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Erkrankung · Geburtshilfe

Hyperemesis gravidarum - starkes Erbrechen in der Schwangerschaft

Kurzübersicht — das Wichtigste zuerst

Die Erkrankung ist selten, aber ernst zu nehmen und betrifft etwa 0,3 bis 3% aller Schwangeren. Kennzeichnend sind starke Übelkeit und anhaltendes Erbrechen, die meist vor der 16. SSW beginnen und eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme verhindern. Mögliche Folgen sind Dehydrierung, Elektrolytstörungen und ein deutlicher Gewichtsverlust. Als Auslöser gelten vor allem hormonelle Veränderungen in Verbindung mit einer genetischen Veranlagung. Die Behandlung reicht von angepasster Ernährung, über Medikamente bis zu Flüssigkeit per Infusion in der Klinik. Bei rechtzeitiger Therapie ist die Prognose für Schwangere und Baby gut.

Leichte Übelkeit in der Frühschwangerschaft ist weit verbreitet und in aller Regel harmlos. Bei einer Hyperemesis Gravidarum (HG) sind die Beschwerden dagegen so ausgeprägt, dass Betroffene kaum noch essen oder trinken können und der Körper aus dem Gleichgewicht gerät. Die Erkrankung ist gut behandelbar, vorausgesetzt, sie wird früh erkannt und ernst genommen. 

Wann genau eine Hyperemesis gravidarum vorliegen könnte, was das bedeutet und was zu tun ist, erfahren Sie hier. Außerdem finden Sie hier ausgewählte Hyperemesis gravidarum-Spezialisten.

Definition: Was ist eine Hyperemesis gravidarum? - Die schwere Form der Schwangerschaftsübelkeit

Übersetzt bedeutet der Fachbegriff „übermäßiges Erbrechen während der Schwangerschaft“. Nach der internationalen Windsor-Konsensdefinition von 2021 liegt eine Hyperemesis Gravidarum vor, wenn Übelkeit und Erbrechen in der frühen Schwangerschaft beginnen und der Alltag erheblich eingeschränkt ist. Mindestens eines der beiden Symptome ist so stark ausgeprägt, dass Betroffene nicht normal essen und trinken können. Zeichen einer Austrocknung stützen die Diagnose. Ohne Behandlung gerät der Elektrolyt- und Wasserhaushalt aus dem Gleichgewicht, zudem drohen Mangelzustände an Mineralstoffen, Vitaminen und Energie.

Der Diagnose Hyperemesis gravidarum ist der internationale ICD-Code O21 zugeordnet, je nach Schwere

  • O21.0 mit Krankheitsgefühl, aber ohne Entgleisung, oder
  • O21.1 mit Stoffwechselstörung.

Morgenübelkeit, Emesis und Hyperemesis: Wie unterscheiden sich die Formen?

Übelkeit mit oder ohne Erbrechen erleben etwa 50-80% aller Schwangeren. Fachleute sprechen dann von einer Emesis Gravidarum, international von Nausea and Vomiting of Pregnancy (NVP). Entgegen der landläufigen Bezeichnung treten die Beschwerden nicht nur morgens auf, sondern oft den ganzen Tag über. Sie beginnen meist im ersten Trimester zwischen der 4. und 7. Woche, sind um die 9. Woche am stärksten und klingen bei den meisten Frauen bis zur 20. Woche ab.

Die Hyperemesis bildet das schwerste Ende dieses Spektrums. Die Häufigkeit des Erbrechens ist dabei nur ein Anhaltspunkt. Entscheidend ist, ob Essen, Trinken und Alltag noch möglich sind. Um einzuschätzen, welcher Schweregrad vorliegt, nutzen Ärztinnen und Ärzte häufig den PUQE-Score. Er erfasst, wie viele Stunden am Tag Betroffenen übel ist und wie oft sie sich innerhalb von 24 Stunden übergeben oder würgen.

Wann ist Übelkeit in der Schwangerschaft kein harmloses Symptom mehr?

Bei der schweren Form sind die Beschwerden deutlich stärker und langwieriger. 

Betroffene übergeben sich vorwiegend morgens und erholen sich davon gut. Manchmal kommen Sodbrennen und eventuell eine geringe Gewichtsabnahme hinzu.

