Neurofibromatose: Informationen & Spezialisten für Neurofibromatose

31.01.2022
Dr. Claus  Puhlmann
Medizinischer Fachautor

Die Neurofibromatosen sind eine Gruppe von genetischen Erkrankungen, die hauptsächlich das Nervensystem betreffen. Klinisch von Bedeutung sind vor allem die Neurofibromatose vom Typ 1, Typ 2 und Typ 3. Die Krankheiten können komplexe Gesundheitsprobleme verursachen. Ihnen gemeinsam ist, dass sich verschiedene Arten von gutartigen Tumoren entwickeln können. Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie ausgewählte Neurofibromatose-Spezialisten und Zentren.

ICD-Codes für diese Krankheit: Q85.0

Empfohlene Spezialisten für Neurofibromatose

Neurofibromatose Fälle in Deutschland

810 Fälle im Jahr 2020
832 Fälle im Jahr 2023 ( Prognose )

Das prognostizierte Fallzahlwachstum basiert auf Angaben zur Bevölkerungsentwicklung der statistischen Bundes- & Landesämter. Die Berechnung erfolgt je Altersklasse, sodass demographische Effekte berücksichtigt werden. Die Fallzahlen basieren aus einer Vernetzung von unterschiedlichen öffentlich zugänglichen Quellen. Mittels Datenanalyseverfahren werden diese Zahlen aufbereitet und unseren Usern zugänglich gemacht.

Artikelübersicht

Definition: Neurofibromatosen

Die Neurofibromatosen sind genetische Erkrankungen, die entweder

  • an die Nachkommen vererbt oder aber
  • als Neumutation, meist in der Keimzellentwicklung, angelegt werden.

Zu dieser Gruppe gehört auch die Neurofibromatose Typ 1, die zu den häufigsten genetischen Erkrankungen zählt. Etwa eine von 3000 bis 4000 Personen ist davon betroffen.

Die anderen Typen kommen allerdings deutlich seltener vor. In Deutschland sind etwa 40.000 Menschen von einer dieser Krankheiten betroffen.

Bei etwa 50 Prozent der Patienten ist die Erkrankung auf eine genetische Veränderung während der Keimzellbildung zurückzuführen. Dann führt eine sogenannte Keimbahnmutation oder Neumutation zu der Erkrankung. Dies ist, verglichen mit anderen genetischen Erkrankungen, ein sehr hoher Anteil.

Bei der anderen Hälfte wurde die genetische Anlage von den Eltern auf die Kinder übertragen.

Einteilung der Neurofibromatose

Zu den Neurofibromatosen werden mehrere Erkrankungen gezählt. Sie unterscheiden sich

  • im Gen beziehungsweise dem Chromosom, das durch eine Mutation verändert ist, und
  • in den Symptomen.

Klinisch bedeutsam sind insbesondere die Typen 1, 2 und 3.

Neurofibromatose Typ 1 (NF1)

Neurofibromatose Typ 1 ist auch als Morbus Recklinghausen oder Von-Recklinghausen-Erkrankung bekannt. Die Erkrankung basiert auf Veränderungen im NF1-Gen, das auf Chromosom 17 liegt.

Dieses Gen kodiert für ein Protein namens Neurofibromin, das in den Zellen Einfluss auf Regulationsvorgänge nimmt. Funktioniert die Zellregulation nicht mehr korrekt, können zum Beispiel Tumoren entstehen.

Mit einer Häufigkeit von 1:3000 bis 1:4000 gehört die NF1 zu den häufigsten genetischen Erkrankungen.

Klinisch äußert sich die Neurofibromatose Typ 1 unter anderem durch

  • Hautflecken,
  • Neurofibrome (gutartige Tumoren bestimmter Nerven- und Bindegewebszellen) und
  • Knötchen in der Iris.
DNA-Strang
Neurofibromatosen entstehen durch Fehler im Genom © Giovanni Cancemi | AdobeStock

Neurofibromatose Typ 2 (NF2)

Diese Form der Erkrankung kommt wesentlich seltener vor.  Sie wird auch als zentrale Neurofibromatose oder bilaterales Akustikusneurinom bezeichnet.

Rund eine Person pro 50.000 Einwohner ist an NF2 erkrankt. Das Verhältnis von Patienten mit NF1 zu Patienten mit NF2 beträgt also grob gerundet 15 zu 1.

Beim Typ 2 ist eine Mutation im NF2-Gen, das auf dem Chromosom 22 liegt, ursächlich für die Entstehung der Krankheit. Die genaue Rolle des Genprodukts, das Schwannomin oder Merlin genannt wird, ist noch nicht richtig bekannt. Es scheint eventuell eine Funktion in der Signalübermittlung von Wachstumsfaktoren und nach Zelladhäsion (Zellbindung) zu spielen.

