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Neuer Meilenstein in der Endometriose-Forschung: Erste Patientin in Phase-2-Studie mit Vipoglanstat behandelt
Sabine Schneider ·
Das schwedische Biotech-Unternehmen Gesynta Pharma hat einen wichtigen Fortschritt in der Entwicklung neuer Therapien gegen Endometriose bekannt gegeben. In der klinischen Phase-2-Studie NOVA wurde erstmals eine Patientin mit dem Wirkstoff Vipoglanstat behandelt.
Neue Hoffnung für Millionen von Betroffenen
Endometriose ist eine chronische entzündliche Erkrankung, von der weltweit schätzungsweise 190 Millionen Frauen betroffen sind. Die Krankheit kann starke Schmerzen verursachen und ist eine häufige Ursache für Unfruchtbarkeit. Trotz der hohen Zahl an Betroffenen sind die verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten bislang begrenzt.
Mit Vipoglanstat entwickelt Gesynta Pharma einen nicht-hormonellen und nicht-opioiden Therapieansatz, der neue Möglichkeiten für Patientinnen eröffnen könnte. Viele derzeit verfügbare Therapien greifen in den Hormonhaushalt ein oder sind nur begrenzt für eine langfristige Behandlung geeignet.
Phase-2-Studie NOVA untersucht Wirksamkeit und Sicherheit
Die klinische Studie NOVA ist eine randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Phase-2-Studie. Ziel ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit von Vipoglanstat zu untersuchen.
Dabei werden zwei unterschiedliche Dosierungen des Wirkstoffs mit einem Placebo verglichen. Zusätzlich sollen wichtige Erkenntnisse zur optimalen Dosierung für zukünftige Studien gewonnen werden.
Internationale Studie mit rund 190 Teilnehmerinnen
An der Studie werden etwa 190 Frauen im Alter zwischen 18 und 45 Jahren teilnehmen. Die klinischen Prüfzentren befinden sich in mehreren europäischen Ländern, darunter:
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Vereinigtes Königreich
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Italien
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Polen
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Rumänien
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Bulgarien
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Tschechien
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Ungarn
Die Studie stellt einen wichtigen Schritt in der klinischen Entwicklung von Vipoglanstat dar.
Perspektiven für zukünftige Therapien
Mit dem Start der Phase-2-Studie nähert sich Gesynta Pharma dem Ziel, eine neue Behandlungsoption für Endometriose zu entwickeln. Sollte sich der Wirkstoff in der Studie als wirksam und sicher erweisen, könnte er langfristig eine Alternative zu bestehenden Therapieformen darstellen.
Für viele Patientinnen weltweit könnte dies einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung dieser oft stark belastenden Erkrankung bedeuten.
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