Schulterentzündung und Frozen Shoulder: Symptom, Behandlung und Schmerzlinderung bei Entzündung in der Schulter

16.01.2026
Prof. Dr. med. Wolfgang Rüther
Medizinischer Fachautor
Priv.-Doz. Dr. med. Martin Fürst
Medizinischer Fachautor
Wer den Arm kaum noch heben kann und nachts vor Schmerzen aufwacht, stellt sich oft die Frage: Bekomme ich eine Entzündung oder ist die Schulter nur verspannt? Schulterschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden, das den Alltag massiv einschränken kann. Eine Schulterentzündung ist dabei keine einzelne Erkrankung, sondern ein Sammelbegriff für verschiedene entzündliche und degenerative Erkrankungen des Schultergelenks. Oft sind es die Weichteile, also Muskeln und Sehnen der Rotatorenmanschette oder der Schleimbeutel, die durch Überlastung oder Verschleiß betroffen sind. Aber auch spezifische Krankheitsbilder wie die sogenannte Frozen Shoulder (Schultersteife) sorgen für langanhaltende Beschwerden. Um die Schmerzen in der Schulter dauerhaft zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen, ist eine genaue Diagnose entscheidend, ob die Ursache akut oder chronisch ist.
ICD-Codes für diese Krankheit: M01.31, M13.91, M75.0

Kurzübersicht:

Eine Schulterentzündung bezeichnet entzündliche Veränderungen im Schultergelenk oder den umliegenden Strukturen rund um das Gelenk. Zu den häufigsten Ursachen zählen mechanische Überbelastung, Kalkablagerungen (Tendinitis) oder eine adhäsive Kapsulitis, besser bekannt als Frozen Shoulder. Typische Symptome sind starke Schulterschmerzen, Schwellungen und eine deutliche Einschränkung der Beweglichkeit, die oft schon das Anheben des Arms unmöglich macht. Die Diagnose wird meist durch klinische Tests sowie bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT) gesichert. Die Behandlung erfolgt in der Regel zunächst konservativ mittels Physiotherapie, entzündungshemmenden Schmerzmitteln und Schonung, um die akute Entzündung zu lindern. Nur bei schweren strukturellen Schäden, wie einem Rotatorenmanschettenriss oder einer bakteriellen Infektion, wird ein chirurgisch operativer Eingriff notwendig.

Artikelübersicht

Drei Krankheitsbilder der Schulterentzündung

Bei der Entzündung des Schulterhauptgelenks betrachtet man drei Krankheitsbilder:

Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Ursache, der Symptome und in ihrer Behandlung.

Diese drei Krankheitsbilder betrachten wir nachfolgend.

Rheumatoide Arthritis der Schulter

50 bis 80 Prozent der Patienten, die an einer rheumatoiden Arthritis leiden, zeigen im Verlauf eine Beteiligung der Schultern. Betroffen sind

  • das Schulterhauptgelenk (Glenohumeralgelenk),
  • der Raum unterhalb des Schulterdachs (subakromialer Raum) und
  • das Schultereckgelenk.

Der Ablauf der rheumatoiden Arthritis unterscheidet sich an der Schulter nicht grundsätzlich von dem an anderen Gelenken. Die Schulter ist jedoch in besonderem Maß von der Unversehrtheit der umgebenen Weichteilstrukturen abhängig. Daher kommt der entzündlichen Veränderung der Rotatorenmanschette eine besondere Bedeutung zu.

Anatomie der Schulter
Muskeln und Weichteile rund um das Schultergelenk © bilderzwerg | AdobeStock

Symptome einer rheumatoiden Arthritis der Schulter

Die typischen klinischen Symptome der rheumatoiden Arthritis betreffen auch die Schulter. Dazu gehören etwa

  • Morgensteifigkeit,
  • schmerzhafte Bewegungseinschränkung und
  • nächtlicher Ruheschmerz.

Es kann zu erheblichen Schwellungen des Schultergelenks kommen.