Klinisch ist die Neurofibromatose Typ 2 durch Tumoren des zentralen und peripheren Nervensystems gekennzeichnet. Insbesondere Schwannome kommen häufig vor. Das sind gutartige Tumoren der Nervenscheide, die aus Schwann-Zellen besteht.

Neurofibromatose Typ 3 (NF3) - Schwannomatose

Diese Form der Neurofibromatose, die auch Schwannomatose genannt wird, ist ebenfalls ein sehr seltene Erkrankung. Die Krankheitshäufigkeit wird je nach Studie auf etwa 1:25.000 bis 1:70.000 geschätzt.

Da die Schwannomatose klinisch der NF2 ähnelt, gibt es in der Praxis mitunter Abgrenzungsprobleme. Daher wird die Schwannomatose manchmal nicht korrekt diagnostiziert.

Bei etwa der Hälfte der Patienten mit Schwannomatose hat man Mutationen im SMARCB1-Gen, das ebenfalls wie das NF2-Gen auf Chromosom 22 liegt, gefunden. Zur Funktion des Genprodukts ist allerdings noch sehr wenig bekannt.

Symptome einer Neurofibromatose

Symptome bei Neurofibromatose Typ 1

Bei Typ 1 treten die ersten Symptome bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter auf. Mit fünf Jahren ist nahezu bei allen Personen, die das veränderte Gen besitzen, die Erkrankung ausgebrochen. Die Ausprägung der Symptome kann allerdings ganz unterschiedlich sein.

So können zum Beispiel bereits bei der Geburt oder kurz nach der Geburt Pigmentstörungen sichtbar sein. Da diese Flecken eine hellbräunliche Färbung aufweisen, werden sie auch Milchkaffee- oder Café-au-lait-Flecken genannt. Zu Beginn sind sie nur wenige Millimeter groß, können aber mit zunehmendem Alter wachsen. Darüber hinaus kann es zu Hautbildern kommen, die den Sommersprossen sehr ähnlich sehen (so genannte Lentigines). Vor allem der Bereich der Achseln oder der Leisten kann hiervon betroffen sein.

Liegen wenigstens zwei so genannte Lisch-Knötchen vor, ist dies ebenfalls ein Anzeichen für eine Neurofibromatose des Typs 1. Das Sehen beeinträchtigen sie aber nicht. Lisch-Knötchen sind kleine Knoten bräunlicher Farbgebung, die sich auf der Iris (Regenbogenhaut) des Auges zeigen und auch Iris-Hamartome genannt werden.

Bei dieser Erkrankung können gutartige Tumoren bestimmter Nerven- und Bindegewebszellen auftreten. Sie sind als Neurofibrome bekannt und treten in oder unter der Haut und in jedem Körperteil auf.

Neurofibromatose
Bindegewebige Hautveränderungen sind ein Symptom für Neurofibromatose © SUWIWAT | AdobeStock

Diese meist knotigen, manchmal auch netzartig wachsenden Geschwulste treten häufig erst ab der Pubertät auf. Sie vermehren sich im Laufe der Zeit oder werden größer. Zwar handelt es sich hierbei um gutartige Veränderung, allerdings können sie sich auch in einigen Fällen zu bösartigen Tumoren weiterentwickeln.

Auch am Sehnerv können sich Geschwulste bilden. Diese werden Optikusgliome genannt, die dann auch Sehstörungen hervorrufen können.

Ein weiterer Hinweis auf die Krankheit sind typische Veränderungen der Knochen. Dazu gehört etwa eine Fehlbildung des Knochens hinter der Augenhöhle (so genannte Keilbeindysplasie). Sie zeigt sich häufig durch ein hervorgetretenes oder seltener durch ein nach unten verschobenes Auge.

Auch eine Verdünnung der langen Röhrenknochen ist möglich. Zum Beispiel eine Schienbeinfehlstellung, das heißt eine übermäßige Krümmung des Unterschenkels. Im Bereich der Wirbelsäule kann es darüber hinaus zu Verkrümmungen (Skoliose) kommen.

Zu den Symptomen gehören relativ häufig auch Lern-, Leistungs- und Verhaltensstörungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein etwas langsameres Körperwachstum bei schnellerem Wachstum des Kopfes kann ebenfalls beobachtet werden. Teilweise gehen Kopfschmerzen oder Erbrechen damit einher.

Symptome bei Neurofibromatose Typ 2

Die Symptome des Typ 2 setzen meist erst zu einem wesentlichen späteren Zeitpunkt ein. Auch unterscheiden sich die Symptome weitestgehend von denen des Typs 1. So sind zum Beispiel die Café-au-lait-Flecken entweder gar nicht oder in wesentlich geringerer Menge vorhanden.

