Prof. Dr. med. Martin Wachowski zählt zu den führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Kniechirurgie, Knieendoprothetik und Sportorthopädie. Durch seine langjährige Erfahrung und umfassende Expertise in der Behandlung von Knieerkrankungen und -verletzungen hat er sich weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Besonders in der Endoprothetik genießt er einen exzellenten Ruf und ist bekannt für seine innovativen Ansätze in der Knorpelchirurgie sowie für seine Spezialisierung auf minimal-invasive Verfahren. Zu seinen Behandlungsschwerpunkten gehören die Versorgung von Kreuzbandrissen, Kniescheibeninstabilitäten und Arthrose. Dabei setzt Prof. Dr. Wachowski auf modernste medizinische Verfahren, darunter Knorpelzelltransplantationen sowie minimal-invasive Eingriffe wie die MPFL-Augmentation und die Trochleaplastik. Seine Behandlungsansätze basieren auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die er aktiv weiterentwickelt, um seinen Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten.
Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert sich Prof. Dr. Wachowski intensiv in der wissenschaftlichen Forschung. Mit zahlreichen Veröffentlichungen und einer fundierten Expertise in der Biomechanik des Kniegelenks hat er einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der orthopädischen Chirurgie geleistet. Sein Ziel ist es, innovative Forschungsergebnisse direkt in die Patientenversorgung zu integrieren und so fortschrittliche Behandlungsmethoden in die Praxis umzusetzen. In der Praxis DUO – Duderstädter Unfallchirurgie und Orthopädie hat Prof. Dr. Wachowski ein Zentrum geschaffen, das sich durch eine hochqualifizierte medizinische Versorgung und eine individuelle Betreuung seiner Patienten auszeichnet. Die Praxis ist eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Knieerkrankungen, -verletzungen oder sportmedizinischen Problemen. Hier kommen modernste Behandlungsmethoden zum Einsatz, sei es zur Rehabilitation nach Sportverletzungen oder zur langfristigen Versorgung chronischer Gelenkerkrankungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und weiteren Spezialisten, um Patienten eine ganzheitliche Betreuung zu bieten. Neben der chirurgischen Behandlung legt Prof. Dr. Wachowski großen Wert auf eine umfassende Beratung und Aufklärung, damit jede Therapie individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist. Durch seinen innovativen Ansatz, seine wissenschaftliche Kompetenz und seine patientenorientierte Arbeitsweise hat sich Prof. Dr. med. Martin Wachowski als anerkannter Experte in der Kniechirurgie etabliert. Seine Praxis DUO genießt einen exzellenten Ruf als führendes Zentrum für Kniechirurgie und Sportorthopädie.
Die Redaktion des Leading Medicine Guide sprach mit dem Knieexperten über die hohe Expertise in seiner Praxis.
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Foto: v.l.n.r.: Dr. med. Peter Müller, Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Prof. Dr. Martin Wachowski, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Sebastian Höller, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Das Kniegelenk ist eines der komplexesten und meistbelasteten Gelenke des menschlichen Körpers. Es ermöglicht Beweglichkeit, Stabilität und trägt wesentlich zur Mobilität im Alltag sowie im Sport bei. Doch Verletzungen, Verschleißerscheinungen oder angeborene Fehlstellungen können zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Ob akute Sportverletzungen wie Kreuzbandrisse, fortschreitende Arthrose oder der Bedarf an einem künstlichen Gelenkersatz – eine präzise Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie sind entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung. In solchen Fällen ist es essenziell, sich an ein erfahrenes Ärzteteam zu wenden, das auf Kniechirurgie, Endoprothetik und Sportorthopädie spezialisiert ist.
„Die Praxis DUO in Duderstadt kann vor allem auf dem Gebiet der Schulter- und Kniechirurgie das komplette Portfolio anbieten. Ob dies kleine Operationen im Kniebereich am Meniskus oder in der Schulter bei einer Impingement-Problematik sind – natürlich bieten wir auch die ganze Bandbreite an konservativen Therapien an. Wenn konservative Therapien nicht helfen, führen wir auch komplexe Operationen durch, stabilisieren die Gelenke, ersetzen Knorpel oder implantieren Teil- oder Voll-Prothese. Wir haben die Möglichkeit, ambulant bei uns in der Praxis zu operieren, wo die Kollegen der Anästhesie dazukommen, und darüber hinaus sind wir sowohl im nahe gelegenen St. Martini Krankenhaus als auch in der Universitätsmedizin Göttingen aktiv, bei denen ambulante oder stationäre Eingriffe durchgeführt werden können. Persönlich ist es mir wichtig, dass man sich auf bestimmte Kernbereiche konzentriert und darin dann das komplette Portfolio mit allen Kernkompetenzen anbieten kann. Es ist nicht ausreichend, wenn man nur eine oder zwei Optionen zur Verfügung hat. Denn nur wenn man die gesamte Auswahl hat, kann man auch frei wählen, was tatsächlich für den jeweiligen Patienten am besten ist und trifft nicht eine Entscheidung aus Mangel an Alternativen“, so Professor Dr. Wachowski zum Beginn unseres Gesprächs.
