Univ.- Prof. Dr. Dr. Ludwig M. Heindl ist ein weltweit renommierter Spezialist für Lid-/Orbita-/Tränenweg-/Tumor-Chirurgie und allgemeine Augenheilkunde, der im Zentrum für Augenheilkunde im Universitätsklinikum Köln tätig ist. Er ist ein Experte in seinem Bereich mit einem exzellenten Ruf dank umfassender Erfahrung und außergewöhnlichem Engagement in der Patientenbetreuung. Prof. Dr. Dr. Heindl ist Professor für Augenheilkunde und gehört zu den anerkanntesten Experten auf dem Gebiet, sowohl national als auch international. Er ist bekannt für seinen innovativen Beitrag zur ophthalmologischen Onkologie und ophthalmoplastischen Chirurgie.
Professor Dr. Dr. Heindl ist spezialisiert auf Lidchirurgie, Tränenwegschirurgie und Tumore der Augenlider und Bindehaut. Er ist wissentlich Experte auf dem Gebiet der Tränenwegstenosen und entwickelte eine laserbasierte, schnittfreie Technologie, die erfolgreich und narbenfrei ist. Durch seine Pionierarbeit hat er entscheidend zur Weiterentwicklung minimal-invasiver Operationstechniken beigetragen, die die Patientenerfahrungen erheblich verbessern. Ein Beispiel für seinen ganzheitlichen Ansatz ist seine interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen des Tumorboards, wo er gemeinsam mit anderen Fachärzten individuelle Therapiekonzepte für Patienten mit Augentumoren entwickelt. Diese ganzheitliche Betreuung zielt darauf ab, sicherzustellen, dass Patienten nicht nur chirurgisch, sondern auch durch alternative Therapien wie Bestrahlungen und medikamentöse Behandlungen optimal betreut werden.
Nicht zuletzt ist die enge und langfristige Nachbetreuung in der Augenklinik Köln ein Beispiel für Prof. Dr. Dr. Heindls Engagement, stets das Wohl seiner Patienten im Auge zu behalten. Mit einem tiefen Verständnis für die Erkrankungen des Auges und der optimalen Verknüpfung von Theorie und Praxis ist Prof. Dr. Dr. Heindl ein großartiger Arzt, der seinen Patienten hervorragende und nachhaltige Dienstleistungen bietet. Sein Ziel ist es, nicht nur die medizinischen Bedürfnisse der Patienten zu erfüllen, sondern sie als Menschen mit einzigartigen Therapiebedürfnissen wahrzunehmen und zu behandeln. So gewährleistet er eine exzellente Versorgung und trägt dazu bei, die Lebensqualität seiner Patienten erheblich zu verbessern.
Die Redaktion des Leading Medicine Guide konnte mit Prof. Dr. Dr. Heindl in einem Gespräch mehr zum Thema Augenprothetik erfahren.

Millionen von Menschen weltweit sind von verschiedenen Augenerkrankungen betroffen. Sie können in ihrer Natur und Schwere stark variieren, von harmlosen Sehschwächen bis hin zu ernsten Erkrankungen, die das Sehvermögen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Zu den häufigsten Augenerkrankungen gehören Katarakte, Glaukome, Makuladegeneration sowie Tumore, die nicht nur die physische Gesundheit der Augen betreffen, sondern auch emotionale und psychologische Belastungen mit sich bringen können. Ein besonders sensibler und oft übersehener Bereich in der Behandlung von Augenerkrankungen ist die Augenprothetik. Wenn aufgrund von Verletzungen, Erkrankungen oder chirurgischen Eingriffen Teile des Auges oder sogar das gesamte Auge verloren gehen, kann dies zu erheblichen Einschränkungen in der Lebensqualität führen. In solchen Fällen kann eine Augenprothese eine wichtige Lösung darstellen, die nicht nur die ästhetischen Aspekte berücksichtigt, sondern auch funktionelle und psychologische Vorteile bietet.