Dagegen sind Tumoren im Nervensystem, insbesondere im Gehirn an den Hirnnerven und in der Wirbelsäule, sehr häufig. Fast alle Patienten entwickeln Akustikusneurinome, das sind Tumoren am rechten und linken Hörnerv.

Beim Typ 2 treten aufgrund der Tumoren typischerweisefolgende Symptome auf:

  • zunächst Probleme mit dem Hören, auch ein Tinnitus, oder Schwindel,
  • manchmal auch neurologische Ausfälle (zum Beispiel Empfindungsstörungen, Schmerzen in Armen und Beinen, Lähmungen) oder
  • Sehstörungen.

Darüber hinaus können gutartige Hauttumoren und Veränderungen an den Augen (zum Beispiel Schielen oder Linsentrübungen) auftreten.

Symptome bei Neurofibromatose Typ 3 - Schwannomatose

Die ersten Symptome treten meist zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahrzehnt auf. Das am häufigsten auftretende Symptom bei NF3 sind Schmerzen. Sie stehen in Zusammenhang mit der Größe, Anzahl und Lokalisation der Tumoren.

Die Schwannome finden sich hauptsächlich an den peripheren Nerven und den Spinalnerven, in nur etwa fünf Prozent der Fälle entstehen Meningeome (Tumor, der von einer Hirnhaut ausgeht). Auch werden gelegentlich Gewebewucherungen und Muskelschwäche beobachtet, aber keine Hautveränderungen und auch keine Hauttumoren.

Diagnose der Neurofibromatose

Diagnose der Neurofibromatose Typ 1

Die Diagnose der NF1 kann meist schon aufgrund der typischen Symptome gestellt werden.

Skelettveränderungen lassen sich mithilfe einer Röntgenuntersuchung beurteilen. Bei Kopfschmerzen oder Erbrechen mit rascherem Kopfwachstum sollte eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) gemacht werden. Das MRT wird auch zur Diagnose von Tumoren eingesetzt. Der Augenarzt sollte Betroffene mindestens einmal jährlich auf Sehstörungen hin untersuchen.

Computertomographie (CT)
Eine Computertomographie ist hilfreich zur Untersuchung des Gehirns bei Verdacht auf Neurofibromatose © Werner | AdobeStock

Die Café-au-lait-Flecken sind häufig das erste Merkmal, das auf eine NF1 hinweist. Da weitere Merkmale häufig erst später auftreten, lässt sich die endgültige Diagnose oft erst Jahre später sichern. Eine regelmäßige Kontrolle ist daher sehr wichtig.

Erst wenn mindestens zwei der folgenden sieben Merkmale zutreffen, kann die Diagnose gestellt werden:

  • Sechs oder mehr Café-au-lait-Flecken
  • Sommersprossenartige Pigmentierung der Achselhöhlen und/oder der Leistengegend
  • Zwei oder mehr Neurofibrome
  • Zwei oder mehr Lisch-Knötchen
  • Skelettveränderung
  • Optikusgliom
  • Ein Verwandter ersten Grades (Elternteil oder Geschwister), bei dem NF1 nach diesen Kriterien diagnostiziert wurde

Diagnose der Neurofibromatose Typ 2

Die Diagnose der NF2 kann durch

  • körperliche,
  • audiologische (wie Hörtests, Ableitung von akustisch evozierte Potenzialen, das sind bestimmte Hirnströme),
  • neurologische (zum Beispiel Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit) und
  • bildgebende Untersuchungen (MRT, CT)

gestellt werden. Auch eine augenärztliche Kontrolle sollte jedes Jahr durchgeführt werden.

Dabei können folgende Kriterien zugrunde gelegt werden:

  • Tumor (Schwannom) an einem oder beiden Hörnerven
  • Andere (Hirn-)Tumoren, wie Neurofibrome, Gliome, Meningeome
  • Neurologische und andere Komplikationen, wie zum Beispiel beidseitige Schwerhörigkeit, Lähmung des Gesichtsnervs (Fazialisparese), Tumoren unter der Haut, Linsentrübung (Katarakt)

Diagnose der Neurofibromatose Typ 3 - Schwannomatose

Wie bei den beiden anderen Typen kommen körperliche, audiologische, neurologische, augenärztliche und bildgebende Untersuchungen zur Anwendung. Dabei ist die Abgrenzung aufgrund der Klinik insbesondere zur NF2 schwierig. Folgende Kriterien werden bei der Diagnose mit berücksichtigt:

  • Mindestens zwei Schwannome, die nicht in der Haut liegen.
  • Es liegt kein Akustikusneurinom vor.
  • Verwandte ersten Grades sind an Schwannomatose erkrankt.

Für alle Formen der Neurofibromatose git, dass sich die Betroffenen regelmäßig beim Arzt vorstellen sollen. Nur so kann eine Verschlechterung und das Auftreten von bäsartigen Tumoren rechtzeitig erkannt werden.