Die moderne Kniechirurgie bietet heute zahlreiche innovative Behandlungsmöglichkeiten, um Knorpelschäden nachhaltig zu therapieren und die Gelenkfunktion bestmöglich zu erhalten.
Besonders die Knorpelzelltransplantation und minimal-invasive Eingriffe haben sich als schonende und effektive Methoden etabliert. Während die Knorpelzelltransplantation körpereigene Zellen nutzt, um geschädigtes Gewebe gezielt zu regenerieren, ermöglichen minimal-invasive Techniken präzisere Eingriffe mit geringerer Belastung für den Patienten. Diese Verfahren verkürzen nicht nur die Heilungszeit, sondern tragen auch dazu bei, den natürlichen Gelenkerhalt langfristig zu sichern. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, ist es entscheidend, auf ein erfahrenes Ärzteteam zu vertrauen, das modernste Methoden mit individueller Therapieplanung kombiniert.
„Was die Knorpelchirurgie betrifft, sind wir in der Praxis DUO sehr gut aufgestellt und bieten neben der klassischen Knorpelzelltransplantation auch das Verfahren des ,Minced Cartilage´ an, eine Knorpeltransplantation, die einzeitig ist. Das heißt, dass die Behandlung in nur einer Sitzung erfolgt. Hier haben wir die Möglichkeit, die Therapie sowohl im Uniklinikum als auch im St. Martini durchzuführen. Die klassische Knorpelzelltransplantation bieten wir in der Universität schon seit vielen Jahren an. Dieses zweizeitige Verfahren ist bereits seit Jahren hochgradig erprobt und erforscht. Gerade bei jungen und sportlich engagierten Menschen ist dies ein Verfahren, das erwiesenermaßen zu sehr guten Ergebnissen führt“, macht Prof. Dr. Wachowski deutlich.
Das Minced-Cartilage-Verfahren ist eine Knorpeltransplantation zur Behandlung von Knorpeldefekten im Knie. Dabei werden körpereigene Knorpelzellen entnommen, während der Operation mit eigenen Blutbestandteilen angereichert und in den geschädigten Bereich transplantiert. Der minimal-invasive Eingriff verkürzt die Heilungszeit und ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung der Beweglichkeit. Besonders geeignet ist die Methode für jüngere, aktive Patienten mit mittelgroßen Knorpeldefekten, kann aber auch bei älteren erfolgversprechend sein.
In der modernen Medizin spielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit eine zentrale Rolle, um Patienten bestmöglich zu versorgen. Komplexe Erkrankungen und Verletzungen erfordern oft das Fachwissen verschiedener medizinischer Disziplinen, um eine ganzheitliche Diagnose und eine individuell abgestimmte Therapie zu gewährleisten.
Besonders in der Orthopädie, der Endoprothetik und der Sportmedizin ist die enge Kooperation zwischen Chirurgen, Radiologen, Physiotherapeuten und weiteren Fachbereichen entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung und eine schnelle Rehabilitation. Durch den Austausch von Wissen und Erfahrung kann die bestmögliche Therapie für jeden Patienten entwickelt und umgesetzt werden.
„Wir haben beispielsweise engmaschige Kontakte zu den Rehabilitationskliniken in der Nähe, mit denen wir uns bei Bedarf auch gerne austauschen. Auch besteht Kontakt zu einem ambulanten Rehabilitationszentrum, zu dem vor allem die jüngeren Patienten und die Sportler hingehen, ob vor oder nach einer Operation oder während einer konservativen Behandlung. Wenn es grundsätzlich um operative Behandlungen geht, ist der Austausch und die Organisation mit dem St. Martini Krankenhaus ganz hervorragend, auch weil aufgrund der Übersichtlichkeit des Hauses die Wege kurz sind. Und auch durch die enge Kooperation mit der Universitätsmedizin haben wir natürlich eine umfassende fachliche Unterstützung, da man bei komplexen Behandlungen alle benötigten Fachrichtungen hinzuziehen kann. So können wir dann gemeinsam für den Patienten das richtige Setting wählen und andere Teildisziplinen hinzuziehen, zum Beispiel mit Rheumatologen, Kardiologen oder Internisten. Auf diese Weise haben die Patienten immer den richtigen Behandler an ihrer Seite“, erläutert Prof. Dr. Wachowski.
Seit 1. Januar 2025 bereichert Dr. Sebastian Höller das Team in der Praxis DUO in Duderstadt. Der Facharzt für Orthopädie ist spezialisiert auf die rekonstruktive Schulter- und Kniechirurgie sowie Sportorthopädie.
