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Erkrankung · Neurologie

Restless Legs Syndrom (RLS): Ursachen, Symptome und Behandlung bei unruhigen Beinen

Hier finden Sie ausgesuchte medizinische Experten und Spezialisten in Kliniken und Praxen für die Diagnose, Behandlung, Operation und Rehabilitation im Bereich Restless-Legs-Syndrom. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.

Sabine_Schneider.pngChefredakteurinSabine SchneiderStand: ICD-10: G25.81, M70.5

Kurzübersicht — das Wichtigste zuerst

Das Restless-legs-Syndrom (RLS) ist eine neurologische Erkrankung, die durch Missempfindungen in den Beinen und einem starken Bewegungsdrang der Beine gekennzeichnet ist. Die Beschwerden treten überwiegend am Abend oder in der Nacht auf und werden durch Bewegung häufig gelindert. Die genauen Ursachen sind trotz intensiver Forschung noch nicht vollständig geklärt. Neben einem ideopathischen RLS können auch Eisenmangel, die Folge einer anderen Erkrankung, Schwangerschaft oder die Einnahme bestimmter Medikamente die die Beschwerden auslösen. Die Diagnose RLS basiert vor allem auf einer ausführlichen Anamnese, einer neurologischen Untersuchung sowie Laborwerten wie Eisenwerten im Blut (Ferritin). Bei unklarer Ursache kann zusätzlich ein Schlaflabor mit Polysomnographie sinnvoll sein. Je nach Ausprägung reichen Selbsthilfemaßnahmen bis hin zur medikamentösen Behandlung mit L-Dopa Levodopa, Dopaminagonisten oder Gabapentin oder Pregabalin.

Wer kennt es nicht; das Kribbeln in den Beinen während langer Zugfahrten oder nach einer langen Besprechung im Büro? Meist verschwindet dieses Gefühl nach kurzer Zeit wieder. Bei Menschen mit Restless Legs halten die Beschwerden jedoch an oder treten immer wieder auf. Das Restless-legs-Syndrom (RLS), auch Syndrom der unruhigen Beine genannt, ist eine neurologische Erkrankung, die mit Missempfindungen, einem ausgeprägten Bewegungsdrang und weiteren Beschwerden einhergeht. Die Symptome des Restless-Legs-Syndroms zeigen sich vor allem abends und nachts, wenn der Körper zur Ruhe kommt und können den Schlaf der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.

Dem folgenden finden Sie ausführliche Informationen über die Erkrankung, ihre Ursachen, die Diagnos, die Behandlung des RLS sowie erfahrene Spezialisten aus der Neurologie.

Was ist das Restless-Legs-Syndrom? Definition der neurologischen Erkrankung

Der offizielle Name der Erkrankung lautet Restless-Legs-Syndrom (RLS) oder Syndrom der unruhigen Beine. Charakteristisch für das Restless Legs Syndrom sind Bewegungsstörungen und Missempfindungen, die einen starken inneren Bewegungsdrang auslösen. Die Betroffenen verspüren den Drang ihre Beine ständig zu bewegen. Da sich die Beschwerden durch Bewegung meist darauf bessern oder zumindest deutlich gelindert werden. Vor allem die Beine sind betroffen, seltener treten die Beschwerden auch an den Armen auf.

Das Restlesss-Legs-Syndrom zählt zu den häufigsten neurologischen Bewegungsstörungen. Die deutsche Restless Legs Vereinigung geht von mehreren hunderttausend Betroffenen in Deutschland aus.  Auch die deutsche Gesellschaft für Neurologie sowie die Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin weisen darauf hin, dass die Erkrankung häufig unerkannt bleibt und erst spät diagnostiziert wird.

Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft beschreibt das RLS als chronisch verlaufende Störung des Nervensystems. Obwohl die genauen Ursachen bislang nicht vollständig geklärt sind sprechen zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse für genetisch bedingte Einflüsse sowie Veränderungen von Dopamin im Gehirn. Deshalb gilt das Restless Legs Syndrom heute als eigenständige neurologische Erkrankung.


Ursachen und Risikofaktoren beim Lestless-Legs-Syndrom

Primäres RLS: Gene und Stoffwechsel 

Rund sechzig Prozent aller Patienten leiden am idiopathischen RLS. Beim primären RLS ist es eine eigenständige Grunderkrankung. Die Forschung im Zusammenhang mit der primären RLS steht noch ziemlich am Anfang. Bisherige Erkenntnisse zeigen, dass es sich um eine neurologische Erkrankung handelt.