Bei der Hyperemesis gravidarum leiden Schwangere unter stärkeren und längeren Symptomen. Zu den typischen Symptomen und Anzeichen von Hyperemesis zählen:

  • andauernde Übelkeit,
  • über fünf mal Erbrechen innerhalb von 24 Stunden,
  • Nüchternerbrechen,
  • starke Gewichtsabnahme (über 5 % des Körpergewichts),
  • Kreislaufschwäche (Schwindel, schneller Puls),
  • äußere Zeichen für Wassermangel: gerötete trockene Schleimhäute, trockene Zunge, stehenbleibende Hautfalten, eingefallene Augen, Durst und reduzierter Harn,
  • Ketose: Ketonkörper im Harn, fruchtartiger Atemgeruch,
  • erhöhte Temperatur.
Schwangerschaftsübelkeit
Bei einer Hyperemensis gravidarum müssen sich Schwangere deutlich häufiger übergeben als normal © nenetus | AdobeStock

Bei länger andauernder und schwerer Verlaufsform können zusätzlich weitere Symptome hinzukommen, wie zum Beispiel

Hyperemesis gravidarum: Welche Ursachen und Risikofaktoren sind bekannt?

Weshalb manche schwangere Frauen eine übermäßige Schwangerschaftsübelkeit entwickeln, ist noch nicht vollständig geklärt. Die möglichen Ursachen können bestehende Vorerkrankungen, ungünstige Begleitumstände der Schwangerschaft oder Schwankungen des Hormonsystems sein. Lange stand das Schwangerschaftshormon HCG (humanes Choriongonadotropin) im Mittelpunkt. Sein Spiegel steigt im ersten Trimester stark an und erreicht etwa zeitgleich mit den Beschwerden seinen Höhepunkt. Diskutiert werden außerdem Östrogene und Schilddrüsenhormone.

Neuere Forschungsergebnisse von 2023 rücken das Hormon GDF15 in den Fokus, das vor allem in der Plazenta gebildet wird und auf das Brechzentrum im Hirnstamm wirkt. Besonders empfindlich reagieren offenbar Frauen, die schon vorher wenige GDF15 im Blut haben. Genetische Varianten erklären zudem, warum die Erkrankung familiär auftritt.

Psychische Probleme gelten nach heutigem Wissensstand nicht als Ursache. Ängste und depressive Verstimmungen sind vielmehr häufig eine Folge der zermürbenden Beschwerden.

Folgende Punkte sind mögliche Ursachen für eine starke Schwangerschaftsübelkeit:

  • Stress und Anspannung,
  • besondere Geruchsempfindlichkeit,
  • psychosomatische Störungen,
  • erhöhte Hormonspiegel: hCG (humanes Choriongonadotropin), Östrogen, Prostaglandin, Schilddrüsenhormone (T4, TSH),
  • Vitamin-B-Mangel,
  • Trägheit von Speiseröhre und Magen,
  • unzureichender unterer Speiseröhrenverschluss,
  • Infektion mit dem Magengeschwür-Erreger Helicobacter pylori,
  • genetische Disposition.

Eine Schwangerschaft fordert körperliche Höchstleistungen von der schwangeren Frau. Risikofaktoren, wie

können die Entwicklung einer Hyperemesis begünstigen.

Gab es bei einer vorhergehenden Schwangerschaft bereits eine Hyperemesis gravidarum, kann sie erneut auftreten.

Mit dem Vorwissen, Vorsichtsmaßnahmen und einer engmaschigen Betreuung der Schwangerschaft kann sie auch völlig “normal” verlaufen.

Wann zum Arzt? Diagnostik bei Schwangerschaftserbrechen

Wenden Sie sich zeitnah an Ihre Frauenarztpraxis, wenn Sie seit mehr als 24 Stunden nichts bei sich behalten können, deutlich an Gewicht verlieren, kaum noch Urin ausscheiden, sich schwindelig und kraftlos fühlen oder Blut erbrechen.

Die Diagnose wird klinisch gestellt. Grundlage sind die Anamnese der Symptomatik zu Verlauf, Gewicht und Vorerkrankungen sowie die körperliche Untersuchung mit Blutdruck, Puls und Zeichen der Austrocknung. Im Blut werden unter anderem Natrium, Kalium, Nieren- und Leberwerte, Blutbild, Blutzucker und TSH bestimmt. Häufig zeigen die Schilddrüsenwerte eine vorübergehende, schwangerschaftsbedingte Überfunktion, die sich in der Regel ohne eigene Behandlung zurückbildet. Im Urin lassen sich Ketonkörper nachweisen, die beim Abbau von Fettreserven entstehen. Nach aktuellen Empfehlungen eignen sie sich allein jedoch nicht, um das Ausmaß der Austrocknung zu beurteilen.

