Das seit 2014 zertifizierte Endoprothetikzentrum ist auf den künstlichen Ersatz von Knie-, Hüft- und Schultergelenken sowie auf Prothesenwechsel spezialisiert. Dr. Stiebler und sein Team erbringen die Leistungen auf dem neuesten medizintechnischen Niveau und unter Einhaltung von definierten Prozess- und Qualitätsstandards, die jährlich durch eine unabhängige Kommission überprüft werden.
Ergänzend zur langjährigen Erfahrung und bewährten Verfahren setzt das Zentrum in der Knieendoprothetik auf das robotergestützte VELYS™-System. Dieses unterstützt das Operationsteam dabei, Implantate noch präziser und individuell an die Anatomie der Patientinnen und Patienten anzupassen, indem während des Eingriffs Echtzeitdaten zu Achsführung, Stabilität und Bandspannung bereitgestellt werden. So wird die bestehende Behandlungsqualität gezielt weiterentwickelt und um innovative technologische Möglichkeiten ergänzt.
Qualitätssicherung und hohe Patientensicherheit durch Zertifizierung bei Gelenkersatz – im Endoprothetikzentrum des Asklepios Klinikums Schwalmstadt werden jährlich mehrere Hundert künstliche Gelenke im Hüft-, Knie und Schulterbereich implantiert. Das Klinikum liegt in der Mitte Deutschlands auf halber Strecke zwischen Frankfurt und Göttingen. Dank des guten Renommees, ist das Zentrum auch weit über die nordhessische Region hinaus bekannt. Unter der Leitung von Dr. (H) Karol Stiebler erhalten Patientinnen und Patienten hier den bestmöglichen Gelenkersatz für Hüfte, Knie und Schulter – und damit eine möglichst uneingeschränkte Mobilität, die mit hoher Lebensqualität verbunden ist.
2014 wurde die Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt als Endoprothetikzentrum zertifiziert. Damit wurde der von Dr. (H) Karol Stiebler geleitete Abteilung bescheinigt, dass hier bei der Implantation künstlicher Gelenke sämtliche definierten Prozess- und Qualitätsstandards eingehalten werden. Um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten, werden die Standards jährlich durch eine unabhängige Kommission überprüft.
Künstliche Hüftgelenke: AMIS Verfahren
Das Endoprothetikzentrum überzeugt bei der minimal-invasiven Implantation von Hüftendoprothesen: Wer im Schwalmstädter Stadtteil Ziegenhain mit einem neuen Hüftgelenk versorgt wird, kann sicher sein, dass mit dem AMIS-Verfahren ein besonders muskelschonendes Verfahren zum Einsatz kommt. Bisher wird diese Methode nur in wenigen Kliniken in Deutschland eingesetzt und zeichnet sich dadurch aus, dass während des Eingriffs keine Muskeln, Sehnen oder Nerven durchtrennt werden. Patientinnen und Patienten profitieren dadurch nicht nur von wesentlich weniger Schmerzen, auch die Genesungszeit ist deutlich kürzer, was eine entsprechend schnellere Rückkehr in den Alltag bedeutet. Mit einer „neuen Hüfte“ des Schwalmstädter Endoprothetikzentrums sind in aller Regel Sport und uneingeschränkte Bewegung schon bald wieder möglich – bei unveränderter Muskelfunktion.
Beste Versorgung bei künstlichen Kniegelenken
Über eine hohe Expertise verfügt das Team um Dr. (H) Karol Stiebler auch beim Kniegelenk. Wenn es um das größte Gelenk des Körpers geht, entscheidet die Qualität der Chirurgie über die Prognose. Bei dem erfahrenen Team können die Menschen in der Region um Marburg und Kassel davon ausgehen, dass sie sich mit einem künstlichen Kniegelenk für viele Jahre schmerzfrei und unbeschwert bewegen können.
Das Zentrum setzt in der Knieendoprothetik auf moderne robotergestützte Technologien wie das VELYS™-System. Dieses unterstützt das Operationsteam dabei, Implantate noch präziser und individuell an die Anatomie der Patientinnen und Patienten anzupassen, indem während des Eingriffs Echtzeitdaten zu Achsführung, Stabilität und Bandspannung bereitgestellt werden. So werden die bestehenden Behandlungsmethoden gezielt weiterentwickelt und die Präzision sowie die funktionellen Ergebnisse zusätzlich verbessert.
