Prof. - Markus von Flüe - Clarunis - Zertifiziertes Speiseröhrenkrebszentrum

Clarunis - Zertifiziertes Speiseröhrenkrebszentrum

Spezialisten für Speiseröhre/Ösophagus in Basel

Prof. - Markus von Flüe - Clarunis - Zertifiziertes Speiseröhrenkrebszentrum
Im Clarunis Speiseröhrenkrebszentrum versorgen mit Prof. von Flüe und PD Dr. Bolli zwei hochspezialisierte Mediziner alle Erkrankungen des Ösophagus auf höchstem internationalem Niveau – und überzeugen mit innovativen Operationsmethoden bei Tumoren, Divertikel oder Reflux.

Unsere Ärzte

Prof. - Markus von Flüe - Speiseröhrenchirurgie -

Prof. Dr. med. Markus von Flüe

Dr. - Martin Bolli - Speiseröhrenchirurgie -

PD Dr. med. Martin Bolli

Über Clarunis Speiseröhrenkrebszentrum

Ein Zentrum, in dem die Speiseröhre im Mittelpunkt der medizinischen Aufmerksamkeit steht – das ist weltweit selten. Mit Prof. Dr. med. Markus von Flüe und PD Dr. med. Martin Bolli verfügt das Speiseröhrenkrebszentrum im Clarunis Universitäres Bauchzentrum Basel über gleich zwei international renommierte Hochleistungsmediziner, die sich auf den Ösophagus spezialisiert haben – auf jene Röhre, die beim Transport der Nahrung vom Mund zum Magen eine zentrale Rolle übernimmt. Gerade weil Operationen an diesem Muskelschlauch besonders komplex sind, ist das für Patientinnen und Patienten mit Speiseröhrenkrebs in der Region Basel eine gute Nachricht – denn sie profitieren laut Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft „von einer Behandlung gemäß international höchsten Qualitätsrichtlinien“.

Am Clarunis Universitäres Bauchzentrum Basel wird im gesamten Bauchbereich eine Behandlung geboten, die sich an neuesten Erkenntnissen orientiert und weit über die klassische Grundversorgung hinausgeht. Hier agieren international renommierte Spezialisten der Gastroenterologie, der Hepatologie und der Viszeralchirurgie interdisziplinär im engen Austausch. Wer sich also mit Problemen an der Speiseröhre hierher wendet, kann sicher sein: Im zertifizierten Speiseröhrenzentrum wird von ausgewiesenen Spezialisten hochklassige Versorgung garantiert – bei Sodbrennen, Aussackungen oder Funktionsstörungen.

Speiseröhre: Diagnostik als Grundlage für medizinische Erfolge

Es beginnt bei der Diagnostik, bei der die beiden Spezialisten zur Abklärung von Beschwerden vor allem auf schonende Verfahren der Magenspiegelung setzen. Manchmal gibt auch erst eine Biopsie Auskunft, denn gerade bei der Frage nach Speiseröhrenkrebs gilt die Gewebeentnahme als aussagekräftigste Diagnosemethode. Hier kommen modernste endoskopische Verfahren zum Einsatz, wodurch Gewebeproben nahezu schmerzfrei entnommen werden. Natürlich zählen auch Röntgenuntersuchungen zur Diagnostik – ebenso wie Funktionsabklärungen bei Bewegungsstörungen, die per Manometrie erfolgen, also durch Druckmessung.

Breites Leistungsspektrum: Von Reflux bis Divertikel

Auch bei Reflux ist eine hochklassige Diagnose sehr wichtig – wenn saurer Mageninhalt die Speiseröhre reizt, resultieren nicht selten Entzündungen daraus, die bösartige Gewebeveränderungen hervorbringen können. Daher wird gründlich abgeklärt: Genügt es, die Lebensgewohnheiten zu ändern? Ist eine medikamentöse Therapie angesagt – oder doch ein Eingriff? Ebenfalls unangenehm sind Ösophagusdivertikel – Aussackungen in der Speiseröhre, die zumeist zu Schluckbeschwerden führen.

Aber das wichtigste Thema im Zentrum ist der Speiseröhrenkrebs, bei dem zumeist komplexe chirurgische Eingriffe vonnöten sind. Auch in den Augen der Schweizer Gesundheitsversorgung zählt der Krebs zur hochspezialisierten Viszeralchirurgie: Das Speiseröhrenkrebszentrum gehört als Teil des Viszeralonkologischen Zentrums zu den ausgewählten Institutionen, die nach Schweizer Beschlussorgan einen Leistungsauftrag besitzen – auf sechs Jahre. Denn hier werden alle Anforderungen weit übertroffen: Bei den Fallzahlen, der Struktur- und Prozessqualität und auch in Bezug auf Lehre, Weiterbildung und Forschung.

Zudem wurde das Speiseröhrenkrebszentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert: Drei Tage lang überzeugten sich die DKG-Gutachter von der interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit. Das Zertifikat gibt Sicherheit: Wer mit der Diagnose Ösophaguskarzinom konfrontiert wird, darf hier hochspezialisierte Medizin erwarten, die von der Diagnostik über laparoskopische Operationstechniken bis zur Nachsorge eine exzellente Expertise aufweisen.

Speiseröhrenkrebs macht sich oft erst im späten Stadium bemerkbar, daher sind neuartige Untersuchungstechniken und individuelle Behandlungskonzepte besonders wichtig. Zweimal pro Woche wird daher im Tumorboard gemeinsam entschieden, welche Vorgehensweise am besten ist – etwa ob vor dem Eingriff eine Bestrahlung oder eine Chemotherapie durchgeführt wird.

Innovative Schlüssellochchirurgie

Operiert wird in Basel zumeist mit der Schlüssellochchirurgie. Der komplexe, höchst anspruchsvolle Eingriff erfolgt oft durch Bauch und Brustkorb, zudem ist eine enge Kooperation mit Anästhesie und intensivmedizinischen Spezialisten erforderlich. Zumeist wird ein Teil der Speiseröhre entfernt, manchmal ermöglichen auch Metall-Stents zumindest eine normale Nahrungsaufnahme. Um die Nahrungspassage wiederherzustellen, werden bei Bedarf ein Teil des Magens und des Darms zusammengeschaltet – keine leichte Operation, aber allein dadurch, dass diese Operation hier häufig durchgeführt wird, weist das Kompetenzzentrum eine absolut niedrige Komplikationsrate auf.

Prof. Dr. med. Markus von Flüe, Chefarzt der Viszeralchirurgie, gilt auch bei der Bauchspeicheldrüse, bei der kolorektalen Chirurgie und beim gesamten Magen-Darm-Trakt als international anerkannter Facharzt. Gerade bei Krebserkrankungen ist seine Expertise im In- und Ausland gefragt, wie auch seine Mitgliedschaften in bedeutenden Fachgesellschaften zeigen. So gehört er zum Fachorgan für die nationale Planung der hochspezialisierten Medizin und ist Mitglied der American Society of Surgery of the Alimentary Tract (SSAT) und der Internationalen Gesellschaft für Chirurgie (ISS). Als Mitglied der Geschäftsleitung im Clarunis Universitäres Bauchzentrum Basel zählt er zu den führenden Personen der innovativen Institution. Prof. von Flüe studierte in Bern, arbeitete als Assistenzarzt in Luzern und kam bereits 1989 nach Basel, wo er 2003 Leiter der Chirurgischen Klinik und Chefarzt der Viszeralchirurgie am Claraspital wurde. Er engagiert sich auch in Lehre und Forschung und macht immer wieder mit wegweisenden Vorträgen und wichtigen Publikationen auf sich aufmerksam.

PD Dr. med. Martin Bolli hat sich als Stellvertretender Chefarzt der Viszeralchirurgie am Standort Claraspital neben der Speiseröhre auch auf die Pankreaschirurgie und die Leber- und Gallenchirurgie spezialisiert und gilt in der Roboterchirurgie als Vorreiter. Sein Studium absolvierte er in Zürich, ans Universitätsspital Basel kam er 1999 als Assistenzarzt. Nach mehreren Stationen als Oberarzt und Chefarzt, wozu auch eine Weiterbildung in den USA zählt, kehrte er 2015 als Leitender Arzt Chirurgie des Claraspitals nach Basel zurück. PD Dr. Bolli kann etliche richtungsweisende Publikationen und Vorträge vorweisen, zudem ist er Mitglied in mehreren bedeutenden Fachgesellschaften – etwa der Foederatio Medicorum Helveticorum FMH, der Deutschen und der Schweizerischen Gesellschaft für Viszeralchirurgie und der International Hepato-Pancreato-Biliary Association (IHPBA).

Anfahrt

Adresse

Clarunis - Zertifiziertes Speiseröhrenkrebszentrum

Kleinriehenstrasse 30
4058 Basel

Webseite: www.clarunis.ch
Jetzt anrufen: +41 61 5100360
Festnetz zum Ortstarif

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