In bestimmten Situationen kann auch eine genetische Untersuchung ratsam sein.

Behandlung der Neurofibromatose

Die Neurofibromatose ist nicht heilbar. Bei der Behandlung kann es also lediglich darum gehen, die Symptome zu lindern und eine Verschlechterung zu vermeiden.

So können zum Beispiel die Neurofibrome operativ entfernt werden. Dies ist vor allem dann angebracht, wenn sie zu Schmerzen führen oder sich bösartig verändern.

Die Tumoren im Gehirn werden oft nicht operativ entfernt. Daher trifft der Arzt in Rücksprache mit dem Patienten die Entscheidung, ob eine Bestrahlung des betroffenen Areals erfolgt.

Bei einem Optikusgliom kann abhängig vom Untersuchungsbefund

erforderlich sein. Allerdings verursachen viele Tumoren am Sehnerv keine Beschwerden, sodass auch keine Therapie erforderlich ist.

Die Keilbeindysplasie Bedarf in der Regel keiner Therapie. Die Fehlbildung kann aber durch kosmetische Operationen verbessert werden.

Eine Skoliose kann in leichteren Fällen mit einem Korsett, in schweren Fällen operativ behandelt werden.

Bei körperlichen und psychischen Entwicklungsverzögerungen können spezielle Übungen eingesetzt werden.

Keiner Behandlung befürfen

  • Café-au-lait-Flecken,
  • Lisch-Knötchen und
  • die sommersprossenartige Pigmentierung.

Die Therapie der Tumoren im Gehirn und an den Nerven bei Neurofibromatose Typ 2 erfolgt meist chirurgisch, seltener mittels Strahlentherapie. Allerdings wird eine Operation so lange wie medizinisch vertretbar hinausgezögert, da ein Eingriff an Nerven immer mit einem erhöhten Risiko verbunden ist. Es müssen immer die Vorteile und die Risiken gegeneinander abgewogen werden.

Die Nervenschmerzen bei Neurofibromatose Typ 3 werden mit Medikamenten wie

  • Gabapentin und Pregabalin,
  • teilweise auch mit Antidepressiva

behandelt. Auch Substanzen zur Stimmungsstabilisierung, wie Lamotrigen oder Valproinsäure, haben sich als wirksam erwiesen.

Es kann auch versucht werden, die auf die Nerven drückenden Tumoren operativ zu entfernen. Aufgrund des erhöhten Risikos ist jedoch eine große Erfahrung des Chirurgen erforderlich.

Prognose bei Neurofibromatose

Patienten mit Neurofibromatose Typ 1 müssen regelmäßig kontrolliert werden, da

  • der Verlauf der Erkrankung nicht vorausgesagt werden kann,
  • der Schweregrad stark variiert und
  • ein erhöhtes Risiko für bösartige Tumoren besteht.

Die Entwicklung von schweren Komplikationen, wie Gesichts- oder Beinveränderungen, wurde bisher nur in den ersten Lebensjahren beobachtet. Sie treten sind insgesamt sehr selten auf. Auch ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Betroffene alle Komplikationen entwickeln.

Insgesamt können viele Patienten mit Neurofibromatose aber ein weitestgehend normales Leben führen. Die Lebenserwartung ist jedoch bei einem gewissen Teil der Patienten reduziert.

Dies hängt aber vor allem vom Krankheitsverlauf und dem Erfolg der Therapie einzelner Symptome ab.

Quellen

  • Ardern-Holmes S et al. (2016) Neurofibromatosis Type 2: Presentation, Major Complications, and Management, With a Focus on the Pediatric Age Group. Journal of Child Neurology 32(1):9-22
  • Dhamija R et al. (2018) Schwannomatosis. GeneReviews
  • Evans DG (2018) Neurofibromatosis 2. GeneReviews
  • Friedman JM (2018) Neurofibromatosis 1. GeneReviews
  • Hirbe AC, Gutmann DH (2014) Neurofibromatosis type 1: a multidisciplinary approach to care. The Lancet 13(8): 834-843
  • Mautner V-F (2016) Neurofibromatose Typ 1. Patientenorientierte Krankheitsbeschreibung aus dem ACHSE Netzwerk. Bundesverband Neurofibromatose, Hamburg
  • Mautner V-F, Farschtschi S (2016) Schwannomatose. Patientenorientierte Krankheitsbeschreibung aus dem ACHSE Netzwerk. Bundesverband Neurofibromatose, Hamburg
  • Orphanet (2002) Artikel: Neurofibromatose Typ 1; Neurofibromatose Typ 2. Orphanet - Das Portal für seltene Krankheiten und Orphan Drugs
Whatsapp Twitter Facebook VKontakte YouTube E-Mail Print