Gebärmutterhalskrebs ist eine bösartige Krebserkrankung, die sich aus Zellen des Gebärmutterhalses entwickelt und meist durch eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) verursacht wird. Die Erkrankung wird auch als Zervixkarzinom bezeichnet und betrifft vor allem Frauen im mittleren Lebensalter.
Typische Symptome treten häufig erst in fortgeschrittenen Stadien auf, weshalb die Früherkennung eine entscheidende Rolle spielt. Durch regelmäßige Untersuchungen, HPV-Impfung und eine frühzeitige Diagnose lassen sich die Heilungschancen bei Gebärmutterhalskrebs deutlich verbessern.
Kurzübersicht:
Artikelübersicht
- Was ist Gebärmutterhalskrebs?
- Was sind die Ursachen für Gebärmutterhalskrebs?
- Welche Symptome treten bei Gebärmutterhalskrebs auf?
- Wie kann Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert werden?
- Wie wird der Gebärmutterhalskrebs behandelt?
- Wie sieht die Prognose bei Gebärmutterhalskrebs aus?
- Wie kann man sich vor Gebärmutterhalskrebs schützen?
- Fazit
- FAQ
Was ist Gebärmutterhalskrebs?
Gebärmutterhalskrebs ist eine bösartige Veränderung des Gebärmutterhalsgewebes. Der Gebärmutterhals befindet sich im unteren Bereich der Gebärmutter. In der Fachsprache wird der Krebs auch als Zervixkarzinom bezeichnet.
Gebärmutterhalskrebs hat nichts mit Gebärmutterkrebs (Gebärmutterkörperkrebs) zu tun und sollte nicht damit verwechselt werden! Statistisch gesehen sind Frauen im Alter zwischen 40 und 59 Jahren besonders häufig von Gebärmutterhalskrebs betroffen. Viele Frauen sind bei der Diagnose sogar noch jünger.
Im Anfangsstadium bleibt Gebärmutterhalskrebs oft unbemerkt. Im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf kann es unter anderem zu
- Schmierblutungen,
- Schmerzen oder
- Ausfluss
kommen.
Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich im Gebärmutterhals, dem unteren Teil der Gebärmutter © bilderzwerg | AdobeStock
Was sind die Ursachen für Gebärmutterhalskrebs?
Die Ursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs ist in den meisten Fällen eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV). Einige dieser Virenarten sind besonders aggressiv und lösen Gewebeveränderungen aus, die zu dieser Krebsart führen.
HP-Viren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. Normalerweise kann das Immunsystem sie erfolgreich bekämpfen. Dennoch können manchmal einige Viren der Gebärmutterschleimhaut zurückbleiben. Dort können sie dann im Laufe der Zeit Gewebeveränderungen verursachen.
Vereinfacht gesagt kann man festhalten, dass Gebärmutterhalskrebs die direkte Folge einer Infektion ist. Gegen diese Infektion gibt es eine schützende Impfung, die sogenannte HPV-Impfung. Sie muss noch vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen.
Darüber hinaus kann sich die Erkrankung von einem zunächst lokal begrenzten Befund auf das umliegende Organ ausdehnen. In fortgeschrittenen Stadien ist der Tumor häufig bereits Ausgebreitet und betrifft angrenzendes Gewebe. Besonders Frauen ab 20 Jahren sollten deshalb regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen, um frühzeitig zu reagieren.
Ohne rechtzeitige Diagnose und Behandlung kann das Risiko deutlich steigen, an Gebärmutterhalskrebs zu Erkranken. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft stellt die Infektion mit bestimmten HPV-Typen den wichtigsten Auslöser dieser Krebserkrankung dar. Eine konsequente Prävention hilft, schwerwiegende Verläufe zu vermeiden.
Welche Symptome treten bei Gebärmutterhalskrebs auf?
Meistens verursacht Gebärmutterhalskrebs im Anfangsstadium keine Beschwerden. Die betroffene Frau bemerkt die zugrundeliegende Infektion daher nicht.
Bei fortschreitender Erkrankung können z.B. diese Symptome auftreten:
- Zwischenblutungen außerhalb des normalen Zyklus,
- Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr,
- streng riechender Ausfluss,
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie im Bereich des Beckens.
Weitere Beschwerden müssen nicht zwingend direkt im Unterbauch auftreten. Gebärmutterkrebs kann sich auch über
- Rückenschmerzen,
- Gewichtsabnahme,
- Schwellungen oder
- Harnwegsinfekte
äußern.
Wie kann Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert werden?
Da es bei dieser Krankheit lange Zeit keine Anzeichen gibt, ist eine frühe Vorsorge ab dem 20. Lebensjahr sinnvoll. Ab diesem Alter bezahlen die Krankenkassen eine jährliche Vorsorgeuntersuchung.
Diese Untersuchungen sind auch für Frauen, die gegen das HPV-Virus geimpft wurden, notwendig. Die Impfung kann keinen hundertprozentigen Schutz garantieren.
Bei der Untersuchung begutachtet der Arzt den Muttermund und entnimmt einen Abstrich aus dem Gebärmutterhalskanal. Mithilfe des sogenannten PAP-Tests werden diese Abstriche dann genauer untersucht. Im Labor wird nach Zellveränderungen gesucht, die einen Hinweis auf eine mögliche Erkrankung liefern können.
Der weitere Untersuchungsintervall richtet sich nach der Art der Veränderung. Eine Koloskopie oder eine Biopsie können im Rahmen der Untersuchungen ebenfalls zum Einsatz kommen.
Behandlung von Gebärmutterhalskrebs - Wie stehen die Heilungschancen für Frauen mit Gebärmutterhalskrebs
Wie wird der Gebärmutterhalskrebs behandelt?
