzte eine beginnende Sehschwäche. Bei der Okklusionstherapie werden beide Augen abwechselnd mit einem Pflaster abgedeckt. Das Pflaster bleibt über einen gewissen Zeitraum auf dem Auge kleben. Durch diese Anwendung wird das schwache Auge gezwungen, mehr zu leisten.

Mit dieser Form der Therapie gelingt es Kindern gutes Sehen zu erlernen und das Schielen der Augen zu verlernen. Meist bleiben Kinder mit einer schiel-bedingten Sehschwäche etwa bis zum zwölften Lebensjahr in Behandlung.

Okklusionstherapie bei StrabismusOkklusionstherapie bei Strabismus @ kucheruk /AdobeStock

Konservative Behandlung von Erwachsenen

Auch Erwachsene, die unter Begleitschielen leiden, erhalten eine Therapie, die das Stereosehen unterbindet und die volle Sehschärfe wiederherstellt. 

Sieht der Betroffene Doppelbilder, erhält er häufig eine Prismenbrille. Diese hat auf einem Brillenglas eine matte Folie. Das hilft, den Einfall der Lichtstrahlen zu verändern und das Stereosehen zu vermeiden. 

Auch Erwachsene erhalten häufig eine Fusionsschulung. Diese Form der Therapie kann bewirken, dass sich die Augenstellung normalisiert und das Schielen nicht mehr offensichtlich ist.

Beim Lähmungsschielen hingegen, dem Strabismus paralyticus, müssen Ärzte die Ursache der Augenlähmung behandeln.

In seltenen Fällen kann sich die Lähmung der Augenmuskeln auch ohne Behandlung zurückbilden. Das Problem bei dieser Form ist, dass der eigentliche Auslöser oft nicht diagnostiziert werden kann. 

Das erschwert die Behandlung, die sich meist nach der Ursache richtet. Manchmal bleibt das Schielen der Augen trotz Behandlung bestehen. In solchen Fällen erhält der Patient Prismengläser, die das Doppeltsehen aufheben.

Besteht das Schielen der Augen trotz Behandlung länger als sechs Monate, empfehlen Ärzte eine Operation.

Operation am Auge: Schielen bei Kindern behandeln

Reicht eine konservative Behandlung nicht aus, ist eine Operation notwendig, um die Augen wieder in Parallelstellung zu bringen. Ein operativer Eingriff kann auch aus kosmetischen Gründen oder aufgrund der seelischen Belastung erfolgen. Die Operation wird bei Kindern meist unter Vollnarkose durchgeführt, bei Erwachsenen reicht häufig eine lokale Betäubung aus.

Bei der Schieloperation (Strabismus-Operation) nimmt der Chirurg Einfluss auf die Mechanik, die Beweglichkeit und die Augenstellung. Dadurch kann sich das Schielen der Augen zwar ausgleichen, ein Rückfall ist jedoch möglich.

Vorbeugung

Direkt vorbeugen lässt sich Schielen nicht. Wichtig ist aber frühe Zeichen rasch ernst zu nehmen. Eltern sollten darauf achten, ob ein Auge wiederholt schielend entwirkt, ob das Kind den Kopf schief hält oder Schwierigkeiten hat Gegenstände sicher zu fixieren. Entscheidend ist auch Fälligkeiten früh erkennen und zu behandeln. Regelmäßige Kontrollen und eine konsequente Abklärung beim Augenarzt helfen Spätfolgen zu vermeiden. So sinkt das Risiko für Amplyopie, Sehschwäche, verminderte Sehschärfe und dauerhaftes Schielen.

Häufige Fragen

Was ist Strabismus?

Stabismus ist der medizinische Fachbegriff für Schielen. Dabei legt eine Fehlstellung der Augen vor so dass beide Augen nicht exakt auf denselben Punkt ausgerichtet sind.

Ist Schielen bei Kindern gefährlich?

Schielen bei Kindern sollte immer ernst genommen werden. Bleibt ein Auge über längere Zeitschielend, kann sich eine Amblyopie mit Schwachsichtigkeit entwickeln.

Kann latentes Schielen Beschwerden machen?

Ja beim latenten Schielen oder beim latenten Strabismus können Kopfschmerzen, Ermüdung, unscharfes Sehen und gelegentlich Doppelbilder auftreten, vor allem unter Belastung.

Wann muss ein Augenarzt aufgesucht werden?

Ein Termin beim Augenarzt ist sinnvoll sobald ein Auge sichtbar schielend wirkt, das Kind auffällig den Kopf hält oder plötzlich Doppelbilder auftreten.

Wie läuft die Behandlung von Strabismus ab?

Die Behandlung von Strabismus kann aus Brille, Okklusion, Sehtraining und bei Bedarf einer Operation bestehen. Welche Behandlung passend ist richtet sich nach Ursache und Alter.

Kann unbehandeltes Schielen folgen haben?

Unbehandeltes Schielen kann vor allem in Kindesalter zu verminderter Sehschärfe und gestörten beidäugigem Sehen führen.

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Über den Fachautor

Sabine Schneider

Sabine Schneider – medizinische Fachautorin: Entdecken Sie fundierte Fachbeiträge und medizinische Expertise im Leading Medicine Guide.

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