„Dr. Sebastian Höller ist bereits seit über sieben Jahren in der Universität Göttingen in der Knie- und Schulterchirurgie engagiert, wo wir auch schon viel gemeinsam operiert und gearbeitet haben. Unsere Zusammenarbeit ergänzt sich hervorragend. Dr. Höller, der auch zertifizierter Kniechirurg und D-Arzt (Arzt für Arbeitsunfälle) ist, engagiert sich sowohl persönlich als auch als Arzt vor allem im Sportwesen und betreut schon seit langem die Sportlersprechstunde in der Universität und hierbei speziell die Basketballer von der BG 74, dem Basketballteam der ersten Liga aus Göttingen. In der Praxis DUO wird von ihm ebenfalls eine Sportlersprechstunde angeboten“, erzählt Prof. Dr. Wachowski und berichtet von seinem Tun in der Praxis:
„Wenn ein Patient zu mir kommt, ist es für mich zunächst wichtig, genau zu verstehen, was genau sein Problem ist. Denn manche Patienten kommen mit einem MRT-Befund und erklären, dass sie an der und der Stelle zum Beispiel einen Knorpelschaden hätten. Doch für mich ist zunächst nicht der Befund entscheidend. Denn wichtig ist, erst einmal zu hören, wie der Patient mit seinen eigenen Worten sein Problem und seine Beschwerden beschreibt. Nur so kann ich erfahren, wo der Patient steht, auch was seine Ansprüche betrifft und was er dann dafür braucht. Am Ende ist ein Befund der Bildgebung (MRT oder Röntgen), der erhoben wurde, gar nicht relevant, da der Bedarf eines jeden Menschen ganz unterschiedlich ist und die führenden Beschwerden manchmal nicht von einem offensichtlichen Befund in der Bildgebung ausgehen müssen. Weiterhin ist es entscheidend, sich sehr viel Zeit zu nehmen, den Patienten vernünftig zu untersuchen, und dann erst ist eine Bildgebung als letztes Puzzlestück an der Reihe, um nach und nach eine Diagnose und die Lösung für das Problem zu entwickeln. Mir ist es besonders wichtig, dem Patienten jeden Schritt ausführlich zu erklären und ich möchte ihn in das gesamte Tun einbeziehen. Denn der Patient sollte vollständig nachvollziehen und verstehen können, was genau der Auslöser der Problematik ist. Nur so kann auch der Patient selbst sich Gedanken dazu machen, wo sein Ziel liegt. Und für dieses dann definierte Ziel müssen auch die verschiedenen Optionen ausführlich besprochen und diskutiert werden, um dann gemeinsam einen Weg zu einer Entscheidung zu finden, die am Ende aber einzig und allein der Patient trifft“.
Revisionsoperationen in der Knie- und Schulterchirurgie sind anspruchsvolle Eingriffe, die erforderlich werden, wenn eine Erstoperation nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat oder Komplikationen wie Implantatlockerungen, Infektionen oder erneute Verletzungen auftreten.
Für den behandelnden Arzt stellen diese Eingriffe eine besondere Herausforderung dar, da er nicht nur die ursprüngliche Problematik berücksichtigen, sondern auch mit veränderten anatomischen Strukturen, Narbengewebe und möglichen Knochendefekten umgehen muss. Eine präzise Planung, individuell angepasste Implantate und modernste Operationstechniken sind entscheidend, um die Gelenkfunktion bestmöglich wiederherzustellen und den Patienten eine langfristige Verbesserung ihrer Mobilität und Lebensqualität zu ermöglichen.
„Wir haben in unserer Praxis häufig Patienten, die eine Revision benötigen und uns auch wegen einer Zweitmeinung aufsuchen. Meist liegt dann eine komplexe Situation vor, und man muss genau prüfen, ob eine erneute Operation auch tatsächlich das Problem lösen würde, was unter Umständen auch neue Risiken mit sich bringen kann, oder ob man sich mit dem Problem unter Umständen besser arrangieren kann. Nicht immer ist eine erneute Operation die bessere Lösung. Es ist für jeden Patienten grundsätzlich wichtig, sich dort behandeln zu lassen, wo die Fallzahlen und die Expertise hoch sind. Patienten sollten aber noch besser aufgeklärt werden, speziell wenn es um komplexe Gelenkprobleme geht, und sie sollten auch bereit sein, im Zweifelsfall weite Strecken zu fahren, um genau den Spezialisten zu bekommen, den sie auch brauchen. Gleichzeitig muss die Logistik verbessert werden, damit Patienten problemlos weitere Strecken zurücklegen können, ohne die Kosten für lange Anfahrten vollständig selbst tragen zu müssen,“, verdeutlicht Prof. Dr. Wachowski und äußert weitere Wünsche für die Zukunft:
„Gut wäre eine grundsätzlich bessere Verzahnung von Vorbehandlung, Kernbehandlung und Nachbehandlung. Hier braucht man entsprechend gute Ansprechpartner. Leider ist es oft so, dass der Patient zur Rehabilitation oder Physiotherapie geschickt wird, und dann hört man nichts mehr. Auch müssen Patienten viel zu lange auf nötige Termine warten, und manchmal werden sie in einer Reha oder Physiotherapie nicht 100%ig optimal behandelt – hier müsste der Austausch zum Beispiel auch zwischen Arzt und Reha verbessert und engmaschiger werden“. Und damit schließen wir unser Gespräch.
Herzlichen Dank, Herr Professor Dr. Wachowski für diesen spannenden Einblick in Ihre Arbeit in der Praxis DUO in Duderstadt!