Der Verlust eines Auges kann verschiedene Ursachen haben, die sowohl traumatischer als auch medizinischer Natur sind.
„Ursächlich für den Verlust eines Auges sind oftmals schwerste Traumata durch Unfälle im Haushalt, bei der Arbeit oder im Sport. Eine weitere häufige Ursache für den Verlust eines Auges sind große Tumore, bei denen eine Bestrahlung nicht mehr erfolgen kann und man das Auge entfernen muss. Darüber hinaus können bestimmte Erkrankungen, wie chronische Augenerkrankungen oder schwere Infektionen, ebenfalls zum Verlust des Auges führen. Auch ein Augeninfarkt kann zum Verlust des Auges führen und steht oftmals in Verbindung mit dem Grünen Star. Bei einem Augeninfarkt kommt es zu einem Gefäßverschluss im Auge. Infolgedessen bilden sich neue Gefäße, was zu einer Augendruckerhöhung und schließlich zum Infarkt führt. Es empfiehlt sich daher, ab einem gewissen Alter jährlich zum Augenarzt zu gehen und zur Kontrolle den Augeninnendruck prüfen zu lassen“, erläutert Prof. Dr. Dr. Heindl zu Beginn unseres Gesprächs.
Auch systemische Erkrankungen wie Diabetes können in einigen Fällen eine Rolle spielen, indem sie zu Schädigungen der Augenstrukturen führen. Darüber hinaus können Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen, wie Kataraktoperationen oder Netzhautoperationen, dazu führen, dass das Auge entfernt werden muss. In seltenen Fällen können postoperative Infektionen oder andere unerwartete Reaktionen zu einem irreversiblen Schaden führen. In all diesen Fällen wird die Notwendigkeit einer Augenprothese relevant, wenn ein Auge entfernt werden musste.
Dazu kommentiert Prof. Dr. Dr. Heindl: „Als Arzt muss man sich hier mit viel Sorgfalt, Umsicht und Zeit dem Patienten nähern. Und man muss zwischen verschiedenen Patientengruppen unterscheiden. Traumapatienten oder Tumorpatienten beispielsweise haben bis vor Kurzem noch mit dem nun nicht mehr intaktem Auge gesehen, sodass der Verlust des Augenlichts hier ein massiver Einschnitt im Leben ist. Andere Patienten wiederum haben bereits zahlreiche Augenoperationen und eine lange Leidensgeschichte hinter sich und empfinden die Entfernung des Auges dann eher als Erlösung. Hier berichten viele Patienten, dass sie die Entfernung früher hätten anstreben sollen. In jedem Fall ist der Verlust eines Auges ein Leben veränderndes Ereignis – aber die Perspektiven sind ganz unterschiedlich“.
Es gibt drei verschiedene Operationsmethoden beim Verlust eines Auges.
„Es gibt die Eviszeration, die Enukleation und die Exenteration. Die drei Methoden unterscheiden sich jeweils im Operationsverfahren und im Indikationsgebiet. Bei der Eviszeration wird beim Übergang der Hornhaut ein Schnitt gemacht und das gesamte Augeninnere entfernt – Aderhaut, Netzhaut, Glaskörper – und in die Augenhülle wird eine Plombe reingelegt und wie ein Baseball vernäht. Das hat den großen Vorteil, dass die Augenmuskeln nicht abgesetzt werden müssen, sondern an der Augenhülle erhalten bleiben. Darüber wird die Bindehaut vernäht, und darauf kommt dann die Prothese, die durch diese Vorgehensweise deutlich beweglicher ist. In allen Fällen lässt sich diese Methode aber nicht anwenden. Speziell bei Tumoren funktioniert die Methode nicht, da die Tumore häufig in die Augenhülle, genauer in die Lederhaut eingewachsen sind. Und bei bösartigen Tumoren möchte man ja unbedingt eine vollständige R0-Resektion erzielen. Deshalb muss man bei diesen speziellen Fällen die zweite Operationsmethode, die Enukleation, wählen. Hierbei wird die Bindehaut eröffnet und der gesamte Augapfel