Zum Inhalt springen
Leading Medicine Guide Logo

Erkrankung · Ästhetische Chirurgie

Tubuläre Brust: Merkmale der Brüste und ihre Behandlung

Sabine_Schneider.pngChefredakteurinSabine SchneiderStand: ICD-10: Q83.80

Kurzübersicht — das Wichtigste zuerst

Angeborene Brustfehlbildung
Die Fehlbildung ist angeboren, wird aber häufig erst mit dem Wachstum der Brüste in der Pubertät erkennbar.
Unterschiedliche Merkmale
Brustbasis, Unterbrustfalte, Warzenhof und Brustvolumen können ein- oder beidseitig verändert sein.[Q4-Q6]
Klinische Diagnose
Festgestellt wird die tubuläre Brust anhand der sichtbaren und tastbaren anatomischen Merkmale.
Individuell geplante Operation
Je nach Ausgangslage kommen eine Umformung des Brustgewebes, Implantate, Eigenfett oder zusätzliche rekonstruktive Verfahren infrage.
Risiken abwägen
Das persönliche Risiko hängt vom Verfahren und von der Anatomie ab; eine Übersicht berichtete nach Operationen eine Komplikationsrate von 20 %.

Die tubuläre Brust ist eine angeborene Fehlbildung, die eine oder beide Brüste betreffen kann und meist während des Brustwachstums sichtbar wird. Typisch sind eine verengte Brustbasis, ein vergrößerter Warzenhof und vorgewölbtes Drüsengewebe. Eine Korrektur erfolgt operativ und wird an die individuelle Anatomie angepasst.

Die Ausprägung reicht von einem hervortretenden Warzenhof bei sonst unauffälliger Brustform bis zu deutlich unterentwickelten und asymmetrischen Brüsten. Nicht jede Patientin empfindet die Fehlbildung als belastend oder wünscht eine Behandlung.

Was ist eine tubuläre Brust und wie häufig ist sie?

Die tubuläre Brustdeformität ist eine Fehlbildung der Brust. Sie kann einseitig oder an beiden Brüsten auftreten. Obwohl die anatomische Anlage von Geburt an besteht, fällt sie meist erst auf, wenn sich die Brüste während der Pubertät entwickeln. Das Aussehen kann sich auf beiden Seiten unterscheiden.

Im Alltag wird die Veränderung auch Schlauchbrust oder Rüsselbrust genannt. Die Bezeichnungen beziehen sich auf die längliche oder vorgewölbte Brustform. In der Fachliteratur werden tubuläre Brust und tuberöse Brust jedoch nicht durchgehend gleich verwendet. Eine wissenschaftliche Arbeit versteht sie als unterschiedliche Ausprägungen derselben anatomischen Anomalie. Schlauch- oder Rüsselbrust sind daher beschreibende Begriffe, aber keine einheitlich definierten Diagnosen.

Wie viele Frauen mit tubulärer Brust leben, lässt sich derzeit nicht verlässlich angeben. Die Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung ist wissenschaftlich nicht zuverlässig bestimmt. Aussagen, die einen festen Anteil betroffener Frauen nennen, sollten deshalb vorsichtig eingeordnet werden.

Die Fehlbildung betrifft Form und Größe der Brüste, ruft aber nicht bei jeder Patientin dieselben Veränderungen hervor. Der Ausdruck Deformität kommt in medizinischen Veröffentlichungen vor. Brustfehlbildung bezeichnet in diesem Zusammenhang dieselbe anatomische Veränderung.

Woran erkennt man tubuläre Brüste?

Kennzeichnend ist eine verengte Brustbasis, also die Fläche, mit der die Brust dem Brustkorb aufliegt. Der Warzenhof kann vergrößert sein. Mitunter wölbt sich Brustdrüsengewebe durch den Warzenhof nach vorn. Dadurch kann auch die Brustwarze auffälliger erscheinen, obwohl die Veränderungen hauptsächlich das umgebende Gewebe betreffen.

  • Die Basis einer oder beider Brüste ist schmaler als üblich.
  • Die Unterbrustfalte kann höher liegen oder anderweitig verlagert sein.
  • Das Brustvolumen kann unterentwickelt sein, wobei sich beide Seiten deutlich unterscheiden können.
  • Ein vergrößerter oder vorgewölbter Warzenhof kann das Erscheinungsbild bestimmen.
  • Die Brüste können asymmetrisch sein oder hängen.