Als Ursache gehen Forscher von einer genetisch bedingte Disposition aus, da die Krankheit oft mehrere Familienmitglieder in verschiedenen Generationen betrifft. Betroffene berichten über erste Symptome vor dem 30. Lebensjahr. Ärztliche Hilfe wird jedoch häufig erst zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr in Anspruch genommen, wenn der Leidensdruck zunimmt und die Beschwerde den Alltag erheblich einschränkt.

Jedoch fanden die Wissenschaftler bei RLS-Betroffenen bisher keine spezifischen Veränderungen in der Gehirnstruktur.

Darüber hinaus gehen Wissenschaftler davon aus, dass eine Störung des Dopaminstoffwechsels, beziehungsweise von Dopamin im Gehirn eine wesentliche Rolle spielt. Darauf weist unter anderem die gute Wirksamkeit dopaminerger Medikamente hin. Auch Veränderungen des Eisenstoffwechsels werden diskutiert, weshalb insbesondere die Eisenwerte (Ferritin) regelmäßig kontrolliert werden sollten.

Sekundäres RLS: Vorerkrankungen und besondere Lebensumstände


Vierzig Prozent der RLS-Patienten entwickeln ein sekundäres (symptomatisches) Restless Legs Syndrom. Das bedeutet, dass RLS in Zusammenhang mit anderen Krankheiten steht.

Mögliche Ursachen sind:

  • Vorerkrankungen, wie etwa Nierenerkrankungen oder Schilddrüsenerkrankungen, auch Rheuma
  • Eisenmangel
  • Schwangerschaft
  • Einnahme bestimmter Arzneimittel, wie zum Beispiel gegen Depressionen oder zur Schilddrüsentherapie
Auch die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente kann die Beschwerden verstärken oder erstmals auslösen. Hierzu zählen unter anderem Antidepressiva, Neuroleptika sowie einzelne Medikamente zur Behandlung anderer Erkrankungen .   Besteht der Verdacht auf ein sekundäres RLS, sollte die zugrunde liegende Ursache gezielt behandelt werden. Häufig bessern sich die Beschwerden deutlich oder verschwinden vollständig, sobald die auslösende Erkrankung erfolgreich therapiert wurde. Betroffene sollten Medikamente jedoch niemals eigenständig absetzen sondern die weitere Einnahme immer mit dem behandelten Arzt besprechen.

Die Symptome des Restless-Legs-Syndroms: Kribbeln, Missempfindungen, unruhige Beine und Schlafstörungen

Betroffene beschreiben ihre Beschwerden sehr unterschiedlich.

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Symptome:

  • Ein starker Bewegungsdrang mit Gefühlen von Kribbeln, Ziehen oder Reißen in den Beinen, vor allem am Abend und in der Nacht.
  • Die Empfindungen treten einseitig oder beidseitig auf.
  • Selten sind die Arme betroffen.
  • Schmerzen spürbar in Armen oder Beinen
  • deutliche Besserung durch Bewegung

Symptome zeigen sich meistens abends und nachts, sobald der Körper zur Ruhe kommt. Die Folgen sind Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Erschöpfungszustände.

Beschwerden treten auch tagsüber auf. Langes Sitzen, wie bei Flugreisen, Theaterbesuchen oder Kongressen können RLS-Symptome auslösen.

Dieser Umstand führt zu einer großen psychischen Belastung. RLS-Patienten vermeiden Situationen, die längeres Sitzen erfordern. Schlaflose Nächte lösen Angst vor dem Zubettgehen aus. Der psychische Stress kann die Schlaflosigkeit verstärken. Ein Teufelskreis.

Je nach Schweregrad vermindert das Restless Legs Syndrom die Lebensqualität enorm. Die psychische Belastung mündet im schlimmsten Fall in eine Depression.

Zusätzlich leiden viele Betroffene unter periodischen Beinbewegungen im Schlaf, auch periodic limb Movements (PLMS) genannt. Diese unwillkürlichen Beinbewegungen können den Schlaf der Betroffenen zusätzlich stören und bleibenden selbst häufig unbemerkt. Oft berichten erst Partner oder Angehörige über die nächtlichen Bewegungen.

Die Beschwerden können jedoch auch tagsüber auftreten. Längeres Sitzen während Flugreisen, Bsuchen im Kino oder bei Kongressen reicht oftmals aus um den Bewegungsdrang erneut auslösen.

Die Beschwerden ähneln teilweise anderen Erkrankungen. Gerade bei ähnlichen Symptomen, wie Polyneuropathien und Muskel- oder Gefäßerkrankungen sind deshalb sorgfältige Untersuchungen wichtig, um Fehldiagnosen zu vermeiden und die Symptome lindern.