inklusive der Augenhülle entfernt, in dem die äußeren Augenmuskeln und der Sehnerv durchtrennt werden. In diese Höhle kommt dann die Plombe, und die Augenmuskeln werden darüber vernäht. Bei diesem Verfahren ist die Motilität der Prothese etwas schlechter als bei der Eviszeration. Das dritte Verfahren ist die Exenteration, das bei einem Tumor angewendet wird, der so groß ist, dass er in die Augenhöhle wächst. In diesem Fall muss man die Augenhöhle bis auf den Knochen ausräumen. Es erfolgt dann keine Versorgung mit einer Prothese, sondern mit einer Epithese, die nur das Aussehen des Auges rekonstruiert. Wenn das Auge durch ein traumatisches Ereignis in Mitleidenschaft gezogen wurde, kann man die Eviszeration bevorzugen. Grundsätzlich müssen die Verfahren mit dem Patienten individuell besprochen werden. Allein die grundsätzlich bevorzugte Eviszeration beinhaltet dabei das Risiko der sympathischen Ophthalmie, eine Entzündung gegen Proteine des anderen gesunden Auges“, schildert Prof. Dr. Dr. Heindl zu den Operationsmethoden.
Eine Epithese bei Exenteration der Augenhöhle ist eine künstliche Augenprothese eingesetzt wird. Sie dient dazu, das kosmetische Erscheinungsbild des Gesichts zu rekonstruieren, indem sie das verlorene Auge ersetzt. Die Epithese wird individuell angefertigt, um dem Aussehen des natürlichen Auges so nah wie möglich zu kommen, und besteht in der Regel aus Materialien wie Silikon oder Acryl. Sie hilft, das äußere Erscheinungsbild zu verbessern.
Glasprothesen bieten in der Augenprothetik eine Vielzahl von Vorteilen, die sowohl die ästhetischen als auch die funktionalen Aspekte der Versorgung mit Augenprothesen betreffen.
„Die Prothese, die auf den Bindehautstumpf aufgesetzt wird, ist in Deutschland landläufig aus Glas. Dieses Glas, ein sogenanntes Kryolithglas, wird speziell in Deutschland hergestellt, zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Härte, chemische Beständigkeit und glatte Oberfläche aus und wird individuell angepasst. Aufgrund der Geschehnisse während und nach des Zweiten Weltkriegs war die Glaszufuhr aus Deutschland eingestellt. Die anderen Länder mussten somit das Glas ersetzen, und der Kunststoff PMMA (Polymethylmethacrylat) wurde entwickelt. Aufgrund dieser Entwicklung verwendet man in den deutschsprachigen Ländern nach wie vor in erster Linie Glas, während der Rest der Welt den Kunststoff nutzt. Es wurden etliche Studien zum Vergleich der Qualität durchgeführt, die das Ergebnis erbrachten, dass Glas als Material dem Kunststoff deutlich überlegen ist, sodass die Wissenschaft auch zum Glas rät. Auch die Ästhetik betreffend ist Glas sehr viel besser, da die Glasspiegelung die der menschlichen Hornhaut am Nächsten kommt. Glas ist zudem verträglicher als Kunststoff, wodurch das Risiko für Entzündungen deutlich minimiert wird und Patienten insgesamt weniger Beschwerden haben“, so Prof. Dr. Dr. Heindl zur hohen Qualität von Glasaugen und ergänzt:
„Die Glasprothese sollte einmal im Jahr ausgetauscht werden, weil die Oberfläche durch den Tränenfluss rauer wird. Die Kunststoffprothese hingegen muss nach einem Jahr abgeschliffen werden, und insgesamt behält der Patient seine Kunststoffprothese für ca. vier bis fünf Jahre. Kunststoff hat durchaus auch seinen Stellenwert – Glas kann brechen, falls einem die Prothese beim Reinigen etwa herunterfällt, was aber extrem selten vorkommt. Sollte der Patient einem Kontaktkampfsport nachgehen, dann würde ich eher zu Kunststoff raten. Die Überlegenheit des Materials liegt aber eindeutig beim Glas“.