Häufig bleibt die Omarthritis aber lange weitgehend beschwerdefrei, vor allem bei langjährigem Verlauf der Krankheit und wirksamer Basistherapie. Die Beschwerden stehen im Vergleich zu anderen Gelenken oft im Hintergrund.

Probleme können wegen zunehmender Funktionsdefizite der Rotatorenmanschette entstehen. Diese wird durch die Entzündung

  • der Gelenkschleimhaut (Synovialitis) und
  • der Schleimbeutelentzündung (Bursitis)

ausgedünnt und funktionsunfähig. Es bestehen dann alle Zeichen einer Rotatorenmanschettenruptur mit Kraftlosigkeit.

In anderen Fällen entwickelt sich die Symptomatik der Schultergelenksarthrose (Omarthrose) mit schmerzhafter Beweglichkeit. Der Befall des Schultereckgelenks führt zu einer eng umschriebenen Schwellung und Druckschmerzhaftigkeit.

Vergleich gesundes Schultergelenk mit Arthrose
Vergleich eines gesunden Schultergelenks mit einem von Arthrose betroffenen Gelenk © bilderzwerg | AdobeStock

Diagnose einer rheumatoiden Arthritis der Schulter

Meist ist die Diagnose der rheumatoiden Arthritis bereits bekannt, wenn Schulterbeschwerden auftreten. Die Sonographie (Ultraschall) eignet sich gut, die synovialitischen Veränderungen und den Zustand der Rotatorenmanschette zu beurteilen. Im Röntgenbild sind große Usuren an der Knorpel-Knochen-Grenze des Oberarmkopfes typisch.

Zu achten ist auf

  • Defekte in der Gelenkpfanne, die sehr ausgedehnt sein können, und
  • den Hochstand des Oberarmkopfes bei defekter Rotatorenmanschette.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) liefert wichtige Informationen über den Zustand

  • der Rotatorenmanschette,
  • die Knochenstruktur sowie
  • des Knorpelbelags der Gelenke

Sie gibt außerdem Auskunft über die Ausdehnung der Synovialitis. Sie ist daher zur weiteren Diagnostik und Planung von operativen Schritten häufig unumgänglich.

Behandlung und Heilungsaussichten bei der rheumatoiden Arthritis der Schulter

Die systemische medikamentöse Therapie der Grunderkrankung steht an erster Stelle. Mittels Physiotherapie sollen die Muskeln gekräftigt und frühzeitig einer Bewegungseinschränkung vorgebeugt werden. Lokale Injektionen mit Kortison sind effektiv. Das Schulterhauptgelenk ist auch der Radiosynoviorthese zugänglich.

In den Frühstadien der Erkrankung kann eine operative

  • Gelenkschleimhautentfernung (Synovialektomie) und
  • Schleimbeutelentfernung

durchgeführt werden. Arthroskopische und offene Operationsverfahren kommen zur Anwendung.

Schwere Verläufe bedürfen eines endoprothetischen Gelenkersatzes. Die zur Verfügung stehenden Implantate unterscheiden sich nicht von denjenigen, die bei der Schulterarthrose verwendet werden.

Bakterielle Schulterentzündung (bakterielle Omarthritis)

Unter der bakteriellen Omarthritis fasst man die Infektionen des Schulterhauptgelenkes und der Schulternebengelenke zusammen.

Vorausgegangen sind meist Punktionen und Arzneimittelinjektionen. Neben dem Schulterhauptgelenk kommt daher vor allem der subakromiale Raum als Ursprung der Bakterienbesiedlung in Frage. Offene Verletzungen oder Operationen sind seltener Ursache der Infektion, ebenso wie eine Aussaat von Bakterien über den Blutweg.

Die bakterielle Schulterentzündung breitet sich über einen Spalt in der Muskelmanschette rasch vom subakromialen Raum in das Hauptgelenk aus und umgekehrt.

Die relativ schlecht durchblutete Rotatorenmanschette wird dann von Eiter umspült und ist stark gefährdet.