Die Art und Weise der Therapie hängt vom Stadium der Erkrankung ab.
Vorstufen können mit einer Konisation vollständig entfernt werden. Bei sehr frühen Formen der invasiven Erkrankung kann eine Konisation ebenfalls ausreichen.
Häufig ist es bei weiter fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs notwendig, die Gebärmutter zu entfernen. Dazu ist eine radikale Hysterektomie notwendig, d.h. die Chirurgen entfernen auch den gesamten Halteapparat der Gebärmutter. Auch die Lymphknoten im kleinen Becken und entlang der Bauchschlagader können von Krebszellen betroffen sein und werden ebenfalls entnommen.
Nach der OP entscheiden die Ärzte, ob noch eine Strahlentherapie in Kombination mit einer Chemotherapie notwendig ist.
Wenn der Tumor nicht operativ entfernbar ist, kann die Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie auch die einzige Behandlung darstellen.
Wie sieht die Prognose bei Gebärmutterhalskrebs aus?
In den frühen Stadien gelten die Heilungschancen bei Gebärmutterhalbkrebs als sehr gut. Dies gilt sowohl für die Vorstufen als auch für die frühen Krebsstufen.
Wenn die Tumore allerdings wachsen oder sich auch auf andere Bereiche des Körpers ausdehnen, sinken die Heilungschancen.
Wie kann man sich vor Gebärmutterhalskrebs schützen?
Gebärmutterhalskrebs vorbeugen heißt, der vorausgehenden HPV-Infektion vorzubeugen.
Mädchen sollten unbedingt die HPV-Impfung durchführen lassen. Die Impfung schützt nicht zu 100 %, senkt das Infektionsrisiko aber erheblich. Da HP-Viren per Geschlechtsverkehr übertragen werden, sollte die Impfung früh genug erfolgen.
Auch das Praktizieren von Safer Sex kann helfen. Zwar können Kondome nicht alle Gefahren der Virenübertragung ausschließen, aber sie senken das Risiko.
Ansonsten sollten Sie immer die jährlichen Untersuchungen zur Krebsvorsorge, auch in jungen Jahren, wahrnehmen. So können Gefahrenherde frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Fazit
Gebärmutterhalskrebs in Deutschland ist eine relevante Krebserkrankung, bei der das Risiko für Gebärmutterhalskrebs vor allem durch eine Infektion mit humanen Papillomviren steigt, die als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs gilt und erklärt, wie die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verursacht wird.
Die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs erfolgt bei Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs durch gezielte Untersuchungen, wobei Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs, frühe Stadien, der obere Teil der Scheide sowie krebsvorstufen oder Gebärmutterhalskrebs berücksichtigt werden und häufig eine Diagnose Gebärmutterhalskrebs gestellt wird.
Da Gebärmutterhalskrebs meist langsam entsteht, lässt sich Gebärmutterhalskrebs durch Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs, Impfung gegen humane Papillomviren sowie die Impfung gegen humane auch bei Mädchen und Jungen wirksam vorbeugen.
Die Behandlung von Gebärmutterhalskrebs richtet sich nach den Stadien von Gebärmutterhalskrebs, da Gebärmutterhalskrebs in einem frühen Stadium andere Therapieoptionen erfordert als bösartige Tumoren in fortgeschrittenen Fällen, wenn Gebärmutterhalskrebs festgestellt oder Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert wurde.
Für Frauen mit Gebärmutterhalskrebs, Frauen an Gebärmutterhalskrebs, Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs und Frauen neu an Gebärmutterhalskrebs ist die Therapie bei Gebärmutterhalskrebs inklusive Therapie und Nachsorge der Patientin sowie Nachsorge bei Gebärmutterhalskrebs entscheidend für die Prognose bei Gebärmutterhalskrebs.
Das Thema Gebärmutterhalskrebs zeigt, dass es Gebärmutterhalskrebs gibt, dass Gebärmutterhalskrebs auftreten kann und dass Gebärmutterhalskrebs entstehen kann, wobei Ursachen für Gebärmutterhalskrebs sowie Ursachen und Risikofaktoren, jeder Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs, Fälle von Gebärmutterhalskrebs und die Patientinnenleitlinie Gebärmutterhalskrebs eine zentrale Rolle spielen.
FAQ
Was ist Gebärmutterhalskrebs?
Gebärmutterhalskrebs ist eine Krebserkrankung des Gebärmutterhalses, die meist durch eine Infektion mit humanen Papillomviren ausgelöst wird. Er entwickelt sich häufig langsam aus Krebsvorstufen.
Welche Symptome treten bei Gebärmutterhalskrebs auf?
Typische Symptome bei Gebärmutterhalskrebs sind ungewöhnliche Blutungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Ausfluss. In frühen Stadien verläuft die Erkrankung jedoch oft ohne Beschwerden.
Wie wird Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert?
Die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs erfolgt durch gynäkologische Untersuchung, Abstrich, HPV-Test, Kolposkopie und gegebenenfalls Biopsie. Bildgebende Verfahren helfen bei der Stadieneinteilung.
Wie sieht die Behandlung von Gebärmutterhalskrebs aus?
Die Therapie bei Gebärmutterhalskrebs hängt vom Stadium ab und kann eine Operation, Konisation, Strahlentherapie oder Chemotherapie umfassen. In fortgeschrittenen Stadien wird häufig eine kombinierte Behandlung eingesetzt.
Wie kann man Gebärmutterhalskrebs vorbeugen?
Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs ist die HPV-Impfung sowie die regelmäßige Teilnahme an der Früherkennung. Dadurch lassen sich Vorstufen und frühe Stadien rechtzeitig erkennen und behandeln.

