Ganz individuell wird im Schwalmstädter Endoprothetikzentrum die jeweils passende Variante der Knieprothese ausgewählt. Das Team bildet sich regelmäßig zum Thema Gelenkersatz weiter und ist daher stetig über alle wichtigen Neuheiten informiert. So wird immer erst nach genauer Prüfung des Einzelfalls entschieden, welche Form der Endoprothetik zur Anwendung kommt. Wenn das betroffene Gelenk nur in einem bestimmten Bereich verschlissen ist, kann ein teilweiser Gelenkersatz zum Einsatz kommen, z. B. eine Schlittenprothese. Bei einer Totalendoprothese gibt es mehrere Optionen – etwa den beidseitigen Oberflächenersatz oder die achsgeführte bzw. gekoppelte Knieprothese. Im persönlichen Gespräch kommen die Spezialisten um Dr. Stiebler gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten zu einer bestmöglichen Lösung.
Schultergelenk: Bewegungsfreiheit durch Endoprothetik
Die Schulter ist das Gelenk mit dem größten Bewegungsausmaß. Daher sind beim Schultergelenk die Behandlungsmöglichkeiten von Verletzungen oder verschleißbedingten Erkrankungen entsprechend vielfältig. Um den Bewegungsradius der Schulter mit einem Kunstgelenk wiederherzustellen, werden im Endoprothetikzentrum des Asklepios Klinikums Schwalmstadt ebenfalls individuelle Möglichkeiten geboten: Ob es um den reinen Ersatz der Knorpeloberfläche des Oberarmkopfes geht, um eine sogenannte Kurzschaft-Kopfprothese, eine Totalendoprothese, bei der auch die Gelenkfläche der Gelenkpfanne ersetzt wird, oder eine „inverse Prothese“ – auch bei der Schulter ist auf Erfahrung und Kompetenz des Chefarztes und seines Teams Verlass.
Prothesenwechseloperationen: Wenn ein künstliches Gelenk ersetzt werden muss
Wenn von der ersten Planung bis zur Nachbehandlung auf alle Details geachtet wird und die Prothese für Hüfte, Knie oder Schulter unter Berücksichtigung aller persönlichen Bedürfnisse maximal gewebeschonend implantiert wird, beginnt nach der Operation ein neues, aktives Leben für die Betroffenen. Verschleiß, Lockerungen oder Infektionen können Gründe für den Wechsel eines Implantats sein. Sogenannte Prothesenwechsel- oder Revisionsoperationen führt das Team in der Asklepios Klinik ebenfalls mit viel Erfahrung durch. Wenn ein implantiertes Gelenk Probleme macht, ist beim Wechsel der Prothese genau wie einer Erstimplantation eine hohe Expertise gefragt. Im zertifizierten Endoprothetikzentrum gehören solche Eingriffe zu den Routinevorgängen.
Passgenauer, maßgefertigter Gelenkersatz
In der Endoprothetik stehen zahlreiche Prothesen zur Verfügung, aus denen der Operateur das Modell aussucht, das am besten in Bezug auf Größe und Form für die Patientinnen und Patienten geeignet ist. In einigen Fällen entspricht kein Modell der vorliegenden Anatomie, beispielsweise bei Gelenkfehlbildungen, nach Verletzungen oder Voroperationen. Wird in den Voruntersuchungen festgestellt, dass keines der Standardmodelle in Frage kommt, muss das künstliche Gelenk individuell angefertigt werden. Dr. (H) Karol Stiebler und sein Team haben bereits mehrfach maßangefertigte Endoprothesen eingesetzt und verfügen hier über entsprechende Erfahrungen. Der maßgeschneiderte Gelenkersatz wird von einer externen Firma hergestellt, zuvor müssen allerdings in einer Computertomografie die exakten Maße ermittelt werden. Gemeinsam mit dem Operateur wird die Endoprothese entsprechend geplant.
Über Dr. (H) Karol Stiebler: Spezialist auf seinem Gebiet
Dr. (H) Karol Stiebler wurde in Polen geboren und promovierte 1993 an der Semmelweis-Universität in Budapest zum „Doktor der Medizinischen Wissenschaft“. Er ist Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie und verfügt über mehrere Zusatzbezeichnungen, wie Spezielle Unfallchirurgie, Physikalische Therapie und ist auch als Notfallmediziner anerkannt. Zudem lehrt er angehende Ärztinnen und Ärzte in den Bereichen Allgemeine Chirurgie, Orthopädie sowie Unfallchirurgie im Rahmen des Praktischen Jahres (PJ). Der Chirurg hat im Laufe der Zeit zahlreiche Gelenkersatz-Operationen durchgeführt, weswegen es ihm ein großes Anliegen ist, die dazu definierten Prozess- und Qualitätsstandards nicht einfach nur zu erfüllen – sondern dazu beizutragen, das medizintechnische Niveau bei Prothesen gemeinsam mit seinem Team immer wieder zu optimieren. Sein Ziel ist es dabei, seinen Patientinnen und Patienten durch den bestmöglichen Gelenkersatz für Hüfte, Knie und Schulter eine möglichst uneingeschränkte Mobilität und damit eine hohe Lebensqualität zu sichern.