Unbehandelt kann der weitere Verlauf einer bakteriellen Schulterentzündung zur völligen Zerstörung des Gelenks führen.

Symptome der bakteriellen Omarthritis

Gewöhnlich berichten die Patienten über einen akuten Beginn und klagen über einen Ruhe-, aber auch einen Bewegungsschmerz. Das Schultergelenk kann

  • geschwollen,
  • überwärmt,
  • gerötet und
  • stark druckschmerzhaft

sein. Gerade am Schultergelenk kann das Fehlen typischer klinischer Infektionszeichen aber in die Irre führen! Abgegrenzt werden muss die Kalkschulter (Tendinosis calcarea), die vergleichbar schmerzhafte Zustände erzeugen kann.

Schulterschmerzen
Auch bei der bakteriellen Omarthritis treten Schmerzen in der Schulter auf © Bits and Splits | AdobeStock

Diagnose der bakteriellen Schulterentzündung

Die diagnostischen Maßnahmen entsprechen denjenigen, die bei Gelenkinfektionen an anderer Lokalisation notwendig sind:

  • Blutuntersuchung auf Entzündungszeichen,
  • Punktion des Gelenks mit Untersuchung der Gelenkflüssigkeit auf Entzündungszellen und Bakterien,
  • Röntgen,
  • Sonographie und
  • Kernspintomographie.

Behandlung und Heilungsaussichten bei der bakteriellen Schulterentzündung

Auch die therapeutischen Grundsätze entsprechen denjenigen der allgemeinen Gelenkinfektionsbehandlung.

Bei ungeklärtem klinischem Bild ist eine ungezielte antibiotische Therapie falsch. Im Vordergrund steht die chirurgische Behandlung der Schulterentzündung, die im Frühstadium arthroskopisch erfolgen kann. In weiter fortgeschrittenen Stadien ist eine offene operative Gelenkbehandlung erforderlich.

Ziel ist eine Säuberung des Gelenks und Entfernung von bereits abgestorbenem und stark entzündlichem Gewebe. Ggf. muss eine zweite und dritte chirurgische Behandlung erfolgen. Begleitend wird eine gezielte Antibiotikatherapie nach Keimspektrum eingeleitet.

Wird die Schulterentzündung in einem frühen Stadium erkannt und richtig behandelt, bestehen gute Aussichten auf Heilung. Die Infektion kann dann vollständig ausheilen und das Schultergelenk bleibt voll funktionsfähig.

Wird die Behandlung zu spät oder unzureichend durchgeführt, kann das Schultergelenk einen schweren, dauerhaften Schaden nehmen.

Entzündliche Schultersteife (adhäsive Kapsulitis)

Als adhäsive Kapsulitis wird das eigenständige Krankheitsbild einer Schultersteife bezeichnet. Dabei ist die glenohumeralen Beweglichkeit (Schulterhauptgelenk) eingeschränkt.

Andere Schulterteilsteifen entwickeln sich bei längerer Schonhaltung des Gelenks nach Trauma, Infektion oder Operation (sekundäre Schultersteife). Bei der adhäsiven Kapsulitis fehlen aber klinische, radiologische oder anamnestische Hinweise für die Krankheitsentstehung.

Die Ursache für diese Erkrankung ist unklar, diskutiert wird eine Störung der Bindegewebszellen. Die Einordnung der adhäsiven Kapsulitis in die Gruppe der entzündlichen Erkrankungen ist fraglich. Eine Entzündung der Gelenkkapsel ist nicht regelhaft, allenfalls in der Anfangsphase feingeweblich nachweisbar.

Später kennzeichnet die starke Vermehrung der Bindegewebszellen und die Strukturveränderung der Bindegewebsfasern das mikroskopische Bild. Es resultiert nicht nur in einer Verdickung der Gelenkkapsel, sondern auch in einer starken Verkleinerung des Gelenkraumes. Schließlich kommt es zu einer starken Bewegungseinschränkung.