Bei einer leichten Ausprägung kann lediglich der Brustwarzenhof hervortreten, während die übrige Brustform weitgehend normal erscheint. Andere Patientinnen haben eine stärker verkleinerte Basis, weniger Volumen oder deutliche Seitenunterschiede. Nicht jede Frau zeigt alle genannten Merkmale.

Zur Beschreibung kann der Facharzt jeden Quadrant der Brust beurteilen, also jeweils ein Viertel des Brustbereichs. Dabei dokumentiert er auch die unteren Quadranten und andere Teile der Brust. Solche Angaben helfen, die anatomische Verteilung der Unterentwicklung zu erfassen. Sie ersetzen jedoch keine persönliche Untersuchung.

Für den Schweregrad der Fehlbildung existieren unterschiedliche Klassifikationen. Eine klinische Studie verwendete drei Stufen, während andere Darstellungen mit abweichenden Systemen arbeiten. Bezeichnungen wie Grad 1, Typ 2 oder Typ 4 sind deshalb nur verständlich, wenn zugleich das zugrunde liegende Schema genannt wird. Ein bestimmter Typ lässt sich nicht ohne Weiteres in eine andere Einteilung übertragen.

Was ist über Ursachen, Risikofaktoren und Vorbeugung bekannt?

Die Brustfehlbildung gilt als angeboren, ihre genaue Entstehung ist jedoch ungeklärt. Auch die wissenschaftliche Forschung zum Gewebeaufbau und zu den zugrunde liegenden Entwicklungsprozessen ist begrenzt. Es wäre daher zu weitgehend, die Veränderung als nachweislich genetisch verursacht zu bezeichnen.

Gesicherte vermeidbare Risikofaktoren sind nicht bekannt. Aus dem derzeitigen Wissen lassen sich weder ein bestimmtes Verhalten noch äußere Einflüsse als bestätigte Ursache ableiten. Dass sich die Form erst in der Pubertät zeigt, bedeutet nicht, dass sie dann durch Ernährung, Sport oder Körperpflege entstanden ist. Sichtbar wird vielmehr eine zuvor angelegte Veränderung während des Wachstums der Brüste.

Eine gezielte Vorbeugung ist auf Grundlage der bekannten Ursachen nicht möglich. Auch der genaue Verlauf lässt sich vor Beginn des Brustwachstums nicht zuverlässig aus der äußeren Erscheinung ableiten. Vorwürfe an die Betroffene oder ihre Familie sind fachlich nicht begründet.

Wie wird die Diagnose gestellt und wann sollten Sie zum Arzt?

Die Diagnose beruht vor allem auf der klinischen Beurteilung, also der ärztlichen Untersuchung der Brüste. In einer Untersuchung wurde die Fehlbildung nach abgeschlossener Pubertät anhand der körperlichen Merkmale festgestellt. Beurteilt werden unter anderem Brustbasis, Unterbrustfalte, Volumen, Asymmetrie und Warzenhof.

Im Mittelpunkt der ersten ärztlichen Beurteilung stehen die Merkmale der Brüste. Geht es um eine operative Brustkorrektur, kommt ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie infrage. Die Fachgesellschaft verweist für plastisch-chirurgische Ansprechpartner auf eine entsprechende Arztsuche. Informationen zum Fachgebiet finden Sie unter Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Vor einem Eingriff sollte der Chirurg beide Brüste sorgfältig untersuchen. Für die Planung sind die vorhandene Menge des Brustgewebes, die Lage der Unterbrustfalte, die Form des Warzenhofs und die Seitenunterschiede relevant. Erst anhand der individuellen Merkmale lässt sich ein geeignetes operatives Verfahren auswählen.

Persönliche Belastung und Erwartungen können sich von der anatomischen Ausprägung unterscheiden. Die persönliche Bedeutung von Brust und Weiblichkeit ist verschieden. Ein empfundener Leidensdruck ist ernst zu nehmen, belegt aber weder einen bestimmten Schweregrad noch die Notwendigkeit einer Operation.