Fachärzte aus den Bereichen Gynäkologie, Geburtshilfe und Perinatalmedizin sind die richtigen Ansprechpartner für betroffene Frauen. Diese führen die Untersuchungen durch und ordnen die passende Behandlung an.

Eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) zeigt, wie sich das oder die ungeborenen Babys entwickelt. Damit kann der Arzt auch die Entwicklung der Schwangerschaft überprüfen oder ob eine Fehlentwicklung des Plazentagewebes vorliegt.

Dauert der Zustand mit ständigem Erbrechen und starker Übelkeit schon länger an, sucht der Arzt nach weiteren möglichen Ursachen. Die Hyperemesis gravidarum kann gleichzeitig mit verschiedenen Erkrankungen auftreten:

Wie wird Hyperemesis Gravidarum behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Symptome und dem Mangelstatus. Dazu setzt der Arzt an mehreren bis vielen Stellschrauben an. Ziel der Therapie ist es, die Beschwerden zu lindern, Flüssigkeits- und Nährstoffdefizite auszugleichen und Komplikationen zu vermeiden. Die aktuelle Leitlinie des britischen Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG) aus dem Jahr 2024 und die Empfehlungen des ameriaknischen ACOG sehen ein stufenweises Vorgehen vor.

Der Frauenarzt wird Ihnen gezielt weiterhelfen und Ihnen Tipps geben, was Sie selbst tun können.

Nahrungsaufnahme optimieren bei Hyperemesis gravidarum

Die leichte Variante lindern Sie schon mit etwas geänderten Essgewohnheiten selbst. Meiden Sie Trigger wie Fettes, Scharfes, Saures, Süßes und starke Gerüche.

Essen Sie über den Tag verteilt sechs bis acht kleine Portionen. Hungern Sie nicht. Bereiten Sie sich Leckeres aus viel Protein und Kohlenhydraten zu. Trinken Sie zwischen den Mahlzeiten reichlich, aber in kleinen Schlucken, möglichst kalt, klar und nicht allzu süß: Limonade, Isotonisches, Pfefferminztee.

Achten Sie auf Ruhe und meiden Sie Hitze oder hohe Luftfeuchte.

Komplementärmedizin und alternative Therapie-Ergänzungen

Gegen die normale Schwangerschaftsübelkeit und leichten Formen der Hyperemesis gravidarum wirken 1 bis 4 g Ingwerwurzel täglich sehr gut.

Manchen hilft auch Akupressur am Handgelenk (Pericardium 6), Akupunktur oder Psychotherapie.

Medikamentöse Therapie bei Hyperemesis gravidarum

Mittel der ersten Wahl ist in Deutschland die Kombination aus Doxylamin und Pyridoxin (Vitamin B6), die speziell gegen Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft zugelassen ist. Die Einnahme erfolgt nach ärztlichem Schema, meist mit Schwerpunkt am Abend. Bewährt haben sich außerdem Antihistaminika wie Dimenhydrinat, das im letzten Schwangerschaftsdrittel wegen einer möglichen wehenfördernden Wirkung allerdings zurückhaltend eingesetzt wird. Reicht das nicht aus, kommt Metoclopramid (MCP) infrage, das wegen möglicher Bewegungsstörungen nur kurzzeitig gegeben werden sollte.

Ondansetron blockiert bestimmte Serotonin-Rezeptoren und gilt als wirksam, wenn andere Mittel versagen. Große Studien fanden bei Anwendung im ersten Schwangerschaftsdrittel ein geringfügig höheres Risiko für Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten, das absolut betrachtet sehr gering ist. Ärztinnen und Ärzte wägen Nutzen und Risiken daher individuell ab.

Gegen Sodbrennen und Reflux helfen Antazida, H2-Blocker wie Famotidin oder Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol. Aktuelle Informationen zur Arzneimittelsicherheit für Schwangere bietet das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité (Embryotox).

Behandlung in der Klinik bei schweren Verläufen

Kann die Patientin trotz Medikamenten kaum etwas bei sich behalten, nimmt der Gewichtsverlust weiter zu oder entgleisen die Laborwerte, ist eine Behandlung in der Klinik notwendig, teils ambulant in einer Tagesklinik, bei schwereren Verläufen stationär. Die Schwangere erhält Flüssigkeit und Elektrolyte intravenös, außerdem brechreizhemmende Medikamente als Infusion.