Der Anpassungsprozess für eine Augenprothese ist ein sorgfältiger und mehrstufiger Vorgang, der darauf abzielt, eine optimale Passform und ein natürliches Aussehen zu gewährleisten.
Dieser Prozess beginnt in der Regel mit einem ersten Beratungsgespräch, bei dem der Patient über seine individuellen Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche informiert wird. Dabei werden auch medizinische Aspekte, wie die Ursache des Augenverlustes und die allgemeine Gesundheit des Patienten, besprochen.
„Es sind ausgebildete Prothesenbauer, die die Prothesen herstellen – die Ausbildung dieser sogenannten Ocularisten dauert fünf bis sieben Jahre, bevor sie Augenprothesen anpassen können. Für die Herstellung einer Augenprothese muss die Augenhöhle analysiert werden, um entsprechende Prominenzen zu finden. Die Prothese wird dann aus halbfertigen Prothesen, so groß wie ein Tischtennisball, individuell in Größe und Form beim Patienten angepasst, sodass sie perfekt in den Augensocket hineinpasst. Auch die Farbe des anderen Auges wird hierbei natürlich berücksichtigt und entsprechend gewählt“, macht Prof. Dr. Dr. Heindl deutlich.
Sobald die endgültige Prothese fertiggestellt ist, folgt eine erneute Anpassung. In diesem Schritt wird die Prothese in die Augenhöhle eingesetzt und nochmals auf Passform, Komfort und Ästhetik überprüft. Die Prothese sollte angenehm sitzen und keine Reizungen verursachen. Die Nachbetreuung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Anpassungsprozesses. Der Patient wird darüber informiert, wie die Prothese richtig gepflegt und gereinigt wird, um ihre Lebensdauer zu maximieren und die Hygiene zu gewährleisten. Zudem wird regelmäßig kontrolliert, ob die Prothese weiterhin optimal sitzt, da sich die anatomischen Gegebenheiten im Laufe der Zeit ändern können. Bei Bedarf sind Anpassungen oder sogar der Austausch der Prothese notwendig, um eine weiterhin gute Funktionalität und Ästhetik zu gewährleisten.
„Anfangs hat jeder Patient natürlich Angst bezüglich der Entfernung des Auges und vor der damit verbundenen möglichen ästhetischen Entstellung. Diese Angst weicht aber dann schlussendlich vor der Angst des Sehverlustes des anderen Auges. Die Ästhetik ist also nach der Operation nicht mehr das Problem, sondern die Sorge um das andere Auge. Und genau hier muss man den Patienten einfangen“, hält Prof. Dr. Dr. Heindl fest. Natürlich gibt es auch einige Risiken. Hierzu kommentiert der Augenspezialist: „Gerade bei jüngeren Patienten kann die Augenhöhle auch vernarben. Zudem kann ein Volumenmangel auftreten, weil die Augenhöhle einfällt. In diesem Fall muss Fett transplantiert werden. Dann gibt es das `Dry Eye Socket Syndrome´, ein zu trockenes Auge auch auf der Prothesenseite, weswegen wir Patienten sehr häufig Tränenersatzmittel mitgeben“.
Die Pflege und Wartung einer Glasaugenprothese sind entscheidend, um ihre Lebensdauer zu maximieren und das Risiko von Infektionen oder anderen Komplikationen zu minimieren.