Eine neue, zunehmende oder anderweitig auffällige Veränderung sollte unabhängig von einer bekannten tubulären Form ärztlich abgeklärt werden. Das gilt beispielsweise, wenn eine Brust plötzlich anders aussieht als zuvor. Je nach Befund kann eine weiterführende Untersuchung der Brust erforderlich sein.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die operative Behandlung wird an die anatomische Ausgangslage und das gewünschte Korrekturziel angepasst. Für tubuläre und andere angeborene Brustfehlbildungen sind verschiedene Techniken beschrieben. Ein allgemein anerkanntes optimales Verfahren gibt es nicht. Eine Korrektur der tubulären Brust kann deshalb aus einem einzelnen Verfahren oder einer Kombination bestehen.

Bei ausreichend vorhandenem Volumen kann eine plastische Umformung des Drüsengewebes genügen. Eine veröffentlichte Operationsserie beschrieb eine solche Korrektur ohne zusätzliche Vergrößerung. In einer weiteren Serie erfolgte der Zugang über einen Schnitt am Warzenhof. Das Brustdrüsengewebe wurde dabei neu geformt.

Brustvergrößerung
Brüste sind ein Sinnbild der Weiblichkeit © Schulz-Design / Fotolia
VerfahrenFür wen kommt es infrage?DauerMögliche Vorteile und Nachteile
Umformung des DrüsengewebesFür Patientinnen mit ausreichendem Brustvolumen und vorgewölbtem Gewebe; eine zusätzliche Vergrößerung der Brust kann entfallen.Die Dauer hängt von Umfang und Technik ab; eine einheitliche Operationszeit ist nicht belegt.Vorhandenes Gewebe wird neu verteilt. Ob das Volumen genügt, zeigt erst die anatomische Beurteilung.
Brustvergrößerung mit ImplantatenFür Brüste, bei denen zusätzliches Volumen oder eine Formangleichung angestrebt wird.Die Dauer ist vom gewählten Zugang und möglichen Zusatzschritten abhängig.Ein Implantat schafft zusätzliches Volumen.
Vergrößerung mit EigenfettAls Alternative zur implantatbasierten Brustvergrößerung, wenn eine Eigenfetttransplantation anatomisch geeignet erscheint.Eine feste Dauer ist nicht belegt.Es wird körpereigenes Gewebe verwendet. Fettgewebsnekrosen und Verkalkungen können als bildgebende Befunde auftreten.
Straffung oder Korrektur des WarzenhofsFür Patientinnen, bei denen im Rahmen der Brustkorrektur zusätzlich eine Bruststraffung erwogen wird.Die Dauer richtet sich nach den kombinierten Maßnahmen.Eine Straffung kann Form und Hautmantel verändern, aber die Stillfähigkeit beeinträchtigen.
Gewebeexpander oder LappenplastikFür ausgeprägte Formen, bei denen die Haut unter dem Warzenhof erweitert oder zusätzliches Gewebe eingebracht werden muss.Eine feste Gesamtdauer ist nicht belegt.Diese Verfahren dienen der Erweiterung der Haut unter dem Warzenhof oder dem Einbringen zusätzlichen Gewebes.

Ob Implantate oder Eigenfett, eine reine Gewebeumformung oder eine Kombination sinnvoll ist, lässt sich nicht allein am sichtbaren Schweregrad entscheiden. Der Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie berücksichtigt beide Brüste, die Gewebeverteilung und die Vorstellungen der Patientin.

Eine Operation ist keine Pflicht. Veröffentlicht sind operative Behandlungsmöglichkeiten für Frauen, die eine Korrektur wünschen. Eine äußerlich auffällige Brustform allein legt nicht fest, ob ein Eingriff persönlich sinnvoll ist.

Was ist vor und nach einer Brust-OP zu beachten?

Vor der Operation müssen die anatomischen Merkmale sorgfältig beurteilt werden, damit das Verfahren passend ausgewählt werden kann. Dazu gehört die Frage, ob das eigene Brustgewebe für eine Umformung ausreicht oder eine Brustvergrößerung geplant wird. Auch Unterschiede zwischen beiden Brüsten sollten in die Planung einfließen.