Vor der Gabe von Zuckerlösungen wird Thiamin (Vitamin B1) verabreicht, um einer Wernicke-Enzephalopathie vorzubeugen, einer seltenen, aber schweren Schädigung des Gehirns durch Thiaminmangel. Wegen des erhöhten Thromboserisikos durch Bewegungsmangel und Austrocknung erhalten viele Betroffene zusätzlich eine Thromboseprophylaxe mit Heparin. In schweren Fällen, die auf alle anderen Maßnahmen nicht ansprechen, kommen Kortikosteroide wie Methylprednisolon infrage. Sehr selten ist eine Ernährung über eine Magensonde oder eine parenterale Ernährung über die Vene erforderlich.

Eine Geburt, spontan oder eingeleitet, ab der 37. Schwangerschaftswoche (SSW) bzw. mindestens 260 Tage gilt nicht mehr als Frühgeburt. Gleichzeitig ist es sehr wichtig, auf das Wohlergehen und die Gesundheit der werdenden Mutter zu achten.

Verlauf und Prognose: Lässt sich Hyperemesis gravidarum vorbeugen?

Bei rechtzeitiger Behandlung bessern sich die Beschwerden meist innerhalb weniger Tage deutlich. Bei vielen Frauen klingen die Beschwerden bis zur 20. SSW ab, bei einem kleineren Teil bleiben Beschwerden bis zur Geburt bestehen.

Sicher vorbeugen lässt sich die Erkrankung nicht. Frauen, die bereits eine Hyperemesis gravidarum hatten, tragen jedoch ein hohes Wiederholungsrisiko. Für sie kann es sinnvoll sein, schon vorab einen Plan mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu besprechen und bei ersten Anzeichen frühzeitig mit Medikamenten zu beginnen. Studien deuten darauf hin, dass sich schwere Verläufe so abmildern lassen.

Wie gefährlich ist Hyperemesis gravidarum und was sind die Folgen für Mutter und Kind?

Die starke Übelkeit führt bei der Schwangeren zu

  • starken Mangelzuständen,
  • körperlicher Schwäche und
  • starken psychischen Belastungen.

Je nach Schwere besteht bei manchen ein erhöhtes Risiko für

  • Speiseröhrenschäden,
  • Präeklampsie (Bluthochdruck während oder nach der Schwangerschaft) und
  • eine verzögerte Entwicklung des Kindes mit früherer Geburt.

Sehr selten enwickeln sich bei der Mutter Vitamin-B-Mangelschäden des Gehirns (Wernicke-Enzephalopathie) oder der Nerven.

Für das ungeborene Kind besteht ein erhöhtes Frühgeburtsrisiko. Außerdem kann es durch die Mangelzustände der Mutter etwas kleiner sein und ein niedrigeres Geburtsgewicht von unter 2500 Gramm haben.

Spezialisten: Gynäkologie, Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Erste Ansprechpartner sind niedergelassene Fachärztinnen und Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Bei schweren Verläufen übernehmen geburtshilfliche Kliniken und Perinatalzentren die Behandlung. Je nach Situation arbeiten sie mit Ernährungsberatung, Psychosomatik und Innerer Medizin zusammen. Hier finden Sie ausgewählte Spezialistinnen und Spezialisten für Hyperemesis gravidarum.

Häufige Fragen (FAQ)

Kann die Erkrankung bei einer Folgeschwangerschaft erneut auftreten?

Ja, das Wiederholungsrisiko ist hoch. Eine frühzeitige Planung mit der behandelnden Frauenarztpraxis hilft, rechtzeitig gegenzusteuern und Elektrolytverschiebungen zu verhindern.

Schadet starkes Erbrechen dem Baby?

Bei rechtzeitiger Behandlung entwickelt sich das Kind in aller Regel normal. Ein Risiko besteht vor allem dann, wenn die Mangelversorgung über längere Zeit unbehandelt bleibt.

Wann muss ich mit Hyperemesis Gravidarum ins Krankenhaus?

Wenn Sie über 24 Stunden nichts bei sich behalten, stark an Gewicht verlieren, kaum Urin ausscheiden, sich sehr schwach oder verwirrt fühlen oder Blut erbrechen, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe suchen, im Zweifel in einer geburtshilflichen Notaufnahme.

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Über den Fachautor

Prof. Dr. med. Richard Berger

Medizinischer Fachautor · Neuwied

Prof. Dr. med. Richard Berger – Fachautor: Entdecken Sie Expertenbeiträge im Leading Medicine Guide.

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Quellen

Geprüfte Expertise

Empfohlene Spezialisten

3 Spezialisten

Hier finden Sie ausgesuchte medizinische Experten und Spezialisten in Kliniken und Praxen für die Diagnose, Behandlung, Operation und Rehabilitation im Bereich Hyperemesis gravidarum. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.

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