Symptome der Schultersteife

Die adhäsive Kapsulitis trifft bevorzugt Frauen zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. In einem Drittel der Fälle sind beide Schultern betroffen.

Der Spontanverlauf der adhäsiven Kapsulitis lässt sich in drei Stadien einteilen:

  • In der initialen „freezing phase“ (Gelenk friert ein) kommt es zu einer raschen und schmerzhaften Einsteifung des Schultergelenks.
  • In der „frozen phase“ (Gelenk ist gefroren) gehen die Schmerzen langsam zurück und die Einsteifung erreicht ihren Höhepunkt.
  • In der anschließenden „melting phase“ (Gelenk taut auf) gehen die Schmerzen vollständig zurück. Das Ausmaß der Beweglichkeit normalisiert sich wieder.

Der Krankheitsprozess zieht sich über viele Monate hin, die Phasen sind etwa gleich lang. Die zwischenzeitlich eintretende Bewegungseinschränkung kann beträchtlich sein und den Gebrauch des Arms erheblich behindern.

Betroffen sind vor allem die Außendrehung und die Abspreizung des Schultergelenks.

Diagnose der Schultersteife

Labor und Röntgenaufnahmen zeigen bis auf eine geringe Abnahme der Knochendichte durch die Inaktivität gegen Ende der Erkrankung keine Auffälligkeiten.

Beweisend ist die Arthrographie mit

  • nur schmalem Kontrastmittelsaum um den Humeruskopf und
  • fehlender Aussackung der Gelenkkapsel vor allem nach unten.

Behandlung und Heilungsaussichten bei der entzündlichen Schultersteife

In der Regel kommt es innerhalb von 24 Monaten zur Ausheilung der Erkrankung. Das ist nahezu unabhängig von einer zwischenzeitlich durchgeführten Therapie. Vereinzelt kommen jedoch auch fortbestehende (Teil-)Steifen wie bei sekundären Schultersteifen vor.

Prinzipiell kann deshalb der Spontanverlauf abgewartet werden. Eine Behandlung richtet sich rein symptomatisch gegen den Schmerz. Mit Krankengymnastik lässt sich die aktuelle Beweglichkeit und Muskelkraft erhalten.

Im Stadium I steht die Medikation mit nichtsteroidalen Antiphlogistika im Vordergrund. Mit physiotherapeutischer Mobilisationsbehandlung sollt erst nach Abklingen der akuten Symptomatik begonnen werden.

Andere Therapieverfahren versuchen, den spontanen Verlauf abzukürzen. Lange Zeit war ein Brisement der Schulter (Mobilisation in kurzer Narkose) üblich. Heute gibt es weitere Methoden:

  • die Arthroskopie mit Dehnung der Gelenkkapsel oder gar operativer Lösung der Kapsel, und
  • die Arthrographie mit zusätzlicher Instillation von lokalem Betäubungsmittel und Kortison unter hohem Druck.

Es kann zu einer vorübergehenden Besserung kommen. In Einzelfällen hilft sie dem Patienten, den Krankheitsverlauf leichter zu überbrücken.

FAQ: Die 8 wichtigsten Fragen zu Schulterentzündung und Frozen Shoulder

Was sind typische Symptome einer Entzündung in der Schulter?

Das Leitsymptom sind stechende oder ziehende Schulterschmerzen, die sich bei Belastung, aber oft auch in Ruhe (Nachtschmerz) bemerkbar machen. Patienten berichten häufig über Probleme beim Anheben des Arms oder beim Greifen hinter den Rücken. Begleitend können Schwellungen und eine Überwärmung der betroffenen Schulter auftreten. Wenn die Entzündung chronisch wird, wie bei der Frozen Shoulder, kommt es zu einer zunehmenden Versteifung des Schultergelenks, was massive Bewegungseinschränkungen im Alltag zur Folge hat.

Wie entsteht eine Frozen Shoulder?