Wird eine zusätzliche Bruststraffung erwogen, sollte ein späterer Kinder- und Stillwunsch vorab zur Sprache kommen. Der Eingriff kann die Stillfähigkeit beeinträchtigen. Vor einer geplanten Straffung empfiehlt die Fachgesellschaft, Nikotin und Alkohol auf ein Minimum zu reduzieren.

Nach einer Brustvergrößerung mit Implantat empfiehlt die Fachgesellschaft einen stützenden Büstenhalter. Er soll zunächst drei Wochen durchgehend und anschließend weitere drei Wochen mindestens tagsüber getragen werden. Für andere Operationsverfahren kann die Nachsorge abweichen. Die genannten Zeiträume beziehen sich auf eine Brustvergrößerung mit Implantat.

Wann Alltag, Sport und körperliche Arbeit wieder möglich sind, hängt vom Umfang der plastischen Operation ab. Das Faktenblatt belegt hierfür keinen einheitlichen Zeitraum. Bei den Kontrollen beurteilt das Behandlungsteam die Heilung, die Form beider Brüste und mögliche Komplikationen.

Kosten und eine mögliche Kostenübernahme müssen vor einer Brustkorrektur individuell geklärt werden.

Welche Risiken beeinflussen Verlauf und Prognose?

Verlauf und Ergebnis hängen von der ursprünglichen Anatomie, der gewählten Technik und möglichen Komplikationen ab. Da kein allgemein optimales Operationsverfahren festgelegt ist, lässt sich die Prognose nicht allein aus einer Klassifikationsstufe ableiten. Auch eine sorgfältig geplante Korrektur kann ein bestimmtes ästhetisches Ergebnis nicht garantieren.

Eine systematische Übersicht zur operativen Behandlung tubulärer Brüste berichtete eine Komplikationsrate von 20 %. Dieser Wert fasst unterschiedliche Studien, Verfahren und Patientinnen zusammen. Er erlaubt deshalb keine Vorhersage des persönlichen Risikos.

In einer retrospektiven Vergleichsstudie traten sechs schwere Komplikationen auf. Sämtliche schweren Ereignisse wurden in der Implantatgruppe beobachtet. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede Operation mit Implantaten problematisch verläuft oder Eigenfett grundsätzlich überlegen ist. Die Vergleichsstudie ersetzt aber nicht die anatomisch angepasste Verfahrenswahl.

Nach Brustvergrößerungen mit Eigenfett wurden in einer systematischen Übersicht Fettgewebsnekrosen bei 9,4 % und Verkalkungen bei 1,2 % als bildgebende Befunde beschrieben. Diese Ergebnisse beziehen sich auf Brustvergrößerungen allgemein und gelten nicht speziell für tubuläre Brüste.

Die angeführte Fallserie ermöglicht keine weiterreichenden Langzeitaussagen. Eine Fallserie zur operativen Korrektur berichtete eine durchschnittliche Nachbeobachtung von 25 Monaten; die beobachtete Spanne lag zwischen 16 und 33 Monaten. Eine solche Fallserie kann spätere Veränderungen oder den Verlauf nach anderen Operationstechniken nur eingeschränkt abbilden.

Wie können Wohlbefinden und Stillen beeinflusst sein?

Eine tubuläre Brust kann das körperbezogene und psychische Wohlbefinden beeinträchtigen, muss dies aber nicht. Eine Studie mit Jugendlichen deutet auf mögliche Einschränkungen der körperbezogenen und psychischen Lebensqualität hin. Daraus lässt sich keine zwangsläufige psychische Erkrankung ableiten.

Wie belastend die Brustform empfunden wird, ist individuell. Manche betroffene Frauen stören sich an der Asymmetrie oder am sichtbaren Warzenhof. Andere akzeptieren ihre Brüste ohne wesentlichen Leidensdruck. Ein Beratungsgespräch kann die medizinischen Möglichkeiten erklären, ohne eine ästhetisch motivierte Entscheidung vorzugeben.

Stillen kann möglich sein. Ist die Brustdrüse jedoch unterentwickelt, kann die Bildung einer ausreichenden Milchmenge erschwert sein. Die äußere Form der Brüste beweist für sich genommen keine Stillstörung. Die mögliche Unterentwicklung des Drüsengewebes und die Milchmenge stehen dabei im Zusammenhang.