Schlafende Frau mit Restless Legs Syndrom
Bei vielen Patienten kommt es zu unwillkürlichen Beinbewegungen im Schlaf, die Einschlaf-, und Tiefschlafphase beeinträchtigen @ Andrey Popov /AdobeStock

Die Diagnose bei RLS: Wie wird das Restless Legs Syndrom diagnostiziert?

Bis ein Betroffener die eindeutige Diagnose für seine Beschwerden erhält, vergeht meist einige Zeit. Die erste Anlaufstelle ist in der Regel der Hausarzt. Dieser untersucht den Patienten umfassend. Findet sich keine andere Erklärung für die vorliegenden Symptome, überweist der Hausarzt den Patienten an einen Facharzt der Neurologie.

Vor der Diagnose RLS führen Arzt und Patient meist ein intensive Anamnese. Der Arzt fragt gezielt nach den typischen Symptomen, dem zeitlichen Auftreten der Beschwerden sowie danach, ob sich diese durch Bewegung bessern. Ebenso wird erhoben, ob weitere Familienmitglieder betroffen sind oder Begleiterkrankungen vorliegen.

Zur Diagnose führen meist diese Begleiterscheinungen:

  • Patienten klagen über Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit.
  • Besonders am Abend oder Nacht beziehungsweise in Ruhe wird der Bewegungszwang stärker.
  • Das nahe Umfeld klagt über die Symptome des Patienten (Schlafstörung und Müdigkeit).

Nach dem Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erfolgt anschließend eine neurologische Untersuchung um andere Erkrankungen mit ähnlichen Beschwerden auszuschließen. Da verschiedene Krankheitsbilder ähnliche Symptome verursachen können sind sorgfältige Untersuchungen wichtig, um Fehldiagnosen zu vermeiden.

Ergänzend werden Laboruntersuchungen durchgeführt, da beispielsweise die Eisenwerte im Blut eine wichtige Rolle spielen, da ein Eisenmangel die Beschwerden auslösen oder verstärken kann.

Bei uns klarer Ursache, ungewöhnlichem Verlauf oder Verdacht auf weitere Schlafstörungen kann eine Untersuchung im Schlaflabor sinnvoll sein. Dort wird mit Hilfe einer Polysomnographie der Schlaf aufgezeichnet. Dabei lassen sich unter anderem periodische Beinbewegungen im Schlaf (PLMS, Periotic Limp Movement) nachweisen, die häufig gemeinsam mit RLS auftreten und den Schlaf zusätzlich beeinträchtigen.

Im Einzelfällen kann außerdem ein L-Dopa-test durchgeführt werden. Bessern sich die Beschwerden nach der Gabe von Levodopa unterstützt dies eine klinische Diagnose. Entscheidend bleibt jedoch immer die Gesamtheit der Beschwerden und Untersuchungsergebnisse.

Behandlung des Restless-Legs-Syndroms: Welches Medikament sorgt für Linderung?

Die Behandlung des RLS richtet sich nach der Stärke der Beschwerden sowie nach möglichen Ursachen besteht lediglich eine leichte Symptomatik, können bereits einfache Maßnahmen zur Linderung beitragen.

Selbsthilfe bei leichten Beschwerden

Leichte Formen des Restless Legs Syndroms kann der Betroffene selbst in den Griff bekommen. 

Hier einige Hinweise zur Selbsthilfe:

  • Sorgen Sie für ausreichende, jedoch mäßige körperliche Bewegung.
  • Meiden Sie schwere körperliche Arbeit.
  • Probieren Sie kalte Fußbäder.
  • Massieren Sie betroffene Arme, Füße und Beine.
  • Machen Sie Kniebeugen.
  • Verzichten Sie auf Kaffee und Alkohol.
  • Meiden Sie Hitze, zum Beispiel Sauna.

In jeder Region gibt es Selbsthilfegruppen. Dort können sich Menschen über ihre Erkrankung austauschen, sich gegenseitig Mut zusprechen und aktuelle Informationen über ihr RLS teilen. Eine Selbsthilfe-Koordinationsstelle gibt Ihnen Auskunft, in welcher Stadt sich die nächstgelegene RLS-Gruppe trifft.

Wenn Sie wegen der Symptome nicht mehr Ihren täglichen Pflichten nachkommen können, dann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Er wird mit Ihnen über eine medikamentöse Therapie sprechen.