Eine regelmäßige und sorgfältige Pflege sorgt nicht nur für ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild der Prothese, sondern trägt auch zur Gesundheit des umliegenden Gewebes bei. „Ganz früher hat man empfohlen, die Prothese nur tagsüber zu tragen und nachts herauszunehmen, was heute ein No-Go ist, weil die Augenhöhle dann verwachsen kann. Heute weiß man es besser. Die Augenprothese sollte durchgehend getragen werden. Auch was die regelmäßige Reinigung betrifft, gelten heute andere Empfehlungen. Die Prothese sollte möglichst lange in der Augenhöhle bleiben, da bei zu häufiger Reinigung auch gesunde Bakterien herausgespült werden und sich dadurch das Mikrobiom des Augensockets verändern kann. Einige Patienten sind vollkommen zufrieden, wenn sie die Prothese ein halbes Jahr lang ununterbrochen tragen, während andere sie einmal pro Woche oder einmal im Monat reinigen – das ist sehr individuell. In den USA werden sogar noch längere Tragezeiten empfohlen, und auch ich rate meinen Patienten, die Prothese möglichst lange im Auge zu belassen“, rät Prof. Dr. Dr. Heindl und erläutert kurz die Handhabung bei der Reinigung: „Um die Prothese aus der Augenhöhle zu bekommen, gibt es einen kleinen Sauger, der auf die Prothese gesetzt wird, und so kann der Patient die Prothese einfach herausziehen. Die Augenhöhle ist ja mit Bindehaut ausgekleidet – der Patient sieht dann mit dem gesunden Auge also kein leeres Loch. Dennoch ist es so, dass die Angst der Patienten hier groß ist, und der ganze Prozess ist gewissermaßen ein intimer Akt“.
3D-Druck von Augenprothesen: Hype, Herausforderungen und die unverzichtbare Rolle der Ocularisten
„Vor zwei bis drei Jahren entstand ein regelrechter Hype, rund um die Generierung von Augenprothesen aus dem 3D-Drucker. Vor allem England trieb diese Entwicklung mit einem Start-up-Unternehmen stark voran – ein Unternehmen, das mittlerweile nicht mehr existiert. Das Kernproblem ist jedoch, dass der 3D-Druck für Kunststoffprothesen zwar eine interessante Idee ist, aber die individuelle Anpassung der Augenhöhle eine besondere Herausforderung darstellt. Die Form der Augenhöhle, der Augensocket, muss präzise erfasst werden. Das ist schwierig, da sowohl die Lider als auch die Augenhöhle selbst beweglich sind. Hier helfen MRT oder CT-Scans nicht weiter, da sie die dynamische Beschaffenheit der Augenhöhle nicht vollständig abbilden können. Theoretisch ließe sich eine Prothese mittels 3D-Druck herstellen, doch das Ergebnis müsste anschließend stark manuell angepasst und überarbeitet werden. Genau aus diesem Grund ist der Beruf des Ocularisten so wichtig und nicht zu ersetzen. In Deutschland gibt es den Berufsverband der Ocularisten, der sich auch mit Forschungsprojekten zum 3D-Druck von Augenprothesen befasst. Die Forschung ist hier in Bewegung, doch aktuell würde ich jedem Patienten davon abraten, eine Prothese auf Basis eines 3D-Drucks anfertigen zu lassen“, so Prof. Dr. Dr. Heindl.
„Das Entfernen eines Auges ist per se immer ein Eingeständnis eines Scheiterns. Daher ist es wichtig, neue und noch bessere Therapieansätze zu entwickeln, um den Patienten vor diesem schmerzhaften Schritt – der Entfernung eines Auges – zu bewahren. Was die Fertigung von Glasaugen betrifft, sollte mehr Aufbauarbeit geleistet werden. Ocularisten stammen ursprünglich aus einem Handwerksbetrieb, doch eine Studie zeigt, dass eine integrierte Versorgung der Zukunftsweg sein könnte. Diese Versorgung sollte aus Ocularisten, ophthalmoplastischen Chirurgen, Psychologen und einem spezialisierten Augenarzt bestehen, der sich um das verbleibende Auge kümmert. Auch beim Material könnte es in Zukunft Veränderungen geben. So könnte beispielsweise die Glasoberfläche noch weiter optimiert werden, um ihre Verträglichkeit weiter zu verbessern – ein Bereich, in dem aktuell ebenfalls geforscht wird“, wünscht sich Prof. Dr. Dr. Heindl. Damit beenden wir unser Gespräch.“