Bei einem späteren Stillwunsch ist auch das geplante Operationsverfahren relevant. Besonders vor einer Straffung sollte besprochen werden, wie der Eingriff die Stillfähigkeit beeinflussen könnte. Eine verbindliche Vorhersage für die einzelne Patientin ist daraus nicht möglich.

Häufige Fragen zur tubulären Brust

Wie erkenne ich, ob meine Brust tubulär ist?

Mögliche Hinweise sind eine schmale Brustbasis, eine verlagerte Unterbrustfalte, wenig Brustvolumen sowie ein vergrößerter oder vorgewölbter Warzenhof. Da nicht jede Patientin alle Merkmale zeigt, wird die Brustform durch eine klinische Untersuchung eingeordnet.

Sind Schlauchbrust, Rüsselbrust und tubuläre Brust dasselbe?

Schlauchbrust und Rüsselbrust sind beschreibende Alltagsbegriffe. Auch tubulär und tuberös werden in der Fachliteratur nicht durchgehend gleichbedeutend verwendet; eine Arbeit beschreibt unterschiedliche Ausprägungen derselben anatomischen Anomalie. Entscheidend ist deshalb die konkrete Beschreibung der Brustmerkmale.

Ist eine tubuläre Brust gefährlich?

Es handelt sich um eine angeborene Fehlbildung der Brüste. Eine neu auftretende oder auffällige Veränderung darf dennoch nicht automatisch der bekannten Brustform zugeschrieben werden. Sie sollte ärztlich abgeklärt werden.

Muss eine tubuläre Brust operiert werden?

Eine Operation ist nicht allein wegen der äußeren Form zwingend. Ob eine Korrektur gewünscht wird, hängt von der individuellen Belastung, der Anatomie und den persönlichen Zielen ab. Vor einem Eingriff müssen die Merkmale beider Brüste sorgfältig beurteilt werden.

Ist eine Korrektur ohne Implantate möglich?

Ja, bei ausreichendem Brustvolumen kann eine Umformung des vorgewölbten Drüsengewebes ohne zusätzliche Brustvergrößerung möglich sein. Weitere Optionen sind Eigenfett oder bei ausgeprägten Formen rekonstruktive Verfahren. Welche Technik geeignet ist, entscheidet sich nach der Untersuchung.

Kann ich mit tubulären Brüsten stillen?

Die Brustform allein lässt nicht erkennen, ob das Stillen beeinträchtigt sein wird. Wenig entwickeltes Drüsengewebe kann jedoch dazu führen, dass die Milchmenge nicht ausreicht. Vor einer zusätzlichen Straffung sollte ein späterer Stillwunsch ausdrücklich besprochen werden.

Kann eine Brustkorrektur vollständig symmetrische Brüste schaffen?

Eine Korrektur kann Form, Volumen und Seitenunterschiede verändern. Ein bestimmtes ästhetisches Ergebnis lässt sich jedoch nicht garantieren, zumal unterschiedliche anatomische Ausgangslagen und Operationsverfahren bestehen. Welches Ergebnis anatomisch möglich erscheint, hängt von den Merkmalen beider Brüste und der gewählten Technik ab.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung?

Die vorliegenden medizinischen Quellen enthalten keine allgemeine Regelung zur Kostenübernahme. Ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt, lässt sich daraus nicht ableiten.

Beitrag teilen

Sabine_Schneider.png

Über den Fachautor

Sabine Schneider

Chefredakteurin

Sabine Schneider – medizinische Fachautorin: Entdecken Sie fundierte Fachbeiträge und medizinische Expertise im Leading Medicine Guide.

Vollständiges Expertenprofil ansehen →
Quellen

Geprüfte Expertise

Empfohlene Spezialisten

5 Spezialisten

Hier finden Sie ausgesuchte medizinische Experten und Spezialisten in Kliniken und Praxen für die Diagnose, Behandlung, Operation und Rehabilitation im Bereich Tubuläre Brust. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.

Medizinisches Spektrum

Medizinisch verwandte Themen

Weiterführende Informationen zu Erkrankungen, Anatomie, Behandlung, Diagnostik und passenden medizinischen Spezialisierungen.

Sie suchen den passenden Ansprechpartner? Die empfohlenen Spezialisten bleiben der zentrale nächste Schritt.

Zu den Spezialisten