RLS-Therapie mit Medikamenten bei ausgeprägten Symptomen

Reichen die genannten Maßnahmen nicht aus, um Ihre Beschwerden merklich zu lindern, bedarf es einer medikamentösen Therapie. Ein Neurologe wird zusammen mit Ihnen ein passendes Mittel auswählen und die Dosierung festlegen.

Folgende Therapiemöglichkeiten stehen meist im Zentrum:

  1. Die erste Wahl liegt in einer dopaminergen Therapie. Der Patient nimmt L-Dopa ein. Dabei handelt es sich um eine Aminosäure. Der menschliche Körper stellt daraus die Botenstoffe Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin her. Diese Stoffe sind wichtige Neurotransmitter, die den Gehirnstoffwechsel beeinflussen. Alternativ dazu setzt die Medizin Dopaminagonisten ein. Der Gehirnstoffwechsel und neuronale Aktivität spielen bei RLS eine Rolle. 
  2. Die zweite Möglichkeit besteht in der Behandlung mit Opiaten. In der Regel verordnet der Neurologe kurzzeitig wirksame Arzneien. Nur in besonders schweren Fällen greift er auf Medikamente mit Langzeitwirkung zurück.
  3. Als dritte Option gilt die Therapie mit Anticonvulsiva. Diese Medikamentengruppe stammt ursprünglich aus der Therapie der Epilepsie. Sie mindert ebenfalls die Symptome des Restless Legs Syndroms.

Allerdings kann es unter einer längerfristigen Therapie zu einer so genannten Augmentation kommen. Dabei verschlechtern sich die Beschwerden trotz Behandlung oder treten früher am Tag auf. Diese Nebenwirkungen macht häufig eine Anpassung der Therapie erforderlich.

Als Alternative empfehlen aktuelle Leitlinien unter anderem Gabapentin oder Pregabalin, insbesondere wenn Schmerzen oder Schlafstörungen im Vordergrund stehen. In schweren Fällen können auch Opioide eingesetzt werden.

Welches Medikament geeignet ist, entscheidet der behandelnde Neurologe immer individuell. Dabei werden Begleiterkrankungen, mögliche Nebenwirkungen sowie persönliche Lebenssituation berücksichtigt.

Das RLS-Syndorm ist eine leidvolle chronische Erkrankung, die in Famlilien gehäuft auftritt. Erste Krankheitsphasen zeigen sich vor dem 30. Lebensjahr. Erst im fortgeschrittenen Alter verschlimmern sich die Symptome, sodass eine Behandlung erforderlich wird. Neben der Selbsthilfe verfügt die Medizin über wirksame Medikamente, die die Lebensqualität erheblich steigern.

Verlauf der Erkrankung: Schlafstörung und Lebensqualität beim RLS

Das Restless-Legs-Syndrom verläuft meist chronisch. Viele Betroffene bemerken erste  Beschwerden bereits in jungen Jahren. Im Laufe des Lebens nehmen Intensität und Häufigkeit häufig zu, so dass eine Behandlung erforderlich wird. Durch die wiederkehrenden Beschwerden entwickeln viele Patienten eine Schlafstörung, die sich negativ auf Leistungsfähigkeit, Konzentration und Wohlbefinden auswirkt. Wird die Erkrankung früh erkannt und behandelt, lassen sich die Beschwerden jedoch in vielen Fällen gut kontrollierten und die Lebensqualität deutlich verbessern.

Schlaflabor oder Neurologie: Wann sind weitere Untersuchungen sinnvoll?

Bestehen unklare Beschwerden oder sprechen die Symptome nicht ausreichend auf die Therapie an, können weiterführende Untersuchungen erforderlich sein. Besonders bei Verdacht auf zusätzlichen Schlafstörungen oder andere neurologische Erkrankungen ist eine Abklärung im Schlaflabor oder in einer spezialisierten Praxis für Neurologie sinnvoll.

Die Empfehlungen der Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin sowie der deutschen Gesellschaft für Neurologie helfen dabei, die individuell passende Diagnostik und Therapie auszuwählen.

Restless Legs Spezialisten – Fachärzte der Neurologie

Bei allen neurologischen Beschwerden ist der Nervenfacharzt der richtige Ansprechpartner. Ein Neurologe hat nach seinem Medizinstudium eine 5-jährige Facharztausbildung absolviert, zu der alle relevanten therapeutischen und diagnostischen Behandlungsmethoden gehören.

FAQ zum Restless-Legs-Syndrom

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Über den Fachautor

Sabine Schneider

Sabine Schneider – medizinische Fachautorin: Entdecken Sie fundierte Fachbeiträge und medizinische Expertise im Leading Medicine Guide.

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