Die Frozen Shoulder, medizinisch adhäsive Kapsulitis genannt, ist eine Entzündung der Gelenkkapsel. Das Gewebe der Kapsel verdickt und verklebt, wodurch das Gelenk regelrecht einfriert. Mögliche Ursachen sind oft unklar (idiopathisch), sie tritt jedoch häufig nach Unfällen, Operationen oder bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes auf. Der Verlauf ist langwierig und wechselt zwischen schmerzhaften Entzündungsphasen und Phasen der Einsteifung, bevor sie oft von selbst ausheilt.

Wie wird eine Schulterentzündung behandelt?

Die Therapie wird meist mit einer konservativen Behandlung angegangen. Um die Schmerzen zu lindern und die Entzündung einzudämmen, kommen Schmerzmittel (wie Ibuprofen) und Kälteanwendungen zum Einsatz. Eine zentrale Rolle spielt die physiotherapeutische Behandlung mit gezielten Übungen, um die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit zu erhalten. Bei hartnäckigen Entzündungen können Kortisoninjektionen in den Schleimbeutel oder den Gelenkspalt helfen. Auch die Stoßwellentherapie hat sich bewährt, besonders bei verkalkten Sehnenansätzen.

Wann ist eine Operation an der Schulter notwendig?

Operativ wird meist erst vorgegangen, wenn alle konservativen Maßnahmen über Monate keinen Erfolg zeigen oder strukturelle Schäden vorliegen, die nicht von selbst heilen. Dazu zählen beispielsweise ein kompletter Rotatorenmanschettenriss, eine schwere Arthrose des Schultergelenks oder eine bakterielle Infektion, bei der das Gelenk gespült werden muss. Oft erfolgt der Eingriff minimalinvasiv (arthroskopische Chirurgie).

Was ist der Unterschied zwischen Bursitis und Tendinitis in der Schulter?

Eine Bursitis ist eine Schleimbeutelentzündung. Der Schleimbeutel (Bursa) dient als Puffer unter dem Schulterdach und entzündet sich oft durch Einklemmung (Impingement). Eine Tendinitis hingegen ist eine Entzündung der Sehne in der Schulter, meist betroffen sind die Sehnenansätze der Rotatorenmanschette. Beide Erkrankungen verursachen ähnliche Symptome und treten oft gemeinsam auf, da die geschwollenen Strukturen den Raum im Gelenk weiter verengen.

Wie lange dauert eine Entzündung in der Schulter?

Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Eine akute Entzündung durch Überlastung kann bei konsequenter Ruhigstellung und medikamentöser Behandlung binnen weniger Wochen abklingen. Eine Frozen Shoulder oder eine chronisch gewordene Entzündung kann die Patienten jedoch über Monate bis zu zwei Jahre begleiten. Geduld und kontinuierliche Physiotherapie sind hier essenziell für die Schmerzlinderung.

Wie kann ich einer Schulterentzündung vorbeugen?

Da viele Entzündungen der Schulter durch ein Ungleichgewicht der Muskulatur oder Fehlhaltungen entstehen, ist ein moderates Training der Rotatorenmanschette und der Muskeln am Schulterblatt sinnvoll. Man sollte einseitige Belastung über Kopf vermeiden und auf eine aufrechte Haltung achten, um den Raum unter dem Schulterdach nicht zu verengen. Wer anfällig für Schulterschmerzen ist, sollte bei ersten Anzeichen die Belastung reduzieren.

Wie wird eine Entzündung der Schulter diagnostiziert?

Der Orthopäde beginnt mit einer körperlichen Untersuchung und prüft die Beweglichkeit sowie spezifische Schmerzpunkte. Um entzündliche Veränderungen, Risse in der Sehne oder eine Schleimbeutelentzündung sichtbar zu machen, sind Ultraschall und MRT (Magnetresonanztomographie) die Mittel der Wahl. Ein Röntgenbild hilft zudem, knöcherne Veränderungen wie Arthrose oder Kalkablagerungen zu erkennen.

Empfohlene Spezialisten für Entzündungen an der Schulter